BERLIN (kobinet)
Die Firma Civey hat eine Umfrage gemacht.
Bei einer Umfrage werden viele Menschen gefragt.
Alle antworten auf die gleichen Fragen.
Der SoVD hat die Umfrage in Auftrag gegeben.
Das bedeutet: Eine Person sagt einer anderen: Mach das bitte für mich.
Dann macht die andere Person das.
SoVD bedeutet: Sozial-Verband Deutschland.
Das ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen.
Diese Menschen brauchen Unterstützung.
54 Prozent der Menschen in Berlin finden ihre Miete zu hoch.
47 Prozent der Menschen in Brandenburg finden ihre Miete zu hoch.
Bezahlbares Wohnen ist ein wichtiges Thema in beiden Gebieten.
Das bedeutet: Die Miete ist nicht zu teuer.
Menschen mit wenig Geld können die Wohnung bezahlen.
In Berlin ist die Situation besonders schwer.
Der Wohnungs-Markt ist seit Jahren sehr angespannt.
Das bedeutet: Es gibt zu wenige Wohnungen.
Viele Menschen suchen eine Wohnung.
Aber die Menschen finden keine Wohnung.
Das zeigt ein Bericht aus dem Jahr 2025.
Die Angebots-Miete war 2023 im Durchschnitt 95,4 Prozent höher.
Das ist der Preis für eine neue Wohnung.
Beim Umzug zahlt die Person oft mehr.
Das war höher als die Miete in alten Miet-Verträgen.
Das ist ein Papier.
Darin steht: Der Mieter darf in der Wohnung wohnen.
Der Vermieter bekommt dafür Geld.
Deshalb ist ein Umzug für viele Menschen zu teuer.
Zum Beispiel ist ein Umzug nötig nach einer Trennung.
Oder wenn die Familie größer wird.
Oder wenn jemand Pflege braucht.
Oder wenn jemand eine barriere-freie Wohnung sucht.
Das bedeutet: Die Wohnung hat keine Stufen oder Hindernisse.
Menschen im Rollstuhl können überall hin.
Das sagt der SoVD.
Armin Dötsch ist Sprecher beim SoVD Berlin-Brandenburg.
Das ist eine Person.
Diese Person spricht für eine Organisation.
Diese Person beantwortet Fragen von Journalisten.
Armin Dötsch sagt:
Die Wohnungs-Knappheit ist ein großes Problem.
Das bedeutet: Es gibt zu wenige Wohnungen.
Viele Menschen suchen eine Wohnung.
Aber die Menschen finden keine Wohnung.
Die Mieten steigen sehr stark.
Das trifft Menschen mit Behinderungen besonders hart.
Das bedeutet: Ein Mensch kann manche Dinge nicht leicht tun.
Zum Beispiel kann jemand nicht gut laufen oder nicht gut sehen.
Auch alte Menschen und Familien mit wenig Geld sind betroffen.
Der SoVD braucht eine Trend-Wende beim Bauen von Wohnungen.
Das ist, wenn sich etwas plötzlich anders entwickelt.
Der SoVD braucht mehr Geld für soziale Hilfen.
Das Geld soll Menschen helfen.
Diese Menschen brauchen Hilfe.
Auch in Brandenburg steigen die Mieten stark.
Besonders im Umland von Berlin und in Potsdam.
Das sind die Gebiete um eine große Stadt herum.
Dort wohnen viele Menschen.
Diese Menschen arbeiten in der Stadt.
Zwischen 2013 und 2022 sind die Mieten gestiegen.
Die Mieten sind um mehr als 60 Prozent gestiegen.
Das zeigen zwei Berichte aus dem Jahr 2025.
In ländlichen Gebieten kommen noch mehr Kosten dazu.
Das sind Orte auf dem Land.
Dort wohnen weniger Menschen als in der Stadt.
Zum Beispiel hohe Energie-Kosten.
Das sind die Kosten für Strom und Heizung.
Viele Menschen mit wenig Geld können diese Kosten nicht zahlen.
Oder lange Wege.
Oder Wohnungen ohne Barrieren.
Deshalb muss die Politik zusammen-planen.
Armin Dötsch sagt noch:
Die Zahlen sind ein Alarm-Zeichen für die Regierung.
Das bedeutet: Die Zahlen zeigen ein großes Problem.
Die Regierung muss schnell handeln.
Im Speck-Gürtel und in Potsdam ist ein Umzug ein Risiko.
Das sind die Gebiete direkt um Berlin herum.
Dort wohnen viele Menschen.
Diese Menschen arbeiten in Berlin.
In anderen Regionen kommen mehr Probleme hinzu.
Zum Beispiel hohe Kosten für Mobilität.
Das bedeutet: Wie Menschen von einem Ort zum anderen kommen.
Dazu gehören Bus, Bahn, Fahrrad und Fuß-Wege.
Die Politik darf nicht nur verwalten.
Wohnen ist kein Luxus.
Das bedeutet: Etwas ist besonders teuer oder besonders schön.
Nicht alle Menschen können das bezahlen.
Wohnen gehört zur Grund-Versorgung.
Das sind Dinge für das Leben.
Dazu gehören zum Beispiel Wohnen, Essen und ärztliche Hilfe.
Der SoVD Berlin-Brandenburg hat Forderungen.
Das sind Wünsche an andere.
Man sagt: Das muss sich ändern!
Die Länder sollen die Mieten begrenzen.
Die Länder sollen Verdrängung stoppen.
Das bedeutet: Menschen müssen ihre Wohnung verlassen.
Das passiert bei zu teurer Miete.
Dafür sollen alle Gesetze genutzt werden.
Zum Beispiel gegen Spekulation.
Das bedeutet: Manche Menschen kaufen viele Waren auf.
Dann verkaufen diese Menschen die Waren teurer weiter.
Und gegen zu hohe Mieten.
Es muss mehr soziale Wohnungen geben.
Jedes Jahr sollen in Berlin 10.000 neue Wohnungen gebaut werden.
Die Wohnungen sollen gefördert sein.
Das sind Wohnungen mit günstiger Miete.
Der Staat zahlt Geld dafür.
So können auch arme Menschen dort wohnen.
Das Geld soll an diese Firmen gehen:
Staatliche Wohnungs-Unternehmen.
Das gehört dem Staat.
Der Staat baut und vermietet Wohnungen.
Die Mieten sind oft günstiger.
Genossen-schaftliche Wohnungs-Unternehmen.
Das gehört vielen Mitgliedern zusammen.
Die Mitglieder zahlen Beiträge.
Dafür bekommen die Mitglieder günstige Wohnungen.
Gemein-nützige Wohnungs-Unternehmen.
Das will nicht viel Geld verdienen.
Es baut Wohnungen für Menschen mit wenig Geld.
Der SoVD sagt:
Gute Lebens-Bedingungen sollen überall in Brandenburg möglich sein.
Das bedeutet: Wie gut oder schlecht lebt jemand?
Zum Beispiel: Hat jemand eine Wohnung, Essen und Hilfe?
Neue Wohnungen sollen nahe bei Arzt-Praxen sein.
Das sind Orte für Ärzte.
Menschen gehen dorthin bei Krankheit oder Untersuchung.
Auch nahe bei Einkaufs-Möglichkeiten.
Das sind Geschäfte und Läden.
Dort können Menschen Essen und andere Dinge kaufen.
Und bei Bus und Bahn.
Das Geld soll allen Regionen helfen.
Der SoVD fordert noch etwas.
Barriere-Freiheit muss geplant werden.
Beide Länder brauchen ein Verzeichnis.
Das ist eine geordnete Liste.
Darin werden wichtige Dinge gesammelt und aufgeschrieben.
Das Verzeichnis listet barriere-freie Wohnungen auf.
Auch Wohnungen für Rollstuhl-Fahrer.
Das sind Menschen mit Rollstuhl.
Diese Menschen können nicht laufen oder nur schwer laufen.
Neue Wohnungen müssen barriere-frei sein.
Beim Umbau sollen Menschen Geld für barriere-freies Bauen bekommen.
In ganz Deutschland zeigt die Umfrage:
53 Prozent der Mieter müssen bei anderen Dingen sparen.
Die Mieter sparen für Miete und Neben-Kosten.
Das sind extra Kosten für eine Wohnung.
Dazu gehören Heizung, Wasser und Strom.
Diese Kosten zahlt der Mieter jeden Monat.
Der SoVD hat das am 29. Oktober 2026 veröffentlicht.
Foto: Sozialverband Deutschland
BERLIN (kobinet)
Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag des Sozialverbands Deutschland (SoVD) Berlin-Brandenburg zeigt, dass 54 Prozent der befragten Berliner*innen und 47 Prozent der Brandenburger*innen ihre Miete im Verhältnis zur Wohnung für zu hoch halten. Bezahlbares Wohnen sei in beiden Bundesländern eine zentrale soziale Frage, so der Verband.
In Berlin verschärft sich die Situation durch einen seit Jahren angespannten Wohnungsmarkt. Laut Wohnraumbedarfsbericht 2025 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen lag die Berliner Angebotsmiete 2023 durchschnittlich 95,4 Prozent über der Miete bestehender Mietverhältnisse. Ein notwendiger Umzug – etwa nach einer Trennung, bei Familienzuwachs, wegen Pflegebedarfs oder auf der Suche nach einer barrierefreien Wohnung – werde so für viele unbezahlbar, erklärte der SoVD.
"Die Wohnraumknappheit und die damit verbundene Mietpreisexplosion treffen Menschen in vulnerablen Lebensumständen besonders hart. Dazu gehören unter anderem Menschen mit Behinderungen, Senior*innen, Familien und Haushalte mit geringem Einkommen. Wir brauchen endlich eine Trendwende im Wohnungsbau, verbunden mit zielgerichteter sozialer Entlastung. Ein essenzieller Beitrag muss die Aufstockung sozialer Fördermittel sein, um gezielt den Menschen zu helfen, die gesellschaftliche Unterstützung am meisten brauchen", sagte Armin Dötsch, Sprecher des Landesvorstandes des SoVD Berlin-Brandenburg.
Auch in Brandenburg steigen die Wohnkosten, besonders im Berliner Umland und in Potsdam. Zwischen 2013 und 2022 sind die Angebotsmieten um mehr als 60 Prozent gestiegen, wie der Wohnungsmarktbeobachtungsbericht und der wohnungspolitische Kompass Brandenburg 2025 zeigen. In ländlichen Regionen kommen zu den Mietkosten weitere Belastungen hinzu, etwa hohe Energiekosten, lange Wege und ein nicht immer barrierefreier Wohnungsbestand. Wohnungs-, Infrastruktur- und Mobilitätspolitik müssten daher zusammengedacht werden, betonte der Verband.
"Die Zahlen sind ein Alarmsignal an die Brandenburger Landesregierung. Im Speckgürtel und in Potsdam wird ein notwendiger Wohnungswechsel zunehmend zum Existenzrisiko. In anderen Teilen Brandenburgs kommen zu den Wohnkosten zusätzliche Belastungen hinzu, wie hohe Mobilitätskosten, ausgedünnte Versorgungsangebote und ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die Politik darf nicht länger nur verwalten. Wohnen und eine angemessene Versorgung vor Ort sind kein Luxusgut, sondern Teil der sozialen Daseinsvorsorge", so Dötsch.
Der SoVD Berlin-Brandenburg fordert von den Ländern, Mietsteigerungen und Verdrängung wirksam zu begrenzen, indem alle landesrechtlichen Möglichkeiten gegen Spekulation, Zweckentfremdung und überhöhte Mieten ausgeschöpft werden. Zudem müsse der soziale und gemeinwohlorientierte Wohnungsbau verbindlich ausgebaut werden. In Berlin solle das Ziel sein, jährlich 10.000 zusätzliche geförderte Wohnungen zu errichten, um den Bedarf zu decken. Die Fördermittel sollen insbesondere staatlichen, genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen zugutekommen.
Gute Lebensbedingungen dürften in Brandenburg keine Frage des Wohnortes sein, betont der SoVD. Neue und sanierte Wohnungen müssten mit erreichbarer medizinischer Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, sozialen Einrichtungen und einem verlässlichen öffentlichen Nahverkehr verbunden werden. Die Förderung dürfe sich nicht auf das Berliner Umland und Wachstumsstandorte konzentrieren, sondern müsse allen Regionen Brandenburgs zugutekommen.
Zusätzlich fordert der Verband, Barrierefreiheit verbindlich zu planen und sichtbar zu machen. Beide Länder benötigten ein Kataster, das barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen erfasst. Barrierefreiheit müsse bei öffentlich geförderten Neubauten verbindlich eingeplant und beim Umbau bestehender Wohnungen angemessen gefördert werden.
Bundesweit zeigt die Umfrage, dass 53 Prozent der befragten Mietenden sich in anderen Lebensbereichen stark einschränken müssen, um Miete und Nebenkosten bezahlen zu können. Die bundesweiten Ergebnisse hatte der SoVD am 29. Oktober 2026 veröffentlicht.
Foto: Sozialverband Deutschland
BERLIN (kobinet)
Eine aktuelle Civey-Umfrage im Auftrag des Sozialverbands Deutschland (SoVD) Berlin-Brandenburg zeigt, dass 54 Prozent der befragten Berliner*innen und 47 Prozent der Brandenburger*innen ihre Miete im Verhältnis zur Wohnung für zu hoch halten. Bezahlbares Wohnen sei in beiden Bundesländern eine zentrale soziale Frage, so der Verband.
In Berlin verschärft sich die Situation durch einen seit Jahren angespannten Wohnungsmarkt. Laut Wohnraumbedarfsbericht 2025 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen lag die Berliner Angebotsmiete 2023 durchschnittlich 95,4 Prozent über der Miete bestehender Mietverhältnisse. Ein notwendiger Umzug – etwa nach einer Trennung, bei Familienzuwachs, wegen Pflegebedarfs oder auf der Suche nach einer barrierefreien Wohnung – werde so für viele unbezahlbar, erklärte der SoVD.
"Die Wohnraumknappheit und die damit verbundene Mietpreisexplosion treffen Menschen in vulnerablen Lebensumständen besonders hart. Dazu gehören unter anderem Menschen mit Behinderungen, Senior*innen, Familien und Haushalte mit geringem Einkommen. Wir brauchen endlich eine Trendwende im Wohnungsbau, verbunden mit zielgerichteter sozialer Entlastung. Ein essenzieller Beitrag muss die Aufstockung sozialer Fördermittel sein, um gezielt den Menschen zu helfen, die gesellschaftliche Unterstützung am meisten brauchen", sagte Armin Dötsch, Sprecher des Landesvorstandes des SoVD Berlin-Brandenburg.
Auch in Brandenburg steigen die Wohnkosten, besonders im Berliner Umland und in Potsdam. Zwischen 2013 und 2022 sind die Angebotsmieten um mehr als 60 Prozent gestiegen, wie der Wohnungsmarktbeobachtungsbericht und der wohnungspolitische Kompass Brandenburg 2025 zeigen. In ländlichen Regionen kommen zu den Mietkosten weitere Belastungen hinzu, etwa hohe Energiekosten, lange Wege und ein nicht immer barrierefreier Wohnungsbestand. Wohnungs-, Infrastruktur- und Mobilitätspolitik müssten daher zusammengedacht werden, betonte der Verband.
"Die Zahlen sind ein Alarmsignal an die Brandenburger Landesregierung. Im Speckgürtel und in Potsdam wird ein notwendiger Wohnungswechsel zunehmend zum Existenzrisiko. In anderen Teilen Brandenburgs kommen zu den Wohnkosten zusätzliche Belastungen hinzu, wie hohe Mobilitätskosten, ausgedünnte Versorgungsangebote und ein erheblicher Sanierungsbedarf. Die Politik darf nicht länger nur verwalten. Wohnen und eine angemessene Versorgung vor Ort sind kein Luxusgut, sondern Teil der sozialen Daseinsvorsorge", so Dötsch.
Der SoVD Berlin-Brandenburg fordert von den Ländern, Mietsteigerungen und Verdrängung wirksam zu begrenzen, indem alle landesrechtlichen Möglichkeiten gegen Spekulation, Zweckentfremdung und überhöhte Mieten ausgeschöpft werden. Zudem müsse der soziale und gemeinwohlorientierte Wohnungsbau verbindlich ausgebaut werden. In Berlin solle das Ziel sein, jährlich 10.000 zusätzliche geförderte Wohnungen zu errichten, um den Bedarf zu decken. Die Fördermittel sollen insbesondere staatlichen, genossenschaftlichen und gemeinnützigen Wohnungsunternehmen zugutekommen.
Gute Lebensbedingungen dürften in Brandenburg keine Frage des Wohnortes sein, betont der SoVD. Neue und sanierte Wohnungen müssten mit erreichbarer medizinischer Versorgung, Einkaufsmöglichkeiten, sozialen Einrichtungen und einem verlässlichen öffentlichen Nahverkehr verbunden werden. Die Förderung dürfe sich nicht auf das Berliner Umland und Wachstumsstandorte konzentrieren, sondern müsse allen Regionen Brandenburgs zugutekommen.
Zusätzlich fordert der Verband, Barrierefreiheit verbindlich zu planen und sichtbar zu machen. Beide Länder benötigten ein Kataster, das barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohnungen erfasst. Barrierefreiheit müsse bei öffentlich geförderten Neubauten verbindlich eingeplant und beim Umbau bestehender Wohnungen angemessen gefördert werden.
Bundesweit zeigt die Umfrage, dass 53 Prozent der befragten Mietenden sich in anderen Lebensbereichen stark einschränken müssen, um Miete und Nebenkosten bezahlen zu können. Die bundesweiten Ergebnisse hatte der SoVD am 29. Oktober 2026 veröffentlicht.





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