BERLIN (kobinet)
Simone Fischer ist pflegepolitische Sprecherin
Simone Fischer ist pflegepolitische Sprecherin.
Eine Politikerin arbeitet in der Politik.
Sie trifft Entscheidungen für das Land.
Oder für die Stadt.
Simone Fischer arbeitet für eine Partei.
Eine Partei ist eine Gruppe.
Die Menschen in der Gruppe haben gleiche Meinungen.
Die Meinungen sind zur Politik.
Die Partei heißt Bündnis 90/Die Grünen.
Simone Fischer spricht über Pflege.
Neue Gruppe für Pflege
Die Bundes-Regierung hat eine neue Gruppe gegründet.
Die Bundes-Regierung leitet das Land.
Die Gruppe heißt Pflege-Struktur-Kommission.
Die Gruppe hat Expertinnen und Experten.
Sie prüfen die Pflege in Deutschland.
Sie machen Vorschläge für bessere Regeln.
Hilfe für Familien
Viele Menschen brauchen Pflege.
Ihre Familien brauchen auch Hilfe.
Diese Menschen brauchen Sicherheit.
Sie brauchen klare Regeln.
Simone Fischer sagt:
Die Gruppe soll nicht nur prüfen.
Das reicht nicht.
Die Gruppe soll bessere Regeln vorschlagen.
Simone Fischer will mutige Vorschläge.
Mutige Vorschläge sind Ideen.
Die Ideen sollen helfen.
Sie sollen nicht nur Geld sparen.
Sie sollen etwas verändern.
Kosten begrenzen
Ein wichtiger Punkt ist:
Die Kosten für Pflege sollen begrenzt sein.
Das steht im Koalitions-Vertrag.
Ein Koalitions-Vertrag ist ein Vertrag.
Der Vertrag ist zwischen Parteien.
Darin steht, wie sie zusammen-arbeiten.
Entlastung für Menschen
Simone Fischer sagt:
Die Menschen sollen entlastet werden.
Entlastet bedeutet:
Die Menschen sollen weniger belastet sein.
Zum Beispiel sollen sie weniger Geld ausgeben.
Die Pflege soll nicht weniger Hilfen anbieten.
Hilfen sind Leistungen vom Staat.
Zum Beispiel Geld oder Unterstützung.
Alle sollen Unterstützung bekommen.
Nicht jeder soll alles allein bezahlen.
Die Bundes-Regierung soll die Vorschläge ernst nehmen.
Auch der Gesundheits-Minister Karl Lauterbach.
Der Gesundheits-Minister ist ein Politiker.
Er ist für Gesundheit und Pflege zuständig.
Reform bis 2027
Die Reform soll bis Juli 2027 fertig sein.
Reform bedeutet:
Etwas wird verändert.
Das Ziel ist, dass es besser wird.
Simone Fischer sagt:
Die Reform darf nicht wegen Geld scheitern.
Der Zeit-Plan ist eng.
Simone Fischer sagt:
Alle müssen mitreden dürfen.
Wer soll mitreden?
Das sind:
Das Parlament.
Das Parlament macht Gesetze.
Es besteht aus Politikerinnen und Politikern.
Pflege-Fach-Leute.
Pflege-Fach-Leute kennen sich mit Pflege aus.
Sie arbeiten in Kranken-Häusern oder Pflege-Heimen.
Pflege-Bedürftige.
Pflege-Bedürftige brauchen Hilfe.
Zum Beispiel alte oder kranke Menschen.
Ihre Familien.
Simone Fischer sagt:
Man darf nicht über die Köpfe der Betroffenen entscheiden.
Betroffene sind Menschen.
Sie brauchen Pflege oder ihre Familien.
Die Betroffenen müssen mitreden dürfen.
Foto: Simone Fischer
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der gestrigen Einsetzung der Pflegestrukturkommission hat Simone Fischer, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, eine klare Position bezogen. Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bräuchten Stabilität und Verlässlichkeit, so Fischer. Eine weitere Runde unverbindlicher Prüfaufträge sei unzumutbar. Fischer erwartet von der Kommission mutige Vorschläge statt Sparlisten. Dazu gehöre etwa die wirksame Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege, die bereits im Koalitionsvertrag stehe. Es müsse endlich eine spürbare Entlastung folgen. Zielgenauigkeit und Eigenvorsorge dürften kein Deckmantel für Leistungskürzungen und mehr private Absicherung sein, betonte sie. Die Bundesregierung und Gesundheitsminister Karl-Josef Linnemann müssten die Ergebnisse der Kommission ernst nehmen. Ein Finanzierungsvorbehalt dürfe die nächste Reform nicht erneut ausbremsen, so Fischer. Der Zeitplan bis Juli 2027 sei eng. Parlament, Pflegefachpersonen, Pflegebedürftige und Angehörige müssten von Anfang an wirksam beteiligt werden. "Wer die Pflegezukunft gestaltet, darf nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden", sagte Fischer.
Foto: Simone Fischer
BERLIN (kobinet)
Anlässlich der gestrigen Einsetzung der Pflegestrukturkommission hat Simone Fischer, pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, eine klare Position bezogen. Millionen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bräuchten Stabilität und Verlässlichkeit, so Fischer. Eine weitere Runde unverbindlicher Prüfaufträge sei unzumutbar. Fischer erwartet von der Kommission mutige Vorschläge statt Sparlisten. Dazu gehöre etwa die wirksame Begrenzung der Eigenanteile in der Pflege, die bereits im Koalitionsvertrag stehe. Es müsse endlich eine spürbare Entlastung folgen. Zielgenauigkeit und Eigenvorsorge dürften kein Deckmantel für Leistungskürzungen und mehr private Absicherung sein, betonte sie. Die Bundesregierung und Gesundheitsminister Karl-Josef Linnemann müssten die Ergebnisse der Kommission ernst nehmen. Ein Finanzierungsvorbehalt dürfe die nächste Reform nicht erneut ausbremsen, so Fischer. Der Zeitplan bis Juli 2027 sei eng. Parlament, Pflegefachpersonen, Pflegebedürftige und Angehörige müssten von Anfang an wirksam beteiligt werden. "Wer die Pflegezukunft gestaltet, darf nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden", sagte Fischer.





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