HAMBURG (kobinet)
Das EKA ist ein Kranken-Haus.
EKA bedeutet: Evangelisches Kranken-Haus Alsterdorf.
Das ist ein Kranken-Haus von der evangelischen Kirche.
Die Kirche ist eine Gruppe.
Die Gruppe glaubt an Gott.
Der Preis für das EKA
Das EKA hat einen Preis gewonnen.
Der Preis heißt: MSD-Gesundheits-Preis 2026.
Der Preis ist für besondere Projekte.
Die Projekte sollen die Gesundheit verbessern.
Das EKA hat den Preis für das Projekt BESSER bekommen.
Ein Projekt ist eine Aufgabe mit einem Ziel.
Das Projekt BESSER hilft der Gesundheit.
Das Projekt BESSER ist für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Manche Menschen brauchen mehr Zeit zum Lernen.
Sie verstehen Dinge anders.
Eine Gruppe hat entschieden: Das Projekt BESSER bekommt den Preis.
Die Gruppe heißt Jury.
Eine Jury ist eine Gruppe von Fach-Leuten.
Die Jury entscheidet über Preise.
Leonie Ruhwinkel ist in der Jury.
Sie hat eine Rede gehalten.
Leonie Ruhwinkel sagt: Das Projekt ist neu.
Es ist auch wichtig.
Leonie Ruhwinkel sagt: Das Projekt lässt niemanden zurück.
Es hilft besonders Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Die Jury gibt den Preis jedes Jahr.
Den Preis gibt es seit 2011.
Der Preis ist für Projekte.
Die Projekte sollen die Gesundheit verbessern.
10 Projekte waren für den Preis vorgeschlagen.
Das Projekt BESSER war dabei.
Was ist wichtig?
Ulrich Scheibel arbeitet beim EKA.
Er sagt: Vorbeugung ist wichtig.
Vorbeugung bedeutet: Man handelt vorher.
Dann passiert nichts Schlimmes.
Das Projekt BESSER zeigt: Vorbeugung funktioniert.
Die Jury hat das anerkannt.
Birgit Pohler leitet einen Bereich beim EKA.
Ihr Bereich heißt: Inklusive Gesundheit.
Inklusive Gesundheit bedeutet:
Alle Menschen sollen gesund sein können.
Niemand darf ausgeschlossen werden.
Sie hat gesagt: Viele Projekte haben sich beworben.
Unser Projekt wurde ausgewählt.
Das freut mich sehr.
Menschen mit Lern-Schwierigkeiten leben oft kürzer.
Das ist ungerecht.
Sie brauchen besondere Hilfe für ihre Gesundheit.
Das Projekt BESSER
Das Projekt BESSER hat geholfen.
Es lief von 2021 bis 2025.
Der Staat hat das Projekt bezahlt.
Gesundheits-Lotsen haben die Menschen besucht.
Gesundheits-Lotsen sind Helfer.
Sie zeigen den Weg im Gesundheits-Wesen.
Die Lotsen haben in vier Bereichen geholfen:
- Bewegung
- Stress
- Sucht
- Ernährung
Die Anfangs-Buchstaben ergeben das Wort BESSER.
BESSER steht auch für:
Entspannung und Resilienz.
Resilienz bedeutet: Stark bleiben bei Problemen.
Deshalb heißt das Projekt so.
Die Lotsen haben Hindernisse abgebaut.
Ein Hindernis ist zum Beispiel eine Treppe.
Rollstuhl-Fahrer können Treppen nicht nutzen.
Ein Hindernis nennt man auch Barriere.
Die Lotsen haben Barrieren abgebaut.
Das neue Projekt
Jetzt gibt es ein neues Projekt.
Es heißt: BESSER Plus.
Das Projekt läuft in Hamburg.
Stiftungen bezahlen das Projekt.
Stiftungen sind Gruppen.
Sie geben Geld für gute Zwecke.
BESSER Plus soll zeigen: Wie kann das Projekt noch besser werden?
Es soll mehr Menschen helfen.
Dafür werden drei Wege ausprobiert.
So findet man heraus: Was funktioniert gut?
Dieser Text ist in Leichter Sprache.
Er folgt den Regeln der DIN SPEC 33429.
Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf
HAMBURG (kobinet)
Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf (EKA) hat für sein Projekt BESSER den MSD-Gesundheitspreis 2026 erhalten. Das Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekt richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Leonie Ruhwinkel, Jurymitglied und Head of Market Access bei MSD Sharp & Dohme GmbH, würdigte in ihrer Laudatio bei der Preisverleihung in München am 16. Oktober den "innovativen und zugleich hochrelevanten Versorgungsansatz" von BESSER. Das Projekt stehe beispielhaft für eine Gesundheitsversorgung, die niemanden zurücklasse, und zeige, "wie Innovation, Teilhabe und wissenschaftliche Evidenz zusammenwirken können, um die Gesundheit einer besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe nachhaltig zu verbessern". Zudem lobte sie das "herausragende Engagement und diesen wegweisenden Beitrag zu mehr gesundheitlicher Chancengerechtigkeit".
Der MSD-Gesundheitspreis wird seit 2011 jährlich für Projekte verliehen, die die gesundheitliche Versorgung in Deutschland nachweislich verbessern. BESSER war eines von zehn nominierten Projekten.
Ulrich Scheibel, Medizinvorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, zu der das EKA gehört, betonte: "Wir alle wissen, wie gut und sinnvoll Prävention ist. In der Praxis hapert es trotzdem oft daran, das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. BESSER beweist, wie es funktionieren kann. Dass das durch die hochkarätig besetzte Jury gewürdigt wurde, freut uns sehr."
Birgit Pohler, die bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf den Bereich "Inklusive Gesundheit" leitet, sagte: "Dass unter den vielen hochkarätigen Projekten und Initiativen, die sich beworben hatten, gerade unsere Zielgruppe, die Menschen mit Behinderung, gesehen wurde, freut mich besonders."
Hintergrund des Projekts ist, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als die Allgemeinbevölkerung. Obwohl sie besonders von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung profitieren würden, erreichen bestehende Angebote sie kaum. Das von 2021 bis 2025 vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderte Projekt BESSER setzte hier an. Gesundheitslots*innen unterstützten die Teilnehmenden dabei, in den Bereichen Bewegung, Stress, Sucht und Ernährung (BESSER) Ziele zu definieren und zu erreichen. Die Begleitung fand aufsuchend und partizipativ statt. Gleichzeitig stärkten die Gesundheitslots*innen inklusive gesundheitsförderliche Strukturen in den Lebenswelten der Zielgruppe, etwa durch den Abbau von Barrieren und die Verbesserung von Zugängen zu Angeboten.
Aktuell läuft in Hamburg das Nachfolgeprojekt BESSER Plus, das durch eine Förderung der Deutschen Fernsehlotterie und der Heinrich Leczynky Stiftung ermöglicht wird. Dabei soll der Ansatz in bestehende Versorgungsstrukturen integriert werden. Erprobt werden drei verschiedene Versorgungskontexte, um hinderliche und förderliche Faktoren für eine spätere Skalierung zu identifizieren.
Foto: Evangelische Stiftung Alsterdorf
HAMBURG (kobinet)
Das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf (EKA) hat für sein Projekt BESSER den MSD-Gesundheitspreis 2026 erhalten. Das Präventions- und Gesundheitsförderungsprojekt richtet sich an Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Leonie Ruhwinkel, Jurymitglied und Head of Market Access bei MSD Sharp & Dohme GmbH, würdigte in ihrer Laudatio bei der Preisverleihung in München am 16. Oktober den "innovativen und zugleich hochrelevanten Versorgungsansatz" von BESSER. Das Projekt stehe beispielhaft für eine Gesundheitsversorgung, die niemanden zurücklasse, und zeige, "wie Innovation, Teilhabe und wissenschaftliche Evidenz zusammenwirken können, um die Gesundheit einer besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe nachhaltig zu verbessern". Zudem lobte sie das "herausragende Engagement und diesen wegweisenden Beitrag zu mehr gesundheitlicher Chancengerechtigkeit".
Der MSD-Gesundheitspreis wird seit 2011 jährlich für Projekte verliehen, die die gesundheitliche Versorgung in Deutschland nachweislich verbessern. BESSER war eines von zehn nominierten Projekten.
Ulrich Scheibel, Medizinvorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf, zu der das EKA gehört, betonte: "Wir alle wissen, wie gut und sinnvoll Prävention ist. In der Praxis hapert es trotzdem oft daran, das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. BESSER beweist, wie es funktionieren kann. Dass das durch die hochkarätig besetzte Jury gewürdigt wurde, freut uns sehr."
Birgit Pohler, die bei der Evangelischen Stiftung Alsterdorf den Bereich "Inklusive Gesundheit" leitet, sagte: "Dass unter den vielen hochkarätigen Projekten und Initiativen, die sich beworben hatten, gerade unsere Zielgruppe, die Menschen mit Behinderung, gesehen wurde, freut mich besonders."
Hintergrund des Projekts ist, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als die Allgemeinbevölkerung. Obwohl sie besonders von Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung profitieren würden, erreichen bestehende Angebote sie kaum. Das von 2021 bis 2025 vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderte Projekt BESSER setzte hier an. Gesundheitslots*innen unterstützten die Teilnehmenden dabei, in den Bereichen Bewegung, Stress, Sucht und Ernährung (BESSER) Ziele zu definieren und zu erreichen. Die Begleitung fand aufsuchend und partizipativ statt. Gleichzeitig stärkten die Gesundheitslots*innen inklusive gesundheitsförderliche Strukturen in den Lebenswelten der Zielgruppe, etwa durch den Abbau von Barrieren und die Verbesserung von Zugängen zu Angeboten.
Aktuell läuft in Hamburg das Nachfolgeprojekt BESSER Plus, das durch eine Förderung der Deutschen Fernsehlotterie und der Heinrich Leczynky Stiftung ermöglicht wird. Dabei soll der Ansatz in bestehende Versorgungsstrukturen integriert werden. Erprobt werden drei verschiedene Versorgungskontexte, um hinderliche und förderliche Faktoren für eine spätere Skalierung zu identifizieren.





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