WITTEN (kobinet)
Forscher von der Uni Witten-Herdecke haben eine neue Hilfe gemacht.
Die Hilfe ist für Hospize und Palliativ-Einrichtungen.
Ein Hospiz ist ein besonderer Ort.
Dort sind Menschen.
Die Menschen sind schwer krank.
Sie werden bald sterben.
Man kümmert sich dort um sie.
Palliativ-Einrichtungen sind auch besondere Orte.
Dort sind auch schwer kranke Menschen.
Die Menschen sollen sich besser fühlen.
Dafür arbeiten die Mitarbeiter.
Die Hilfe zeigt:
So kann man die Wünsche von den Menschen besser beachten.
Besondere Wünsche von Menschen
Manche Menschen haben besondere Wünsche.
Zum Beispiel:
Sie sprechen wenig Deutsch.
Oder sie haben eine Partnerin.
Oder sie haben einen Partner.
Die Partnerin oder der Partner ist vom gleichen Geschlecht.
Das bedeutet:
Zwei Frauen sind ein Paar.
Oder zwei Männer sind ein Paar.
Viele Einrichtungen erkennen diese Menschen nicht an.
Sie erkennen sie nicht als Angehörige an.
Angehörige sind Familien-Mitglieder.
Oder enge Freunde.
Sie kümmern sich um kranke Menschen.
Barrieren in Einrichtungen
Till Neugebauer ist Forscher.
Er sagt:
Manche Menschen kommen nicht in die Einrichtungen.
Das liegt an Barrieren.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Das Hindernis macht es schwer.
Man kann nicht gut in die Einrichtung kommen.
Die Einrichtungen sollen die Hindernisse früh sehen.
Wer hat bei der Hilfe mitgemacht?
Die Hilfe wurde mit vielen Menschen gemacht.
Zum Beispiel mit Patienten.
Und mit Angehörigen.
Die Hilfe hat Tipps für den Alltag.
Tipps aus der Hilfe
Hier sind einige Tipps:
Die Hilfe hat Beispiele.
Und sie hat Tipps.
So kann man die Tipps leichter umsetzen.
Die Hilfe ist für Einrichtungen.
Die Einrichtungen wollen sich verbessern.
Man muss keine neuen Pläne machen.
Ein Plan erklärt:
Wie macht man etwas?
Und was ist das Ziel?
Informationen zum Projekt
Das Projekt hieß Par-Di-Mi.
Es lief von Oktober 2023 bis Juni 2026.
Die Deutsche Krebs-Hilfe hat das Projekt bezahlt.
Man kann die Hilfe kostenlos herunterladen.
Es gibt auch eine Broschüre.
Und es gibt Videos.
Das ist eine Handreichung.
Eine Handreichung ist ein Heft.
Darin steht:
Foto: Tima Miroshnichenko
WITTEN (kobinet)
Forschende des Lehrstuhls für Versorgungsforschung der Universität Witten/Herdecke (UW/H) haben eine Handreichung entwickelt, die Hospize und Palliativeinrichtungen dabei unterstützt, besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse schwerkranker Menschen einzugehen. Anlass ist die Beobachtung, dass aktuelle Defizite bei der Berücksichtigung dieser Bedürfnisse bestehen, etwa bei Patient:innen mit geringen Deutschkenntnissen oder gleichgeschlechtlichen Partner:innen, die nicht automatisch als Angehörige anerkannt werden.
"Nur weil diese Menschen in einer Einrichtung bisher nicht sichtbar sind, heißt das nicht, dass es keinen Bedarf gibt. Es kann sein, dass bestimmte Menschen durch bestehende Barrieren gar nicht erst den Weg in die Versorgung finden", erklärte Till Neugebauer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Versorgungsforschung der UW/H. Die Forschenden empfehlen daher, Angebote und Abläufe frühzeitig auf mögliche Barrieren zu überprüfen, statt erst zu reagieren, wenn Schwierigkeiten auftreten.
Die Handreichung entstand im Forschungsprojekt ParDiMi (Partizipative Entwicklung einer Handreichung zur diversitätssensiblen Palliativ- und Hospizversorgung am Beispiel des Migrationshintergrunds) gemeinsam mit Patient:innen, Angehörigen und Beschäftigten. Sie enthält konkrete Anregungen für den Hospizalltag, etwa:
- Festlegung, wann professionelle Dolmetscher:innen hinzugezogen werden,
- Bereitstellung mehrsprachiger Informationen,
- Einbeziehung gleichgeschlechtlicher Partner:innen in die Betreuung.
Fallbeispiele und praktische Tipps erleichtern die Umsetzung. Die Handreichung richtet sich an Einrichtungen, die Verbesserungspotenzial sehen, und soll erste Veränderungen anstoßen, ohne dass umfassende neue Versorgungskonzepte entwickelt werden müssen.
Das von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt lief von Oktober 2023 bis Juni 2026. Die Handreichung sowie eine ergänzende Broschüre und kurze Einführungsvideos stehen kostenlos unter www.uni-wh.de/pardimi zur Verfügung.
Foto: Tima Miroshnichenko
WITTEN (kobinet)
Forschende des Lehrstuhls für Versorgungsforschung der Universität Witten/Herdecke (UW/H) haben eine Handreichung entwickelt, die Hospize und Palliativeinrichtungen dabei unterstützt, besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse schwerkranker Menschen einzugehen. Anlass ist die Beobachtung, dass aktuelle Defizite bei der Berücksichtigung dieser Bedürfnisse bestehen, etwa bei Patient:innen mit geringen Deutschkenntnissen oder gleichgeschlechtlichen Partner:innen, die nicht automatisch als Angehörige anerkannt werden.
"Nur weil diese Menschen in einer Einrichtung bisher nicht sichtbar sind, heißt das nicht, dass es keinen Bedarf gibt. Es kann sein, dass bestimmte Menschen durch bestehende Barrieren gar nicht erst den Weg in die Versorgung finden", erklärte Till Neugebauer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Versorgungsforschung der UW/H. Die Forschenden empfehlen daher, Angebote und Abläufe frühzeitig auf mögliche Barrieren zu überprüfen, statt erst zu reagieren, wenn Schwierigkeiten auftreten.
Die Handreichung entstand im Forschungsprojekt ParDiMi (Partizipative Entwicklung einer Handreichung zur diversitätssensiblen Palliativ- und Hospizversorgung am Beispiel des Migrationshintergrunds) gemeinsam mit Patient:innen, Angehörigen und Beschäftigten. Sie enthält konkrete Anregungen für den Hospizalltag, etwa:
- Festlegung, wann professionelle Dolmetscher:innen hinzugezogen werden,
- Bereitstellung mehrsprachiger Informationen,
- Einbeziehung gleichgeschlechtlicher Partner:innen in die Betreuung.
Fallbeispiele und praktische Tipps erleichtern die Umsetzung. Die Handreichung richtet sich an Einrichtungen, die Verbesserungspotenzial sehen, und soll erste Veränderungen anstoßen, ohne dass umfassende neue Versorgungskonzepte entwickelt werden müssen.
Das von der Deutschen Krebshilfe geförderte Projekt lief von Oktober 2023 bis Juni 2026. Die Handreichung sowie eine ergänzende Broschüre und kurze Einführungsvideos stehen kostenlos unter www.uni-wh.de/pardimi zur Verfügung.





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