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Gebärdensprache ist Menschenrecht

Webbanner: Gebärdensprache macht stark!
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Foto: Deutscher Gehörlosen-Bund

BERLIN (KOBINET) Zur "Aktion Gebärdensprache" werden am Freitag in Berlin 4000 gehörlose und andere hörbehinderte Menschen erwartet. Gebärdensprache ist Menschenrecht, sagen sie und fordern eine selbstverständliche und uneingeschränkte Nutzung der Deutschen Gebärdensprache in allen Lebenslagen. Treffpunkt ist um 14 Uhr auf dem Platz der Republik. Von dort ziehen die Demonstranten zum Gehörlosenzentrum Berlin in der Friedrichstraße 12.

 

Martin Zierold, Bezirksverordneter von Bündnis 90/Die Grünen in Berlin-Mitte wies auf eine Online-Petition hin, mit der die Forderungen des Aktionstages unterstützt werden. Bis heute haben mehr als 20 000 dafür gestimmt. Der Deutsche Gehörlosen-Bund hatte zum Aktionstag aufgerufen, weil die Deutsche Gebärdensprache seit 11 Jahren in Deutschland offiziell anerkannt ist, doch keineswegs in allen Bereichen als selbstverständlich gilt. Vor 25 Jahren, am 17. Juni 1988, beschloss das Europäische Parlament, dass die jeweilige nationale Gebärdensprache als vollwertige Sprache in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft anerkannt werden soll.