DÜSSELDORF (kobinet)
Immer mehr alte Menschen bekommen Grund-Sicherung.
Grund-Sicherung bedeutet: Das ist Geld vom Staat.
Das Geld ist für alte Menschen.
Sie bekommen das Geld.
Denn ihre Rente reicht nicht.
Das sagt der Landes-Betrieb Information und Technik.
Ein Landes-Betrieb ist ein Betrieb vom Land.
Das Land ist dafür zuständig.
Der Landes-Betrieb heißt kurz: IT.NRW.
IT.NRW ist die Abkürzung.
Es steht für Information und Technik Nordrhein-Westfalen.
Das ist schon 5 Mal passiert.
Der Sozial-Verband VdK findet das nicht überraschend.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft Menschen. Diese Menschen brauchen Unterstützung.
Aber der VdK findet die Entwicklung besorgnis-erregend.
Besorgnis-erregend bedeutet: Es macht einem Sorgen.
Man denkt: Das ist nicht gut so.
Viele Menschen haben lange gearbeitet.
Trotzdem reicht ihre Rente kaum zum Leben.
Die Mieten steigen.
Die Energie-Kosten steigen.
Auch die Lebens-Haltungs-Kosten steigen.
Lebens-Haltungs-Kosten bedeutet: Das ist Geld für alles. Man braucht das zum Leben.
In Groß-Städten ist das besonders schlimm.
Groß-Städte sind sehr große Städte.
Dort leben sehr viele Menschen.
Dort sind die Wohn-Kosten am höchsten.
Wohn-Kosten ist das Geld für die Wohnung.
Man zahlt zum Beispiel Miete und Heizung.
Der VdK warnt vor Wohngeld-Kürzungen.
Kürzung bedeutet: Etwas wird weniger.
Zum Beispiel gibt es weniger Geld als vorher.
Wohngeld bedeutet: Das ist Geld vom Staat für die Miete.
Die Bundes-Regierung will das Wohngeld kürzen.
Die Bundes-Regierung leitet das Land Deutschland.
Dann brauchen viele Menschen vielleicht Grund-Sicherung.
Horst Vöge sagt:
Horst Vöge ist der Präsident vom VdK.
Ein Präsident ist der Chef von einer Gruppe.
Horst Vöge erlebt die finanzielle Not in der Beratungs-Praxis.
Finanzielle Not bedeutet: Ein Mensch hat zu wenig Geld.
Die Beratungs-Praxis ist der Ort. Dort werden Menschen beraten.
Dort bekommt man Hilfe und Rat.
Viele Betroffene haben kaum Geld für das gesellschaftliche Leben.
Gesellschaftliches Leben bedeutet: Mitmachen mit anderen Menschen.
Zum Beispiel arbeiten, feiern oder in Vereine gehen.
Das Geld reicht nicht für alle Kosten.
Auch kranke Menschen kommen zum VdK.
Sie haben eine Erkrankung.
Sie können nicht mehr arbeiten.
Erkrankung bedeutet: Ein Mensch ist krank.
Der Körper oder die Seele funktioniert nicht richtig.
Sie brauchen Hilfe bei der Erwerbs-Minderungs-Rente.
Erwerbs-Minderungs-Rente bedeutet: Das ist Geld für Kranke.
Diese Menschen können nicht arbeiten.
Diese Menschen suchen zunehmend Hilfe beim VdK.
Es gibt eine hohe Dunkel-Ziffer.
Dunkel-Ziffer bedeutet: Es gibt mehr Fälle als bekannt sind.
Viele bekommen keine Sozial-Leistungen.
Sozial-Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Zum Beispiel Geld oder andere Unterstützung.
40 bis 60 Prozent bekommen ihre Sozial-Leistungen nicht.
Alte Menschen schämen sich oft.
Sie haben lange gearbeitet.
Sie wollen nicht Sozial-Hilfe beantragen.
Sozial-Hilfe ist Geld vom Staat. Das Geld ist für Menschen, die wenig haben.
Antrag bedeutet: Das ist ein Formular. Man füllt das aus.
Damit bittet man um Hilfe oder Geld vom Staat.
Andere Menschen kennen die Regeln nicht.
Oder die Anträge sind zu kompliziert.
Der VdK will leichteren Zugang zu Sozial-Leistungen.
Und der VdK will eine verlässliche Alters-Sicherung.
Alters-Sicherung ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen nicht mehr arbeiten.
Horst Vöge betont:
Niemand soll nach langer Arbeit in Armut leben.
Armut heißt: Menschen haben zu wenig Geld.
Niemand soll aus Scham auf Hilfe verzichten.
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DÜSSELDORF (kobinet)
Die Zahl der Menschen, die im Alter Grundsicherung beziehen, ist laut Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) zum fünften Mal in Folge gestiegen. Für den Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen kommt diese Entwicklung nicht überraschend, besorgniserregend ist sie allemal. Immer mehr Menschen haben trotz eines langen Erwerbslebens eine Rente, die angesichts steigender Mieten, Energie- und Lebenshaltungskosten kaum zum Leben reicht. Die Quoten sind laut IT.NRW vor allem in den Großstädten wie Köln und Düsseldorf besonders ausgeprägt – also gerade dort, wo die Wohnkosten am höchsten sind. Der VdK NRW warnt deshalb vor den Folgen der geplanten Wohngeldkürzungen: Sollte die Bundesregierung die Reform wie vorgesehen umsetzen, könnten zahlreiche Wohngeldempfänger künftig auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sein.
VdK-Präsident Horst Vöge sagt: "Wie groß die finanzielle Not ist, erleben wir in unserer täglichen Beratungspraxis. Viele Betroffene können nach Abzug ihrer laufenden Kosten kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Auch Menschen, die wegen einer Erkrankung nicht mehr arbeiten können und Unterstützung bei der Erwerbsminderungsrente benötigen, suchen zunehmend unsere Hilfe."
Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer: Schätzungen zufolge nehmen rund 40-60 Prozent der Menschen, die grundsätzlich Anspruch auf Sozialleistungen haben, diese nicht in Anspruch. Gerade ältere Menschen schämen sich häufig, nach einem langen Arbeitsleben Sozialhilfe beantragen zu müssen. Andere scheitern an fehlenden Informationen oder komplizierten Antragsverfahren.
Der VdK NRW fordert deshalb einen leichteren Zugang zu Sozialleistungen und eine verlässliche Alterssicherung. "Niemand sollte nach einem langen Arbeitsleben in Armut leben oder aus Scham auf Unterstützung verzichten müssen", betont Horst Vöge.
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DÜSSELDORF (kobinet)
Die Zahl der Menschen, die im Alter Grundsicherung beziehen, ist laut Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) zum fünften Mal in Folge gestiegen. Für den Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen kommt diese Entwicklung nicht überraschend, besorgniserregend ist sie allemal. Immer mehr Menschen haben trotz eines langen Erwerbslebens eine Rente, die angesichts steigender Mieten, Energie- und Lebenshaltungskosten kaum zum Leben reicht. Die Quoten sind laut IT.NRW vor allem in den Großstädten wie Köln und Düsseldorf besonders ausgeprägt – also gerade dort, wo die Wohnkosten am höchsten sind. Der VdK NRW warnt deshalb vor den Folgen der geplanten Wohngeldkürzungen: Sollte die Bundesregierung die Reform wie vorgesehen umsetzen, könnten zahlreiche Wohngeldempfänger künftig auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sein.
VdK-Präsident Horst Vöge sagt: "Wie groß die finanzielle Not ist, erleben wir in unserer täglichen Beratungspraxis. Viele Betroffene können nach Abzug ihrer laufenden Kosten kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Auch Menschen, die wegen einer Erkrankung nicht mehr arbeiten können und Unterstützung bei der Erwerbsminderungsrente benötigen, suchen zunehmend unsere Hilfe."
Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer: Schätzungen zufolge nehmen rund 40-60 Prozent der Menschen, die grundsätzlich Anspruch auf Sozialleistungen haben, diese nicht in Anspruch. Gerade ältere Menschen schämen sich häufig, nach einem langen Arbeitsleben Sozialhilfe beantragen zu müssen. Andere scheitern an fehlenden Informationen oder komplizierten Antragsverfahren.
Der VdK NRW fordert deshalb einen leichteren Zugang zu Sozialleistungen und eine verlässliche Alterssicherung. "Niemand sollte nach einem langen Arbeitsleben in Armut leben oder aus Scham auf Unterstützung verzichten müssen", betont Horst Vöge.





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