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Bedeutung der Blindenhörbücherei gewürdigt

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MüNCHEN (KOBINET) Mit insgesamt 180.000 Euro haben die sieben bayerischen Bezirke im zurückliegenden Jahr die Bayerische Blindenhörbücherei gefördert. Der Präsident des Verbandes der bayerischen Bezirke, Manfred Hölzlein, würdigt mit Blick auf den morgen stattfindenden Tag der Menschen mit Sehbehinderung die Bedeutung dieser Einrichtung.

"Die von der Blindenhörbücherei erstellten Werke sind für die betroffenen Menschen die beste Möglichkeit, barrierefrei gestaltete Literatur zu beziehen. Umso wichtiger ist es, dass wir uns hier auch in Zukunft engagieren", so Manfred Hölzlein Darüber hinaus fördern die Bezirke mit 185.000 Euro im Jahr das Beratungszentrum für Blinde (BIT), das sich vor allem den Fragen der beruflichen Chancen für Menschen mit Sehbehinderung widmet. Und schließlich stellt die dritte kommunale Ebene in Bayern rund 100.000 Euro jährlich für den Integrationsdienst taubblinder Menschen bereit, heißt es in einer Presseinformation.

"Zusätzlich übernehmen wir auch noch die Dolmetscher- und Assistenzkosten in Zusammenarbeit mit dem Integrationsdienst, der einen wichtigen Beitrag dazu leistet, Menschen mit Sehbehinderung im Alltag zu unterstützen. Dies alles macht deutlich, dass sich der Verband der bayerischen Bezirke und alle sieben Bezirke den Anliegen blinder, sehbehinderter und taubblinder Menschen auch in Zukunft eng verbunden wissen", betonte Verbandspräsident Manfred Hölzlein.