MÜNCHEN (kobinet)
Neue Fach-Stelle in Bayern
In Bayern gibt es eine neue Stelle.
Die Stelle heißt: Fach-Stelle für Gebärden-Sprache.
Das ist eine Sprache mit den Händen.
Man macht sie auch mit dem Gesicht.
Taube Menschen nutzen diese Sprache.
Die Fach-Stelle hilft tauben Menschen.
Sie hilft auch Politikern.
Sie hilft Ämtern.
Sie hilft Städten.
Alle sollen zusammen-arbeiten.
Taube Menschen sollen mit-reden.
Alle dürfen ihre Meinung sagen.
Niemand entscheidet allein.
Die Fach-Stelle will:
Alle sollen sich gut verstehen.
Das nennt man: barriere-frei.
Alle können die Informationen verstehen.
Die Fach-Stelle gehört zu KOGEBA.
KOGEBA ist ein Verein in Bayern.
Das ist eine Gruppe.
Die Gruppe arbeitet für ein Ziel.
KOGEBA hilft tauben Menschen.
KOGEBA hilft Politikern.
KOGEBA ist wie eine Brücke.
Eine Brücke verbindet zwei Seiten.
KOGEBA verbindet taube Menschen und Politiker.
KOGEBA hat zwei Träger.
Ein Träger ist eine Gruppe.
Die Gruppe gibt Geld oder Hilfe.
Der erste Träger heißt:
Tauben-Verband München und Umland.
Der Verband hilft tauben Menschen.
Der zweite Träger heißt:
Bayerischer Tauben-Sport-Verband.
Der Verband macht Sport für taube Menschen.
Die Parteien CSU und FREIE WÄHLER geben Geld.
Das Geld hilft der Fach-Stelle.
Taube Menschen sind verschieden.
Sie leben anders.
Sie haben andere Erfahrungen.
Das nennt man: Vielfalt.
Alle Menschen sind wichtig.
In der Politik soll man die Vielfalt sehen.
Was taube Menschen sagen, soll wichtig sein.
Die Fach-Stelle sammelt Wissen.
Wissen bedeutet: wichtige Informationen.
Die Fach-Stelle will:
Taube Menschen sollen mit-bestimmen.
Politik soll mit tauben Menschen gemacht werden.
Politik bedeutet:
Menschen machen Regeln für alle.
Nicht über taube Menschen.
Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen
MÜNCHEN (kobinet)
Das Kompetenzzentrum Gebärdensprache Bayern e. V. (KOGEBA) hat am 14. Oktober 2026 eine landesweite Fach- und Anlaufstelle für Gebärdensprache in Bayern eröffnet. Die Fachstelle soll Politik, Ministerien, Behörden, Kommunen und öffentliche Einrichtungen in Fragen der Deutschen Gebärdensprache (DGS), sprachlicher Barrierefreiheit, barrierefreier Kommunikation sowie der politischen Mitbestimmung und Teilhabe Tauber Menschen fachlich beraten und unterstützen.
Ziel ist es, die vielfältigen Perspektiven der Gehörlosen-Community sichtbar zu machen und in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. KOGEBA betont, dass demokratische Mitbestimmung erfordere, Taube Menschen aktiv in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einzubinden. Dabei gehe es nicht nur um den Abbau von Kommunikationsbarrieren, sondern auch um eine frühzeitige Beteiligung Tauber Menschen an politischen Vorhaben. KOGEBA soll als Brücke zwischen der Gehörlosen-Community und politischen Akteuren wirken, um eine langfristige Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu ermöglichen.
Die Fachstelle ist beim KOGEBA angesiedelt. Träger des Kompetenzzentrums sind der Gehörlosenverband München und Umland e. V. (GMU) sowie der Bayerische Gehörlosen-Sportverband e. V. (BGS). Die Einrichtung der Fachstelle wurde durch eine Fraktionsinitiative der CSU-Fraktion und der Fraktion der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag ermöglicht, die die finanzielle Grundlage dafür schuf.
KOGEBA hebt hervor, dass die Gehörlosen-Community vielfältig sei und unterschiedliche Lebenssituationen, Erfahrungen und Interessen habe. Diese Vielfalt sei eine wichtige Grundlage für demokratische Beteiligung und müsse in politischen Entscheidungsprozessen sichtbar werden. Ein offener, strukturierter Austausch, der unterschiedliche Stimmen berücksichtige, sei daher notwendig.
Die neue Fachstelle soll dazu beitragen, fachliche Kompetenz zu bündeln, politische Teilhabe und Mitbestimmung Tauber Menschen zu stärken sowie die Qualität barrierefreier Kommunikation in Bayern nachhaltig weiterzuentwickeln. KOGEBA unterstreicht: "Unser demokratischer Grundsatz: Nicht über Taube Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen Politik gestalten."
Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen
MÜNCHEN (kobinet)
Das Kompetenzzentrum Gebärdensprache Bayern e. V. (KOGEBA) hat am 14. Oktober 2026 eine landesweite Fach- und Anlaufstelle für Gebärdensprache in Bayern eröffnet. Die Fachstelle soll Politik, Ministerien, Behörden, Kommunen und öffentliche Einrichtungen in Fragen der Deutschen Gebärdensprache (DGS), sprachlicher Barrierefreiheit, barrierefreier Kommunikation sowie der politischen Mitbestimmung und Teilhabe Tauber Menschen fachlich beraten und unterstützen.
Ziel ist es, die vielfältigen Perspektiven der Gehörlosen-Community sichtbar zu machen und in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. KOGEBA betont, dass demokratische Mitbestimmung erfordere, Taube Menschen aktiv in politische und gesellschaftliche Entscheidungen einzubinden. Dabei gehe es nicht nur um den Abbau von Kommunikationsbarrieren, sondern auch um eine frühzeitige Beteiligung Tauber Menschen an politischen Vorhaben. KOGEBA soll als Brücke zwischen der Gehörlosen-Community und politischen Akteuren wirken, um eine langfristige Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu ermöglichen.
Die Fachstelle ist beim KOGEBA angesiedelt. Träger des Kompetenzzentrums sind der Gehörlosenverband München und Umland e. V. (GMU) sowie der Bayerische Gehörlosen-Sportverband e. V. (BGS). Die Einrichtung der Fachstelle wurde durch eine Fraktionsinitiative der CSU-Fraktion und der Fraktion der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag ermöglicht, die die finanzielle Grundlage dafür schuf.
KOGEBA hebt hervor, dass die Gehörlosen-Community vielfältig sei und unterschiedliche Lebenssituationen, Erfahrungen und Interessen habe. Diese Vielfalt sei eine wichtige Grundlage für demokratische Beteiligung und müsse in politischen Entscheidungsprozessen sichtbar werden. Ein offener, strukturierter Austausch, der unterschiedliche Stimmen berücksichtige, sei daher notwendig.
Die neue Fachstelle soll dazu beitragen, fachliche Kompetenz zu bündeln, politische Teilhabe und Mitbestimmung Tauber Menschen zu stärken sowie die Qualität barrierefreier Kommunikation in Bayern nachhaltig weiterzuentwickeln. KOGEBA unterstreicht: "Unser demokratischer Grundsatz: Nicht über Taube Menschen, sondern gemeinsam mit ihnen Politik gestalten."





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