Veröffentlicht am 17.07.2018 12:41 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Grüne Waage Foto: teilhabegesetz.org
KöLN (KOBINET)
KöLN (KOBINET) Das Landgericht Köln hat heute im Verfahren Nenad M. gegen das Land NRW ein Teil-Urteil verkündet. Das Gericht bestätigte nach Informationen des Kölner Vereins mittdendrin, dass das Land Nordrhein-Westfalen Nenad M. Schadenersatz zahlen muss. Es geht davon aus, dass er beim Besuch einer allgemeinen Schule mit 16 Jahren einen Schulabschluss abgelegt hätte. Dies sei ihm durch die dramatisch unterfordernde Beschulung an einer Sonderschule für Schüler mit geistiger Behinderung verwehrt worden, mit entsprechenden Folgenn für seine berufliche Perspektive.
FREIBURG (KOBINET) Die Freiburger Beratungsstelle zur ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Trägerschaft des Landesverbandes für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg (LVKM) ist mitten in der Stadt – nur wenige Schritte vom Stadttheater entfernt. Bei einem sommerlichen Empfang auf der Dachterrasse stellte sich vor kurzem die neue Beratungsstelle vor. Mit dabei war die Inklusionsbotschafterin Esther Grunemann, die zusammen mit ihrem Kollegen Michael Feller hauptamtlich in der EUTB in Freiburg arbeitet.
KAISERSLAUTERN (KOBINET) ALLES MUSS RAUS!, so lautet der Titel des mittlerweile legendären Straßentheater-Festes, das vom 20. – 22. Juli in Kaiserslautern stattfindet. Das Programm ist so umfangreich wie nie zuvor. Cirque Nouveau und Tanz, Musik und Theater machen die Plätze und Straßen zur großen Bühne. Wie immer umsonst und draußen und – zumindest wenn es nach den Veranstaltern geht – bei strahlendem Sonnenschein.
MAINZ (KOBINET) Selbstbestimmtes Wohnen und gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen sind Auftrag der UN-Behindertenrechtskonvention. Um sich über unterschiedliche Wohn- und Unterstützungsformen für Menschen mit Behinderungen zu informieren, ist der rheinland-pfälzische Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Matthias Rösch, vom 24. bis 26. Juli unter dem Motto „Inklusiv wohnen“ in ganz Rheinland-Pfalz unterwegs. Im persönlichen Gespräch mit Menschen mit Behinderungen informiert er sich über bereits bestehende Möglichkeiten, will aber auch schauen, wo es auch in Zukunft noch Verbesserungsbedarf gibt.
Veröffentlicht am 17.07.2018 07:01 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bild vom SprecherInnenrat der BAG Behindertenpolitik der LINKEN Foto: Birger Höhn
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Der SprecherInnenrat der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbstbestimmte Behindertenpolitik der LINKEN traf sich vor kurzem in der Berliner Parteizentrale der LINKEN zu seiner ersten Klausur. Mit dabei war auch der Inklusionsbotschafter Birger Höhn aus Dresden, der wieder in den SprecherInnenrat gewählt wurde und den kobinet-nachrichten einen kurzen Bericht über die Klausur geschickt hat.
BERLIN (KOBINET) Seit April gibt es bei kobinet den Blog „Barrierefreiheit – ohne Barrieren nachgedacht“. Am Wochenende wird dort die Zahl von 50 Einträgen erreicht. Dieser Blog liefert also bereits viele Denkanstöße für ein Nachdenken über Barrierefreiheit sowie Beispiele für gute und unzureichende Fortschritte auf diesem Gebiet.
Veröffentlicht am 16.07.2018 16:46 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Turbulente Szenen vor dem Tor Foto: Sepp-Herberger-Stiftung /Carsten Kobow
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HENNEF (KOBINET)
HENNEF (KOBINET) In Gelsenkirchen endete gestern der dritte Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga. Der MTV Stuttgart macht das Meisterrennen wieder spannend. Der Rekordchampion setzte sich im Spitzenspiel gegen den FC St. Pauli mit 1:0 durch. Borussia Dortmund erkämpfte sich ein torloses Unentschieden gegen den MTV Stuttgart und verwehrte dem Team aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt dadurch den Sprung an die Tabellenspitze.
LEIPZIG (KOBINET) Das MDR-Magazin FAKT berichtet am morgigen Dienstag um 21:45 Uhr in der ARD über die Pflege alter Menschen in den Niederlanden. Es wird deutlich, dass es einen signifikanten Unterschied zum System in Deutschland gibt. In Deutschland werden einzelne Pflegemodule bezahlt. Das schließt automatisch alles andere, auch menschliche Zuwendung, aus. Das System wurde von der Wohlfahrtsindustrie und den Kostenträgern gefördert, es machte die Pflege investorentauglich. In der Folge haben sich diese tatsächlich auf das Gebiet gestürzt und freuen sich nach wie vor über satte Renditen.
BERLIN (KOBINET) Das Bundesgesundheitsministerium schreibt aktuell Sachbearbeiter-Stellen speziell für schwerbehinderte Arbeitnehmer aus. Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Personen mit einer anerkannten Schwerbehinderung oder diesen Gleichgestellte (§ 2 Absatz 3 SGB IX), die noch kein Beschäftigungsverhältnis mit der Bundesrepublik Deutschland eingegangen sind.
BERLIN / HOFGEISMAR (KOBINET) Bis Ende 2019 können Menschen, die in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien in der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 bis Ende 1975 und in der DDR vom 7. Oktober 1949 bis zum 2. Oktober 1990 Unrecht und Leid erfahren mussten, noch Anträge bei der Stiftung Anerkennung und Hilfe stellen. Für diesen Fonds haben Betroffene und engagierte Akteure aus der Politik, Verwaltung und den Verbänden gekämpft. Nachdem letztes Jahr entsprechende Beratungsstellen eingerichtet wurden, zeigt sich nach Ansicht der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) bereits jetzt, dass die Zeit für die Antragstellung für viele Betroffene viel zu kurz ist, so dass der Verband eine Verlängerung der festgesetzten Antragsfrist um zwei Jahre fordert.
Veröffentlicht am 16.07.2018 11:21 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo: Die Bahn Foto: Die Bahn
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BERLIN (KOBINET) Der Zustand der Verkehrsstationen der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg hat sich nach Darstellung der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren deutlich verbessert. Seit 2008 seien einem Bericht des Informationsdienstes Heute im Bundestag zufolge 105 Stationen modernisiert worden. Bei 24 Stationen sei der Zugang zu den Bahnsteigen durch Aufzüge oder Rampen erleichtert worden, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (19/3079) auf eine Kleine Anfrage (19/2815) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
BONN (KOBINET) Zwei Tage lang widmeten sich rund 300 Fachleute aus Kommunen, Verbänden, Wirtschaft und Wissenschaft dem Thema Inklusion im Sozialraum. In 20 Vorträgen, Expertenforen, Workshops und Präsentationen ging es darum, wie Inklusion in den Lebenswelten vor Ort beflügelt werden kann. Die Rede ist von der Veranstaltung, die die Aktion Mensch Anfang März dieses Jahres in Köln durchführte. Nun liegt die Dokumentation der Veranstaltung vor und wurde im Internet veröffentlicht, wie es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch heißt.
UNBEKANNT (KOBINET) So erst allmählich kommen die Länder aus dem Knick und beschliessen ihre jeweiligen Ausführungsgesetze zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG). Der Mensch mit Teilhabeanspruch, der schon seit Anfang des Jahres Rechtsansprüche zur Bedarfsfeststellung hat, muss sich halt noch ein wenig gedulden. Rechtsanspruch hin oder her. Aber ist es gut, sich daran zu gewöhnen, dass mit zweilerlei Maß gemessen wird?
Sind irgendwo in der Republik Fälle bekannt, wonach auch die Verwaltung ihrerseits selbstverständlich wartet, bis der Antragsteller alles beieinander hat und er sich dann irgendwann in der Lage sieht, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen? Da stimmt etwas nicht. Und das ist weit mehr als nur eine Bagatelle. Da werden Geist und Haltung sichtbar. Und ein befremdendes Selbstverständnis. Das neue Gesetz hat offensichtlich nicht auch zu einer neuen Haltung geführt, im Gegenteil…
HALLE (KOBINET) Teilhabe-Kultur zu leben heißt für die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag auch, Kunst und Literatur von Menschen mit Behinderungen erlebbar zu machen. Das Magazin „Outscapes“ veröffentlichte in seiner jüngsten Ausgabe zwei Beiträge über KünstlerInnen mit Behinderungen, wobei sich die beiden Portraitierten, zu denen auch Jennifer Sonntag gehört, nicht allein über ihre Behinderung definieren. Da die Printausgabe des Kulturmagazins für einige Menschen mit Behinderungen nicht lesbar ist, stellte der Verlag auf Initiative von Jennifer Sonntag den kobinet-nachrichten die elektronischen Textfassungen ungekürzt zur Veröffentlichung zur Verfügung. Ein herzlicher Dank an Tristan Rosenkranz dafür. Nach dem ersten Beitrag vom letzten Sonntag, veröffentlichen wir heute den zweiten Beitrag mit Jennifer Sonntag.
Veröffentlicht am 14.07.2018 14:56 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Blick von der Augustusbrücke auf die Altstadt mit Brühlscher Terrasse in Dresden Foto: H. Smikac
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DRESDEN (KOBINET)
DRESDEN (KOBINET) Wie aus einem Bericht des Selbsthilfenetzwerkes Sachsen zu erfahren ist, diskutierte die Staatsministerin Barbara Klepsch Anfang 2018 im Deutschen-Hygiene-Museum Dresden mit Vertretern der Verbände der Menschen mit Behinderungen und weiteren Akteuren über Ergebnisse des sechsten Berichtes zur Lage der Menschen mit Behinderungen im Freistaat Sachsen.
MüNCHEN (KOBINET) Entgegen bisheriger Ankündigung wird das bayerische Landespflegegeld nun doch nicht auf die Erstattung von Assistenzkosten angerechnet. Dies teilte die Landespflegegeldstelle am Abend mit.
BERLIN (KOBINET) „Wir wollen keine halben Sachen, Rentnerinnen und Rentner von heute und morgen müssen sich auf die gesetzliche Altersvorsorge verlassen können. Der Gesellschaft muss die Rente etwas wert sein.“ Das erklärte Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, anlässlich der heutigen Vorstellung des Rentenpakts durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.
BERLIN (KOBINET) Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Kerstin Griese, startete am 11. Juli in Essen die „InitiativeSozialraumInklusiv – ISI“, die für mehr Barrierefreiheit in Landkreisen, Städten und Gemeinden sorgen soll. Rund 150 Teilnehmende nahmen an der Auftaktveranstaltung teil.
BERLIN (KOBINET) Zu Berichten über Pläne der Koalition aus CDU, SPD und CSU, die Diskriminierung von Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung beim Wahlrecht abzuschaffen, äußerte sich Corinna Rüffer, Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen für Behindertenpolitik und brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass sich nun anscheinend auch die Koalitionsfraktionen auf den Weg machen wollen, den unzulässigen Ausschluss von Menschen mit Behinderung vom Wahlrecht zu beenden. Ein Ende einer solchen Diskriminierung sei längst überfällig.
HANNOVER (KOBINET) Dass Gewalt und sogar medizinische Tests in den Behinderteneinrichtungen bis spät in die 70er Jahre noch an der Tagesordnung waren, darüber berichten heute verschiedene Medien, wie zum Beispiel der WESER KURIER. Das Bundessozialministerium für Arbeit und Soziales schätzt, dass ca. 100.000 Menschen, die heute noch leben, von diesem Unrecht betroffen sind.
DüSSELDORF (KOBINET) Das Baurechtsmodernisierungsgesetz ist vom nordrhein-westfälischen Landtag am gestrigen Donnerstag verabschiedet worden. Dieses nun beschlossene Gesetz wird leider keine gesetzlichen Regelungen zum Bau rollstuhlgerechter Wohnungen umfassen. Wohnungen müssen nur „eingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar“ sein. Statt klarer Vorgaben soll es nur Zielvereinbarungen der Kommunen mit der Wohnungswirtschaft geben, die NRW-Bank stellt entsprechende Fördermittel bereit, kritisiert der Sozialverband Deutschland (SoVD) Nordrhein-Westfalen.
PINNEBERG (KOBINET) Das Kursportal Schleswig-Holstein ist jetzt hörbar besser: Alle Inhalte können ab sofort mit dem eingebauten „Readspeaker“ vorgelesen werden. Der Dienst ist eine Hilfestellung für Nutzer, die Probleme beim Lesen von Onlinetexten haben.
BERLIN (KOBINET) Nach jahrelangem Drängen der Behindertenverbände, der Behindertenbeauftragten, engagierten Abgeordneten und des Deutschen Instituts für Menschenrechte für die Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse scheint nun in der Regierungskoalition ein Durchbruch erzielt worden zu sein. Wie das Handelsblatt berichtet, ist nun Bewegung in die Diskussion gekommen, so dass die Wahlrechtsausschlüsse behinderter Menschen im Herbst für die Bundestags- und Europawahlen abgeschafft werden sollen.
Veröffentlicht am 12.07.2018 11:36 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
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KöLN (KOBINET) Knapp 404.000 Menschen mit Behinderungen benötigen bundesweit ambulante oder stationäre Unterstützung beim Wohnen – gut zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Bundesweit lebt mehr als die Hälfte von ihnen (52 Prozent) stationär untergebracht in Wohneinrichtungen. Im Rheinland leben sechs von zehn Menschen mit Behinderung und Wohnunterstützung mit ambulanter Unterstützung selbstständig in der eigenen Wohnung (62 Prozent), heißt es im Newsletter des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR).
WIEN (KOBINET) „Barrierefrei gesund – Was tun wenn man krank ist?“ So lautet der Titel der 13. Sendung der österreichischen Sendereihe „Barrierefrei aufgeroll“. In der Sendung ging es u.a. über die Probleme in Wien, einen Arzt oder Ärztin zu finden, die auch für Menschen mit Behinderungen zugänglich sind.
Veröffentlicht am 12.07.2018 10:59 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Logo des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben Foto: Malika Groß
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KASSEL / DUDERSTADT (KOBINET)
KASSEL / DUDERSTADT (KOBINET) Heute in einem Monat, am 12. August, startet das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen mit über 120 TeilnehmerInnen im Jugendgästehaus Duderstadt. Während die kobinet-nachrichten bereits von den vergangenen Sommercamps in Duderstadt und Graz berichtet haben, haben sich die OrganisatorInnen vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) dieses Mal etwas Neues einfallen lassen. Mittels eines heute gestarteten Live-Blogs soll dieses Mal vom und über das Sommercamp berichtet werden.
Veröffentlicht am 11.07.2018 14:00 von Irina Tischer in der Kategorie Nachricht
Rote Rosen, im Hintergurnd ein Wandteil des Schlosses Bertholdsburg Foto: Irina Tischer
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Veröffentlicht am 11.07.2018 12:31 von Franz Schmahl in der Kategorie Nachricht
FC St. Pauli möchte Tabellenführung behaupten Foto: Carsten Kobow
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HENNEF (KOBINET) Am kommenden Wochenende findet der dritte Saison-Spieltag der Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) statt. Diesmal sind die DBFL-Teams beim FC Schalke 04 zu Gast. Am Samstag und Sonntag stehen auf der Sportanlage in der Fürstinnenstraße 120 insgesamt fünf hochklassige Begegnungen an. Der FC St. Pauli möchte die Tabellenführung behaupten.
BERLIN (KOBINET) Dass Regelungen der Verwaltung nicht in Blei gegossen sind und dass sich Nachhaken bei Vorschriften lohnen kann, die verbesserungsbedürftig sind, das konnte Ottmar Miles-Paul vom Netzwerk Artikel 3 vor kurzem erleben. Er ärgerte sich über Formulierungen in den Bescheiden für Förderungen aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die aus seiner Sicht die Beschäftigung behinderter Menschen behindern statt fördern. Mit Hilfe der Schlichtungsstelle nach dem Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (BGG) konnten nun die entsprechenden Formulierungen verbessert werden.
BERLIN (KOBINET) Der Paritätische kritisiert den von Bundesinnenminister Seehofer vorgestellten „Masterplan Migration“ aufs schärfste. So werde ausschließlich von „Migration“ und „Migranten“ gesprochen, die in der Asylgesetzgebung verbrieften Rechte von Schutzsuchenden hingegen völlig außer Acht gelassen.
BERLIN (KOBINET) Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert mehr Fahrgastrechte im Bahnverkehr. „Menschen mit Behinderungen haben das Recht, ebenso spontan mit der Bahn zu reisen, wie andere Menschen auch. Es liegt in der Hand des Europäischen Parlamentes, dieses Recht nun umzusetzen“, erklärt DBR-Sprecher und SoVD-Präsident Adolf Bauer anlässlich der aktuellen Diskussion im Europäischen Parlament um die Reformvorschläge für die EU-Verordnung für Fahrgastrechte im Bahnverkehr.
Veröffentlicht am 10.07.2018 14:48 von Hartmut Smikac in der Kategorie Nachricht
Logo des Deutschen Instituts für Menschenrechte Foto: DIMR
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Am Donnerstag, dem 12. Juli 2018 stimmen die Abgeordneten des Landtags in Nordrhein-Westfalen über das so genannte Baurechtsmodernisierungsgesetz ab. Anders als in der Landesbauordnung, die ursprünglich zum 28. Dezember 2018 in Kraft treten sollte, wird darin auf jede Vorgabe zur Schaffung rollstuhlgerechter Wohnungen für die Bauwirtschaft verzichtet. Dies wird nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Menschenrecht dazu führen, dass auch zukünftig nicht ausreichend barrierefreier Wohnraum zur Verfügung stehen wird.
BREMEN (KOBINET) Die Klage einer Schulleiterin eines Gymnasiums im Bremer Stadtteil Horn beim Bremer Verwaltungsgericht gegen die Einrichtung einer Inklusionsklasse zum kommenden Schuljahr hat im Frühjahr für Schlagzeilen und für Diskussionen zur Inklusion gesorgt. Wie T Online auf seiner Nachrichtenplattform berichtet, ist die Schulleiterin nun mit ihrer Klage gescheitert, da diese als unzulässig abgewiesen wurde. Die Beamtin könne lediglich verwaltungsintern ihre Bedenken geltend machen, sei aber darüber hinaus nicht klagebefugt, teilte das Verwaltungsgericht Bremen zur Begründung seiner Entscheidung dem Bericht zufolge mit. Behindertenverbände hatten sich angesichts der Klage empört gezeigt.
Veröffentlicht am 10.07.2018 07:11 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Bahnsteighöhen sind wichtig für Barrierefreiheit Foto: H. Smikac
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BERLIN (KOBINET)
BERLIN (KOBINET) Die Bahnsteighöhen in Deutschland thematisiert die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag in einer Kleinen Anfrage (19/2814). Darauf weist der Informationsdienst Heute im Bundestag hin. Die Liberalen weisen dem Bericht zufolge darauf hin, dass die Bahnsteige in Deutschland „historisch bedingt“ keine einheitliche Höhe hätten. Nach dem Zweiten Weltkrieg seien in der Bundesrepublik Bahnsteighöhen von 76 Zentimeter die Regel gewesen. In der DDR hingegen seien 38 Zentimeter beziehungsweise 55 Zentimeter üblich gewesen.
LENGGRIES / BERLIN (KOBINET) Der Inklusionsbotschafter Markus Ertl will sich nicht damit abfinden, dass es ein Zufallstreffer ist, ob man barrierefreie Informationen von Fraktionen und Abgeordneten des Deutschen Bundestages bekommt. Er setzt sich dafür ein, dass für diese auch die Bestimmungen des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes für die Barrierefreiheit von Informationen gelten und hat hierzu eine Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet.
BERLIN (KOBINET) Die Teilnahme an Wahlen ist für viele Menschen mit Behinderungen ein wichtiges Element ihrer Selbstbestimmtheit und ihrer Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben. Zwar knüpfen die Wahlrechtsausschlüsse im § 13 Bundeswahlgesetz nicht am Merkmal einer Behinderung an, dennoch werden in der Folge überwiegend Menschen mit Behinderungen von Wahlen zum Deutschen Bundestag und zum Europaparlament ausgeschlossen. Dies soll nun per Gesetz verändert werden.
Veröffentlicht am 09.07.2018 11:34 von Ottmar Miles-Paul in der Kategorie Nachricht
Wappen Mecklenburg-Vorpommern groß Foto: Public Domain
SCHWERIN (KOBINET)
SCHWERIN (KOBINET) Die Sozialministerin von Mecklenburg Vorpommern, Stefanie Drese, stellte im Rahmen der Landespressekonferenz den Evaluationsbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Mecklenburg-Vorpommern vor. Stefanie Drese verdeutlichte dabei, dass die aktive und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft als handlungsfeldübergreifendes Prinzip in allen gesellschaftlichen Bereichen Berücksichtigung finden muss.
MAGDEBURG (KOBINET) „Inklusionsunternehmen. MehrWert inklusive“ lautet der Titel einer Aufklärungskampagne, die vor kurzem bei der Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen in Magdeburg gestartet wurde. Mit der bundesweiten Kampagne soll der Bekanntheitsgrad von Inklusionsunternehmen gesteigert, für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert und für den Ausbau inklusiver Arbeitsplätze geworben werden. Sie ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen (bag if), wie Magdalena Weinsziehr, die Koordinatorin der Kampagne, den kobinet-nachrichten mitteilte.
BONN (KOBINET) „Direkt fragen und drauflosreden – typisch Kinder. Wenn Beleidigungen fallen, muss das aber keiner einfach hinnehmen. Das beweist Erwin, der auf ‚Du Krüppel‘ prompt reagiert“, so heißt es im neuesten Newsletter der Aktion Mensch, mit dem ein entsprechendes Video zum Umgang mit Reaktionen von Kindern auf Behinderungen hingewiesen wird.