BERLIN (kobinet)
Es gibt eine Gruppe von Fach-Leuten.
Die Gruppe heißt: Schätzer-Kreis.
Das ist eine Gruppe.
Sie schätzt, wie viel Geld gebraucht wird.
Die Gruppe arbeitet beim Bundes-Amt für Soziale Sicherung.
Das ist eine Behörde.
Die Behörde kümmert sich um soziale Themen in Deutschland.
Was sagt der Schätzer-Kreis?
Der Schätzer-Kreis sagt:
Die Beiträge für die Kranken-Versicherung bleiben gleich.
Das gilt für das Jahr 2025.
Die Kranken-Versicherung heißt: Gesetzliche Kranken-Versicherung.
Kurz sagt man: GKV.
Die GKV ist eine Kranken-Kasse vom Staat.
Fast alle Menschen in Deutschland müssen dort Mitglied sein.
Am Anfang war die Vorhersage gut.
Aber dann stiegen die Zusatz-Beiträge stark.
Zusatz-Beiträge sind extra Kosten.
Diese Kosten kommen zu den normalen Beiträgen dazu.
Ein Verein hat dazu eine Meinung.
Der Verein heißt: Sozial-Verband VdK.
Das ist ein großer Verein.
Er hilft Menschen, die Unterstützung brauchen.
Was sagt die Chefin vom VdK?
Die Chefin vom VdK heißt Verena Bentele.
Sie sagt:
Es soll ein Gesetz geben.
Das Gesetz soll die Beiträge gleich halten.
Das Gesetz heißt: GKV-Beitrags-Satz-Stabilisierungs-Gesetz.
Das Gesetz soll verhindern:
Die Beiträge sollen nicht stark steigen.
Das Gesetz hat erst mal gewirkt.
Die Beiträge steigen nicht.
Aber die Finanzierung ist nicht sicher.
Finanzierung bedeutet:
Es gibt Geld für etwas.
Das Geld kommt vom Staat oder von Beiträgen.
Für Arbeit-Nehmer ist das wichtig.
Ein Arbeit-Nehmer arbeitet für eine Firma.
Er bekommt dafür Geld.
Die Beiträge sollen sinken.
Aber die Zusatz-Beiträge sind noch hoch.
Die Zusatz-Beiträge sind schon lange hoch.
Menschen mit wenig Geld brauchen Hilfe.
Menschen mit mittlerem Geld brauchen auch Hilfe.
Das Ziel ist:
Die Ausgaben und Einnahmen sollen zusammenpassen.
Ausgaben sind das Geld, das ausgegeben wird.
Die Kranken-Kasse zahlt zum Beispiel für Arzt-Kosten.
Einnahmen sind das Geld, das reinkommt.
Das Geld kommt von Mitgliedern oder vom Staat.
Der VdK will die Finanz-Lage der GKV verbessern.
Dafür soll der Staat mehr Geld geben.
Das Geld heißt: Bundes-Zuschuss.
Ein Bundes-Zuschuss ist Geld vom Staat.
Der Staat gibt das Geld extra dazu.
Verena Bentele sagt:
Der Staat lässt die Kranken-Kassen allein.
Fast 75 Millionen Menschen sind in der GKV.
Die Kranken-Kassen haben eine Finanz-Krise.
Eine Finanz-Krise bedeutet:
Es gibt große Probleme mit dem Geld.
Es ist nicht genug Geld da.
Die Krise wäre fast gelöst.
Aber der Staat soll keine Rechen-Tricks machen.
Rechen-Tricks sind falsche Berechnungen.
Damit wird versucht, Geld zu sparen.
Der Staat soll alle Leistungen bezahlen.
Leistungen sind Dinge, die die GKV macht.
Die GKV zahlt zum Beispiel für Arzt-Besuche.
Welche Leistungen gibt es?
Dazu gehören diese Leistungen:
- Kinder-Krankengeld
- Kinder ohne eigene Beiträge mitversichern
- Ehe-Partner teilweise ohne Beiträge mitversichern
- Kranken-Versicherung für Menschen mit Grund-Sicherung
Kinder-Krankengeld ist Geld für Eltern.
Eltern bekommen es, wenn ihr Kind krank ist.
Dann können sie nicht arbeiten.
Grund-Sicherung ist Geld vom Staat.
Menschen ohne genug Geld bekommen diese Hilfe.
Der VdK fordert seit Jahren:
Es soll nur eine Kranken-Versicherung geben.
Jetzt gibt es zwei.
Eine private Kranken-Versicherung.
Und eine gesetzliche Kranken-Versicherung.
Alle sollen in eine Versicherung einzahlen.
Auch Beamte sollen einzahlen.
Beamte arbeiten für den Staat.
Auch Abgeordnete sollen einzahlen.
Abgeordnete arbeiten in der Politik.
Auch Selbstständige mit viel Geld sollen einzahlen.
Selbstständige haben ihr eigenes Geschäft.
Auch Geld aus Mieten soll einbezahlt werden.
Auch Geld aus Kapital-Erträgen soll einbezahlt werden.
Kapital-Erträge sind Gewinne aus Geld-Anlagen.
Zum Beispiel Zinsen vom Sparbuch.
Das würde das Finanz-Loch stopfen.
Ein Finanz-Loch bedeutet:
Es fehlt Geld.
Es wurde mehr Geld ausgegeben als da war.
Verena Bentele sagt das.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Schätzerkreis beim Bundesamt für Soziale Sicherung prognostiziert, dass die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im kommenden Jahr voraussichtlich stabil bleiben. Im Vorjahr 2025 sah die Prognose zunächst ebenfalls gut aus, doch die Zusatzbeiträge wurden unterjährig stark erhöht. Anlässlich dieser Bekanntgabe äußerte sich der Sozialverband VdK kritisch. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: "Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat zunächst scheinbar seine Aufgabe erfüllt. Die Beiträge steigen nicht. Eine stabile Finanzierung der GKV sieht aber anders aus. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre wichtig, dass die Beiträge endlich wieder sinken. Die Zusatzbeiträge kommen für die Versicherten schließlich noch obendrauf. Seit Jahren bewegen sie sich auf einem hohen Niveau. Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen brauchen dringend Entlastung. Ziel muss jetzt sein, die Ausgaben der GKV mit den Einnahmen wieder in Einklang zu bringen."
Um die Finanzlage der GKV zu verbessern, fordert der VdK vom Bundesfinanzministerium, den Bundeszuschuss zur GKV zu erhöhen. Bentele betonte: "Der Bund lässt die gesetzlichen Krankenkassen und ihre fast 75 Millionen Versicherten mit versicherungsfremden Leistungen weitgehend alleine. Die Finanzkrise in den Krankenkassen wäre quasi gelöst, wenn der Bund die Rechentricks sein lässt und endlich in vollem Umfang die politisch gewünschten und gesellschaftlich notwendigen versicherungsfremden Leistungen finanziert. Dazu gehören zum Beispiel das Kinderkrankengeld, die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern und teilweise Ehepartnern oder die Krankenversicherung für Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung."
Zusätzlich fordert der VdK seit Jahren, das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung aufzulösen. "Wir brauchen eine einheitliche, solidarische Versicherung, in die alle einzahlen – auch Beamtinnen und Beamte, Abgeordnete und gutverdienende Selbstständige, und in der auch Gewinne aus Kapitalerträgen oder Mieten verbeitragt werden. Das würde das Dauer-Finanzloch zusätzlich stopfen", so Bentele.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Schätzerkreis beim Bundesamt für Soziale Sicherung prognostiziert, dass die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im kommenden Jahr voraussichtlich stabil bleiben. Im Vorjahr 2025 sah die Prognose zunächst ebenfalls gut aus, doch die Zusatzbeiträge wurden unterjährig stark erhöht. Anlässlich dieser Bekanntgabe äußerte sich der Sozialverband VdK kritisch. VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: "Das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat zunächst scheinbar seine Aufgabe erfüllt. Die Beiträge steigen nicht. Eine stabile Finanzierung der GKV sieht aber anders aus. Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre wichtig, dass die Beiträge endlich wieder sinken. Die Zusatzbeiträge kommen für die Versicherten schließlich noch obendrauf. Seit Jahren bewegen sie sich auf einem hohen Niveau. Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen brauchen dringend Entlastung. Ziel muss jetzt sein, die Ausgaben der GKV mit den Einnahmen wieder in Einklang zu bringen."
Um die Finanzlage der GKV zu verbessern, fordert der VdK vom Bundesfinanzministerium, den Bundeszuschuss zur GKV zu erhöhen. Bentele betonte: "Der Bund lässt die gesetzlichen Krankenkassen und ihre fast 75 Millionen Versicherten mit versicherungsfremden Leistungen weitgehend alleine. Die Finanzkrise in den Krankenkassen wäre quasi gelöst, wenn der Bund die Rechentricks sein lässt und endlich in vollem Umfang die politisch gewünschten und gesellschaftlich notwendigen versicherungsfremden Leistungen finanziert. Dazu gehören zum Beispiel das Kinderkrankengeld, die beitragsfreie Mitversicherung von Kindern und teilweise Ehepartnern oder die Krankenversicherung für Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung."
Zusätzlich fordert der VdK seit Jahren, das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung aufzulösen. "Wir brauchen eine einheitliche, solidarische Versicherung, in die alle einzahlen – auch Beamtinnen und Beamte, Abgeordnete und gutverdienende Selbstständige, und in der auch Gewinne aus Kapitalerträgen oder Mieten verbeitragt werden. Das würde das Dauer-Finanzloch zusätzlich stopfen", so Bentele.





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