WIEN (kobinet)
Die Agentur Sonnen-klar feiert einen Geburts-tag.
Eine Agentur ist ein Büro mit einem bestimmten Auftrag.
Das Büro übernimmt Aufgaben für andere Menschen.
Sonnen-klar wird 7 Jahre alt.
Das ist am 1. Oktober 2026.
Sonnen-klar ist ein Projekt.
Das Projekt hilft Menschen bei Streit.
Das nennt man Streit-schlichtung.
Streit-schlichtung bedeutet: Eine Person hilft bei einem Streit.
Diese Person hört allen Seiten zu.
Dann suchen alle zusammen eine Lösung.
Das Projekt gibt es seit 2019.
Monika Haider hat Sonnen-klar gegründet.
Gegründet bedeutet: Jemand hat etwas Neues aufgebaut.
Diese Person hatte die Idee dazu.
Sie hat damit angefangen.
Monika Haider sagt: Dabei sein ist nicht genug.
Menschen sollen wirklich mit-machen können.
Sie sollen Dinge verändern können.
Das nennt man Inklusion.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen gleichberechtigt mit.
Jeder Mensch gehört dazu.
Sonnen-klar gehört zu equalizent.
Equalizent ist ein Bildungs-Institut in Wien.
Ein Bildungs-Institut ist ein Ort zum Lernen.
Dort lernen Menschen neue Dinge und machen Aus-bildungen.
Marietta Adlbrecht leitet equalizent.
Der Fonds Soziales Wien bezahlt Sonnen-klar.
Der Fonds Soziales Wien ist eine Stelle in Wien.
Diese Stelle hilft Menschen mit Geld und Unter-stützung.
Bei Sonnen-klar arbeiten viele verschiedene Menschen.
Auch Menschen mit Behinderungen arbeiten dort.
Eine Behinderung bedeutet: Ein Mensch kann manche Dinge nicht so leicht tun.
Zum Beispiel kann jemand nicht gut laufen oder sehen.
Das Team macht Workshops.
Ein Workshop ist ein Lern-Treffen für Gruppen.
Menschen arbeiten dort zusammen an einem Thema.
Das Team schlichtet Streit.
Das Team schreibt auch Texte in Leichter Sprache.
Leichte Sprache bedeutet: Texte sind einfach und gut lesbar.
Über 4.200 Menschen haben bisher mit-gemacht.
Das Team hat ein Handbuch geschrieben.
Ein Handbuch ist ein Buch mit genauen Anleitungen.
Es erklärt Schritt für Schritt, wie etwas funktioniert.
Das Handbuch heißt: Gemeinsam hinschauen.
Das Handbuch erklärt Regeln gegen Gewalt.
Mit diesen Regeln kann man Gewalt verhindern.
Im Jahr 2026 hat Sonnen-klar ein neues Angebot gemacht.
Es ist ein E-Learning.
E-Learning bedeutet: Lernen am Computer oder Handy.
Das Thema ist Gewalt in Ein-richtungen.
Es zeigt, wie man Gewalt erkennt.
Es zeigt auch, wie man Gewalt verhindert.
Nicole Osimk leitet das Projekt Sonnen-klar.
Sie sagt: Gewalt-prävention ist wichtig.
Gewalt-prävention bedeutet: Gewalt verhindern, bevor sie passiert.
Man lernt, wie man sich und andere schützen kann.
Alle Menschen sollen Menschen mit Behinderungen ernst nehmen.
Alle sollen ihnen zuhören.
Menschen mit Behinderungen sollen mit-entscheiden dürfen.
Am 8. Oktober 2026 gibt es eine große Konferenz.
Eine Konferenz ist ein Treffen von vielen Fach-leuten.
Fach-leute sind Menschen, die sich sehr gut auskennen.
Sonnen-klar nimmt an der Konferenz teil.
Das Thema ist Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen.
Anfang 2027 ändert sich etwas bei Sonnen-klar.
Das Projekt bekommt eine neue Struktur.
Neue Struktur bedeutet: Das Projekt wird anders organisiert.
Eine feste Gruppe mit klaren Regeln übernimmt die Aufgaben.
Marietta Adlbrecht dankt dem Team von Sonnen-klar.
Sie wünscht dem Team viel Erfolg.
Das Ziel von Sonnen-klar bleibt gleich.
Menschen sollen mit-bestimmen können.
Mit-bestimmen heißt: Man darf bei wichtigen Dingen mit-reden.
Man kann seine Meinung sagen.
Andere hören zu und man entscheidet zusammen.
Alle sollen Gewalt verhindern.
Foto: equalizent
WIEN (kobinet)
Die Agentur Sonnenklar Peer-Streitschlichtung feiert am 1. Oktober 2026 ihr siebenjähriges Bestehen. Aus dem Programm "Wiener Wege zur Inklusion" des Fonds Soziales Wien (FSW) entstand 2019 das Projekt, das sich seither zu einem österreichweit beachteten Modell für inklusive Gewaltprävention und Peer-Arbeit entwickelt hat. Sonnenklar ist Teil von equalizent, einem Wiener Bildungs- und Beratungsinstitut mit Schwerpunkt Gebärdensprache und Inklusion, und wird zu 100 Prozent vom FSW gefördert.
Das inklusive Team von Sonnenklar verbindet Workshops, Peer-Streitschlichtung und Materialien in einfacher Sprache. Menschen mit Behinderungen gestalten die Angebote aktiv mit, übernehmen Verantwortung und wirken als Moderatorinnen und Moderatoren oder Peer-Streitschlichterinnen und Streitschlichtern. Seit dem Start haben über 4.200 Menschen an den Angeboten teilgenommen. Zu den Meilensteinen zählen das Handbuch "*Gemeinsam hinschauen – Wie können wir Gewalt durch Regeln verhindern?*" sowie die etablierte Peer-Streitschlichtung. 2026 wurde das Angebot gemeinsam mit dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen um ein E-Learning zur institutionellen Gewalt erweitert, das Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten zur Gewaltprävention vermittelt.
Initiatorin des Projekts ist Monika Haider, Gründerin von equalizent und langjährige Pionierin in den Bereichen Diversität, Inklusion und Barrierefreiheit. Für sie steht Sonnenklar beispielhaft dafür, wie Inklusion nachhaltig gelingen kann: "Sonnenklar zeigt, dass Inklusion dann besonders wirksam wird, wenn Menschen nicht nur beteiligt, sondern zu aktiven Gestalter*innen werden. Genau dieser Perspektivwechsel macht das Projekt für mich so besonders: Menschen übernehmen Verantwortung, bringen ihre Erfahrungen ein und gestalten Lösungen für ihren eigenen Lebensalltag mit. Das ist gelebte Inklusion."
Nicole Osimk, Projektleitung von Sonnenklar, betont: "Gewaltprävention heißt für mich, nicht nur auf einzelne Vorfälle zu schauen, sondern auch auf die Strukturen und Machtverhältnisse, in denen Gewalt entstehen kann. Menschen mit Behinderungen müssen als Erwachsene ernst genommen werden und echte Möglichkeiten haben, mitzuentscheiden und Veränderungen selbst anzustoßen. Genau daran arbeiten wir bei Sonnenklar seit sieben Jahren."
Die Erfahrungen aus sieben Jahren fließen kontinuierlich in neue Angebote ein. Rückmeldungen aus Einrichtungen zeigen die Wirkung der Arbeit und geben Impulse für die Weiterentwicklung. Am 8. Oktober 2026 bringt Sonnenklar seine Expertise bei der Jahreskonferenz des Österreichischen Behindertenrats zum Thema "Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz" ein. Im Mittelpunkt stehen Gewaltprävention, Opferschutz sowie Herausforderungen und Lösungsansätze.
Anfang 2027 wird Sonnenklar eine neue organisatorische Heimat finden. Marietta Adlbrecht, Geschäftsführerin von equalizent, blickt auf die gemeinsame Entwicklung zurück: "Gewaltprävention braucht Menschen, die hinschauen. Das Team von Sonnenklar hat sieben Jahre lang genau das getan – klar, mutig und wirksam. Dafür sagen wir von Herzen Danke. Für den neuen Abschnitt wünschen wir dem gesamten Team alles Gute und viel Erfolg."
Der Anspruch von Sonnenklar bleibt: Gewaltprävention konsequent mit Beteiligung, Selbstbestimmung und der Frage nach Macht zu verbinden.
Foto: equalizent
WIEN (kobinet)
Die Agentur Sonnenklar Peer-Streitschlichtung feiert am 1. Oktober 2026 ihr siebenjähriges Bestehen. Aus dem Programm "Wiener Wege zur Inklusion" des Fonds Soziales Wien (FSW) entstand 2019 das Projekt, das sich seither zu einem österreichweit beachteten Modell für inklusive Gewaltprävention und Peer-Arbeit entwickelt hat. Sonnenklar ist Teil von equalizent, einem Wiener Bildungs- und Beratungsinstitut mit Schwerpunkt Gebärdensprache und Inklusion, und wird zu 100 Prozent vom FSW gefördert.
Das inklusive Team von Sonnenklar verbindet Workshops, Peer-Streitschlichtung und Materialien in einfacher Sprache. Menschen mit Behinderungen gestalten die Angebote aktiv mit, übernehmen Verantwortung und wirken als Moderatorinnen und Moderatoren oder Peer-Streitschlichterinnen und Streitschlichtern. Seit dem Start haben über 4.200 Menschen an den Angeboten teilgenommen. Zu den Meilensteinen zählen das Handbuch "*Gemeinsam hinschauen – Wie können wir Gewalt durch Regeln verhindern?*" sowie die etablierte Peer-Streitschlichtung. 2026 wurde das Angebot gemeinsam mit dem Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen um ein E-Learning zur institutionellen Gewalt erweitert, das Wissen, Reflexion und Handlungsmöglichkeiten zur Gewaltprävention vermittelt.
Initiatorin des Projekts ist Monika Haider, Gründerin von equalizent und langjährige Pionierin in den Bereichen Diversität, Inklusion und Barrierefreiheit. Für sie steht Sonnenklar beispielhaft dafür, wie Inklusion nachhaltig gelingen kann: "Sonnenklar zeigt, dass Inklusion dann besonders wirksam wird, wenn Menschen nicht nur beteiligt, sondern zu aktiven Gestalter*innen werden. Genau dieser Perspektivwechsel macht das Projekt für mich so besonders: Menschen übernehmen Verantwortung, bringen ihre Erfahrungen ein und gestalten Lösungen für ihren eigenen Lebensalltag mit. Das ist gelebte Inklusion."
Nicole Osimk, Projektleitung von Sonnenklar, betont: "Gewaltprävention heißt für mich, nicht nur auf einzelne Vorfälle zu schauen, sondern auch auf die Strukturen und Machtverhältnisse, in denen Gewalt entstehen kann. Menschen mit Behinderungen müssen als Erwachsene ernst genommen werden und echte Möglichkeiten haben, mitzuentscheiden und Veränderungen selbst anzustoßen. Genau daran arbeiten wir bei Sonnenklar seit sieben Jahren."
Die Erfahrungen aus sieben Jahren fließen kontinuierlich in neue Angebote ein. Rückmeldungen aus Einrichtungen zeigen die Wirkung der Arbeit und geben Impulse für die Weiterentwicklung. Am 8. Oktober 2026 bringt Sonnenklar seine Expertise bei der Jahreskonferenz des Österreichischen Behindertenrats zum Thema "Gewalt im Leben von Menschen mit Behinderungen – Ursachen, Prävention und Schutz" ein. Im Mittelpunkt stehen Gewaltprävention, Opferschutz sowie Herausforderungen und Lösungsansätze.
Anfang 2027 wird Sonnenklar eine neue organisatorische Heimat finden. Marietta Adlbrecht, Geschäftsführerin von equalizent, blickt auf die gemeinsame Entwicklung zurück: "Gewaltprävention braucht Menschen, die hinschauen. Das Team von Sonnenklar hat sieben Jahre lang genau das getan – klar, mutig und wirksam. Dafür sagen wir von Herzen Danke. Für den neuen Abschnitt wünschen wir dem gesamten Team alles Gute und viel Erfolg."
Der Anspruch von Sonnenklar bleibt: Gewaltprävention konsequent mit Beteiligung, Selbstbestimmung und der Frage nach Macht zu verbinden.





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