Erlangen (kobinet)
Vor fast 2 Jahren stellte Ottmar Miles-Paul sein erstes Buch vor.
Zusammen mit Sabine Lohner.
Das war in der Stadt-Bibliothek.
Stadt-Bibliothek bedeutet: Eine Bibliothek in einer Stadt.
Dort kann man Bücher ausleihen und lesen.
Am 24. November 2026 kommen beide wieder.
Sie lesen aus dem zweiten Buch.
Das Buch heißt: Ich will raus.
Es geht um Ex-klu-sion und In-klu-sion.
Ex-klu-sion bedeutet: Menschen werden aus-ge-schlos-sen.
In-klu-sion bedeutet: Alle gehören dazu.
Bei In-klu-sion darf jeder mit-machen.
Das Zen-trum für selbst-bestimmtes Leben behinderter Menschen lädt ein.
Zen-trum bedeutet: Ein wichtiger Ort für bestimmte Menschen.
Dort bekommen sie Hilfe und Unter-stützung.
Selbst-bestimmtes Leben bedeutet: Menschen mit Behinderung entscheiden selbst.
Niemand sagt ihnen, was sie tun müssen.
Das ist das ZsL.
ZsL ist eine Ab-kür-zung für Zen-trum für selbst-bestimmtes Leben.
Das ist eine Or-ga-ni-sa-tion für behinderte Menschen.
Und die Stadt-Bibliothek lädt ein.
Ottmar Miles-Paul spricht über ak-tu-elle Fra-gen.
Zum Bei-spiel: Wer hilft Menschen?
Die Menschen wollen raus aus Werk-stät-ten.
Werk-statt bedeutet: Ein be-son-der-er Ar-beits-Platz.
Dort ar-bei-ten Menschen mit Behinderung.
Sie bekommen dafür wenig Geld.
Sie wollen in-klu-siv leben und ar-bei-ten.
In-klu-siv bedeutet: Alle dürfen mit-machen.
Niemand wird aus-ge-schlos-sen.
Das machen sie in der Ge-mein-de.
Im Ro-man geht es auch um den Rechts-Ruck.
Ro-man bedeutet: Ein langes Buch mit einer Ge-schich-te.
Rechts-Ruck bedeutet: Die Po-li-tik ver-ändert sich.
Sie wird strenger und weni-ger of-fen.
Be-hin-der-te Menschen haben es dann schwe-rer.
Aber es gibt auch gute Nach-rich-ten.
Die Ver-an-stal-tung ist in der Stadt-Bibliothek.
Die Adresse ist: Markt-Platz 1.
Ver-an-stal-tung bedeutet: Ein Tref-fen für viele Menschen.
Alle kommen an einem Ort zu-sam-men.
Zum Bei-spiel ein Fest oder ein Vor-trag.
Sie be-ginnt um 17:30 Uhr.
Sie en-det um 18:30 Uhr.
Das ist für Menschen mit ein-fa-cher Spra-che.
Ottmar Miles-Paul spricht in ein-fa-cher Spra-che.
Er er-zählt vom In-halt des Bu-ches.
Das ist vor der nor-ma-len Le-sung.
Die Le-sung be-ginnt um 18:45 Uhr.
Auch in der Stadt-Bibliothek.
Der Au-tor ist selbst seh-be-hin-dert.
Au-tor bedeutet: Eine Per-son, die etwas ge-schrie-ben hat.
Seh-be-hin-dert bedeutet: Man sieht schlecht oder gar nicht.
Die Au-gen funk-tio-nie-ren nicht rich-tig.
Sabine Lohner ist blind.
Blind bedeutet: Man kann nichts sehen.
Sie liest von ihrer Braille-Zei-le vor.
Braille-Zei-le ist ein Ge-rät für Blinde.
Es zeigt Text in Punkt-Schrift an.
Ge-bär-den-Sprach-Dol-met-sche-rin-nen be-glei-ten die Le-sung.
Das sind Frau-en.
Sie über-set-zen ge-spro-che-ne Wor-te.
Sie über-set-zen in Ge-bär-den-Spra-che.
Da-mit kön-nen gehör-lo-se Menschen ver-ste-hen.
Ge-bär-den-Spra-che ist eine Spra-che mit den Hän-den.
Die Le-sung ist kos-ten-los.
An-mel-den könnt ihr bis zum 13. November 2026.
An-mel-dung bedeutet: Man sagt vor-her Be-scheid.
Das geht im In-ter-net oder schrift-lich.
Bei Heike Herzog per Mail:
Per Te-le-fon: 09131 98 78 35 1.
Oder über das On-line-An-mel-de-For-mu-lar.
Im Buch geht es um He-len We-ber.
Das ist im Jahr 2034.
Sie ist Ak-ti-vis-tin.
Ak-ti-vis-tin ist eine Frau für ein wich-ti-ges The-ma.
Sie kämpft für Ver-än-de-run-gen.
Sie will die Welt bes-ser ma-chen.
Sie ist in der Ich-will-raus-Be-we-gung.
Das ist eine Grup-pe von Menschen mit Behinderung.
Sie wol-len raus aus Werk-stät-ten.
Sie wol-len selbst be-stim-men, wo sie le-ben.
Sie wohnt nicht mehr im Wohn-Heim.
Wohn-Heim bedeutet: Ein großes Haus für Menschen mit Behinderung.
Andere sagen ihnen oft, was sie tun sollen.
Sie hat eine ei-ge-ne Woh-nung.
Sie ar-bei-tet nicht mehr in der Werk-statt.
Sie ar-bei-tet auf dem all-ge-mei-nen Ar-beits-Markt.
All-ge-mei-ner Ar-beits-Markt bedeutet: Alle nor-ma-len Jobs.
Dort ar-bei-ten Menschen mit und ohne Behinderung.
Das geht mit dem Bud-get für Ar-beit.
Bud-get für Ar-beit ist Geld vom Staat.
Es hilft Menschen mit Behinderung, einen Job zu fin-den.
Sie will im Fern-se-hen dar-ü-ber spre-chen.
Aber dann kommt alles an-ders.
Hier ist der Link zur An-mel-dung: Anmeldung
Hier könnt ihr das Buch kos-ten-los her-un-ter-la-den: Download
Hier sind wei-te-re Infos zum Buch: Infos zum Buch
Foto: Olivia Vieweg
Erlangen (kobinet)
Vor knapp zwei Jahren hat Ottmar Miles-Paul zusammen mit seiner Leseassistentin Sabine Lohner seinen ersten Roman "Zündeln an den Strukturen" über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu in der Erlanger Stadtbibliothek vorgestellt. Am 24. November 2026 kehren die beiden an diesen Ort mit einer Lesung aus dem zweiten Roman von Ottmar Miles-Paul mit dem Titel "Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion" auf Einladung des Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und der Erlanger Stadtbibliothek zurück. Zu diskutieren gibt es dieses Mal sicherlich auch einiges, denn Ottmar Miles-Paul greift in seinem Roman eine Reihe von aktuellen Fragen auf. So zum Beispiel, wer und wie man denjenigen hilft, die klar sagen, dass sie raus aus segregierenden Angeboten hin zu einem inklusiven Leben und Arbeiten mitten in der Gemeinde wollen. In dem Roman geht es aber auch um den Rechtsruck und die erschwerten Bedingungen für behinderte Menschen. Es gibt aber auch Lichtblicke. Die Veranstaltung beginnt in der Erlanger Stadtbibliothek am Marktplatz 1 für diejenigen, die einfache Sprache wollen. von 17:30 - 18:30 Uhr. In dieser Zeit gibt es im Vorfeld der allgemeinen Lesung, die um 18:45 Uhr in der Stadtbibliothek beginnt, ein Gespräch mit dem Autor in einfacher Sprache. Der selbst sehbehinderte Autor gestaltet die von Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitete Lesung zusammen mit Sabine Lohner. Sie ist blind und liest die Texte von ihrer Braillezeile vor. Die Anmeldung für die kostenfreie Lesung ist noch bis zum 13. November 2026 bei Heike Herzog per Mail unter [email protected] und per Telefon unter 09131 – 98 78 35 1 sowie über das Online-Anmeldeformular möglich.
Link zur Ankündigung der Lesung am 24. November 2026 des ZsL Erlangen und zur Anmeldung
In der Ankündigung der Lesung heißt es vonseiten des ZsL Erlangen:
"In 'Ich will raus' erzählt der Autor Ottmar Miles-Paul wie das Leben seiner Protagonistinnen aus seinem ersten Roman weitergeht. Z.B.
das Leben von Helen Weber. Wir schreiben das Jahr 2034. Sie ist Aktvistn der 'Ich will raus – Bewegung' und hat den Schritt aus dem Wohnheim in eine eigene Wohnung und aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Hilfe des Budgets für Arbeit geschaft. Sie will darüber und von der 'Ich will raus-Bewegung' in einer Fernsehsendung berichten. Doch dann kommt vieles anders als erwartet …"
Zum Ablauf der Kooperations-Veranstaltung des ZsL Erlangen mit der Stadtbibliothek Erlangen heißt es in der Ankündigung: "Der Autor erzählt von 17:30 bis 18:30 Uhr in einfacher Sprache über den Inhalt des Buches. Die Lesung beginnt dann um 18:45 Uhr. Die gesamte Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.
Hier können Sie sich bitte bis zum 13. November anmelden:
Telefon: 0 91 31 – 98 78 35 1
Link zur Ankündigung und zur Anmeldung über das Anmeldeformular
Foto: Olivia Vieweg
Erlangen (kobinet)
Vor knapp zwei Jahren hat Ottmar Miles-Paul zusammen mit seiner Leseassistentin Sabine Lohner seinen ersten Roman "Zündeln an den Strukturen" über die Situation in Werkstätten für behinderte Menschen und Alternativen dazu in der Erlanger Stadtbibliothek vorgestellt. Am 24. November 2026 kehren die beiden an diesen Ort mit einer Lesung aus dem zweiten Roman von Ottmar Miles-Paul mit dem Titel "Ich will raus: von der Exklusion zur Inklusion" auf Einladung des Erlanger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen (ZsL) und der Erlanger Stadtbibliothek zurück. Zu diskutieren gibt es dieses Mal sicherlich auch einiges, denn Ottmar Miles-Paul greift in seinem Roman eine Reihe von aktuellen Fragen auf. So zum Beispiel, wer und wie man denjenigen hilft, die klar sagen, dass sie raus aus segregierenden Angeboten hin zu einem inklusiven Leben und Arbeiten mitten in der Gemeinde wollen. In dem Roman geht es aber auch um den Rechtsruck und die erschwerten Bedingungen für behinderte Menschen. Es gibt aber auch Lichtblicke. Die Veranstaltung beginnt in der Erlanger Stadtbibliothek am Marktplatz 1 für diejenigen, die einfache Sprache wollen. von 17:30 - 18:30 Uhr. In dieser Zeit gibt es im Vorfeld der allgemeinen Lesung, die um 18:45 Uhr in der Stadtbibliothek beginnt, ein Gespräch mit dem Autor in einfacher Sprache. Der selbst sehbehinderte Autor gestaltet die von Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitete Lesung zusammen mit Sabine Lohner. Sie ist blind und liest die Texte von ihrer Braillezeile vor. Die Anmeldung für die kostenfreie Lesung ist noch bis zum 13. November 2026 bei Heike Herzog per Mail unter [email protected] und per Telefon unter 09131 – 98 78 35 1 sowie über das Online-Anmeldeformular möglich.
Link zur Ankündigung der Lesung am 24. November 2026 des ZsL Erlangen und zur Anmeldung
In der Ankündigung der Lesung heißt es vonseiten des ZsL Erlangen:
"In 'Ich will raus' erzählt der Autor Ottmar Miles-Paul wie das Leben seiner Protagonistinnen aus seinem ersten Roman weitergeht. Z.B.
das Leben von Helen Weber. Wir schreiben das Jahr 2034. Sie ist Aktvistn der 'Ich will raus – Bewegung' und hat den Schritt aus dem Wohnheim in eine eigene Wohnung und aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit Hilfe des Budgets für Arbeit geschaft. Sie will darüber und von der 'Ich will raus-Bewegung' in einer Fernsehsendung berichten. Doch dann kommt vieles anders als erwartet …"
Zum Ablauf der Kooperations-Veranstaltung des ZsL Erlangen mit der Stadtbibliothek Erlangen heißt es in der Ankündigung: "Der Autor erzählt von 17:30 bis 18:30 Uhr in einfacher Sprache über den Inhalt des Buches. Die Lesung beginnt dann um 18:45 Uhr. Die gesamte Veranstaltung wird von Gebärdensprachdolmetscherinnen begleitet.
Hier können Sie sich bitte bis zum 13. November anmelden:
Telefon: 0 91 31 – 98 78 35 1
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