BERLIN (kobinet)
Anhörung war im Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag ist eine Gruppe von Abgeordneten.
Abgeordnete sind Personen.
Die Abgeordneten vertreten die Bürger in der Politik.
Die Menschen wählen die Abgeordneten alle 4 Jahre.
Anhörung bedeutet: Fach-Leute sprechen vor dem Bundes-Tag.
Thema war das Start-Chancen-und-Qualitäts-Entwicklungs-Gesetz.
Ein Gesetz ist eine Regel für alle.
Die Diakonie Deutschland kritisiert dieses Gesetz.
Die Diakonie ist eine große Organisation.
Die Diakonie hilft armen Menschen.
Die Diakonie hilft kranken Menschen.
Die Diakonie sagt: Weniger Kinder bedeuten nicht weniger Bedarf.
Bedarf bedeutet: Das ist nötig.
Rüdiger Schuch sagt: Mehr Qualität braucht sicheres Geld.
Gute Qualität bedeutet: Etwas ist gut gemacht.
Es hält lange und funktioniert gut.
Die Aufgaben wachsen bei Sprach-Förderung.
Sprach-Förderung bedeutet: Das ist Hilfe für Kinder.
Die Kinder lernen dann besser sprechen und lesen.
Auch bei Inklusion gibt es mehr Aufgaben.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Jeder darf mitmachen.
Auch bei Familien-Hilfe gibt es mehr Arbeit.
Familien-Hilfe bedeutet: Eine Fach-Kraft kommt nach Hause.
Die Fach-Kraft hilft der Familie bei Problemen.
Das Gesetz regelt das Geld nur bis 2034.
Mittel bedeutet: Das ist das Geld.
In dieser Zeit sollen die Mittel sinken.
Das kritisiert die Diakonie auch.
Die Verbände der Freien-Wohlfahrts-Pflege waren nicht dabei.
Freie-Wohlfahrts-Pflege sind Hilfs-Organisationen.
Zum Beispiel Caritas oder Diakonie.
Die Hilfs-Organisationen helfen Menschen in Not.
Auch die Diakonie und die evangelischen Kirchen waren nicht dabei.
Die evangelische Kirche ist eine christliche Religion.
Dort glauben die Menschen an Jesus Christus.
Die Kirchen haben über 600.000 Plätze.
Das sind Kinder-Krippen, Kinder-Gärten und Horte.
Eine Kinder-Krippe ist ein Ort für kleine Kinder.
Betreut bedeutet: Jemand passt auf die Kinder auf.
Die Eltern arbeiten dann.
Ein Kinder-Garten ist ein Haus für Kinder.
Erzieher passen auf die Kinder auf.
Ein Hort ist ein Haus für Kinder.
Erzieher passen dort auf die Kinder auf.
Politik braucht Erfahrung von vor Ort.
Vor Ort bedeutet: Dort, wo die Menschen leben.
Politik bedeutet: Menschen machen Regeln.
Die Regeln sind für das Zusammen-Leben.
Das fehlt hier komplett.
Das sagt Rüdiger Schuch.
Fast jede zweite Kita gehört zur Freien-Wohlfahrts-Pflege.
Jede zweite Kita bedeutet: Eine von zwei Kitas.
Rund die Hälfte aller Mitarbeitenden arbeitet dort.
Hälfte bedeutet: 50 von 100.
Mitarbeitende sind Menschen.
Die Mitarbeitenden arbeiten dort.
Rüdiger Schuch erwartet etwas vom Deutschen Bundes-Tag.
Der Bundes-Tag muss die Stimmen der Mitarbeitenden hören.
Es geht um die Qualität in den Kitas.
Das ist wichtig für gute Kitas.
Die Diakonie begrüßt das Gesetz im Koalitions-Vertrag.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag.
Parteien machen den Vertrag.
Dort steht der Plan für die Regierung.
Das Gesetz soll die Qualität in Kitas verbessern.
Sprach-Förderung und Inklusion sind wichtige Ziele.
Schuch sagt: Kinder werden eine demo-grafische Min-der-heit.
Demografie ist die Wissenschaft von den Menschen.
Die Wissenschaft forscht über Menschen in einem Land.
Jedes Kind braucht Investition in seine Zukunft.
Bei einer Investition gibt man Geld aus.
Das Geld soll später helfen.
Weniger Geburten dürfen nicht weniger Geld bedeuten.
Bei einer Geburt kommt ein Baby.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Anhörung im Bundestag am 2. November 2026 zum Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) kritisiert die Diakonie Deutschland, dass sinkende Geburtenzahlen als Grundlage für geringere Personal- und Finanzbedarfe in der frühkindlichen Bildung herangezogen werden. "Weniger Kinder bedeuten nicht automatisch weniger Bedarf an Ressourcen. Die Anforderungen an Kitas wachsen – etwa bei der Sprachförderung, Inklusion, individuellen Förderung, Gestaltung von Übergängen und Unterstützung von Familien", sagte Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland. "Mehr Qualität braucht eine sichere Finanzierung."
Das Gesetz regelt die Grundlagen zur Finanzierung der neuen Vorgaben nur bis 2034. In diesem Zeitraum sollen die Mittel sinken. Die Diakonie kritisiert zudem, dass die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege nicht an der Anhörung beteiligt wurden. Weder die Diakonie noch die evangelischen Kirchen, unter deren Dach über 600.000 Plätze in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten angeboten werden, waren vertreten. "Politik kann nur funktionieren, wenn diejenigen, die die Arbeit vor Ort leisten, auch von ihren Erfahrungen und ihren Bedarfen berichten können. Das ist hier leider gar nicht der Fall", sagte Schuch.
Fast jede zweite Kita in Deutschland befindet sich in Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Rund die Hälfte aller Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen arbeitet dort. "Ich erwarte vom Deutschen Bundestag, dass die Stimmen dieser Mitarbeitenden und ihrer Einrichtungen gehört werden, wenn es um die Qualität in Kitas geht", so Schuch.
Die Diakonie begrüßt das im Koalitionsvertrag angekündigte Vorhaben, mit dem SCQEG die Qualität der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln. Die Stärkung von Sprachförderung, die gezielte Unterstützung von Kindern in herausfordernden Lebenslagen sowie die Verbesserung der Fachkräftesituation seien zentrale Voraussetzungen für mehr Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern. Gleichzeitig betont Schuch: "Gerade vor dem Hintergrund, dass Kinder in unserer Gesellschaft zunehmend zu einer demografischen Minderheit werden, muss es unser Anspruch sein, jedes einzelne Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Potenzialen und Entwicklungschancen in den Blick zu nehmen." Sinkende Geburtenzahlen dürften nicht dazu führen, dass weniger in Kinder und ihre Zukunft investiert werde.
Foto: Diakonie Deutschland - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der Anhörung im Bundestag am 2. November 2026 zum Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz (SCQEG) kritisiert die Diakonie Deutschland, dass sinkende Geburtenzahlen als Grundlage für geringere Personal- und Finanzbedarfe in der frühkindlichen Bildung herangezogen werden. "Weniger Kinder bedeuten nicht automatisch weniger Bedarf an Ressourcen. Die Anforderungen an Kitas wachsen – etwa bei der Sprachförderung, Inklusion, individuellen Förderung, Gestaltung von Übergängen und Unterstützung von Familien", sagte Rüdiger Schuch, Präsident der Diakonie Deutschland. "Mehr Qualität braucht eine sichere Finanzierung."
Das Gesetz regelt die Grundlagen zur Finanzierung der neuen Vorgaben nur bis 2034. In diesem Zeitraum sollen die Mittel sinken. Die Diakonie kritisiert zudem, dass die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege nicht an der Anhörung beteiligt wurden. Weder die Diakonie noch die evangelischen Kirchen, unter deren Dach über 600.000 Plätze in Kinderkrippen, Kindergärten und Horten angeboten werden, waren vertreten. "Politik kann nur funktionieren, wenn diejenigen, die die Arbeit vor Ort leisten, auch von ihren Erfahrungen und ihren Bedarfen berichten können. Das ist hier leider gar nicht der Fall", sagte Schuch.
Fast jede zweite Kita in Deutschland befindet sich in Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Rund die Hälfte aller Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen arbeitet dort. "Ich erwarte vom Deutschen Bundestag, dass die Stimmen dieser Mitarbeitenden und ihrer Einrichtungen gehört werden, wenn es um die Qualität in Kitas geht", so Schuch.
Die Diakonie begrüßt das im Koalitionsvertrag angekündigte Vorhaben, mit dem SCQEG die Qualität der Kindertagesbetreuung weiterzuentwickeln. Die Stärkung von Sprachförderung, die gezielte Unterstützung von Kindern in herausfordernden Lebenslagen sowie die Verbesserung der Fachkräftesituation seien zentrale Voraussetzungen für mehr Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern. Gleichzeitig betont Schuch: "Gerade vor dem Hintergrund, dass Kinder in unserer Gesellschaft zunehmend zu einer demografischen Minderheit werden, muss es unser Anspruch sein, jedes einzelne Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen, Potenzialen und Entwicklungschancen in den Blick zu nehmen." Sinkende Geburtenzahlen dürften nicht dazu führen, dass weniger in Kinder und ihre Zukunft investiert werde.





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