Lübeck (kobinet)
Martina Scheel war in der Straf-Vollzugs-Anstalt Lübeck.
Eine Straf-Vollzugs-Anstalt ist ein Gefängnis.
Dort wurde ein neues Gebäude eröffnet.
Das Gebäude heißt Haus B.
Es hat 86 Zimmer für Gefangene.
Es gibt 3 Bereiche in dem Gebäude.
Ein Bereich ist ein Teil des Gebäudes.
Jeder Bereich hat einen bestimmten Zweck.
Im Erd-Geschoss gibt es einen besonderen Bereich.
Das Erd-Geschoss ist die unterste Etage.
Man muss keine Treppe steigen.
Dieser Bereich ist für ältere Gefangene.
Es gibt dort 3 Zimmer mit weniger Barrieren.
Barrieren sind Hindernisse für Menschen mit Behinderung.
Aber die Dusche hat eine 5 Zentimeter hohe Kante.
Eine Kante ist ein erhöhter Rand.
Man kann darüber stolpern.
Das ist eine Barriere.
Martina Scheel hat die Mit-Arbeiter darauf angesprochen.
Die Mit-Arbeiter haben gelacht.
Die Mit-Arbeiter haben selbst darüber gesprochen.
Sie wollten wissen, was man tun kann.
Martina Scheel hat die Mit-Arbeiter beraten.
Die Mit-Arbeiter haben versprochen, es weiter zu melden.
Sie wollen es der Leitung sagen.
Sie wollen es auch dem Architekten sagen.
Ein Architekt plant Gebäude.
Ein Architekt entscheidet, wie ein Haus gebaut wird.
Der Architekt soll diesen Fehler nicht wiederholen.
Deshalb wird der Architekt informiert.
In den 3 Zimmern gibt es auch Pflege-Betten.
Pflege-Betten sind besondere Betten.
Man kann sie höher oder tiefer fahren.
Das macht die Pflege leichter.
Der Chef des Gefängnisses heißt Herr Arnold.
Herr Arnold hat Martina Scheel angesprochen.
Herr Arnold hat sich persönlich bedankt.
Martina Scheel durfte kein Handy mitbringen.
Deshalb hat Herr Arnold ihr Bilder versprochen.
Herr Arnold möchte weitere Unter-Stützung.
Herr Arnold hat Martina Scheel um einen weiteren Besuch gebeten.
Martina Scheel hat zugesagt.
Martina Scheel wird das Gefängnis noch einmal besuchen.
Beim nächsten Besuch zeigt Herr Arnold ihr die neuen Schilder.
Schilder zeigen den Weg und geben Informationen.
Der Runde Tisch Barriere-Freiheit Schleswig-Holstein hat die Schilder unterstützt.
Ein Runder Tisch ist ein Treffen von Fach-Leuten.
Die Fach-Leute beraten gemeinsam über ein Thema.
Barriere-frei heißt: Alle Menschen können etwas benutzen.
Es gibt keine Hindernisse.
Es wird auch einen psycho-sozialen Bereich geben.
Im psycho-sozialen Bereich bekommen Gefangene Hilfe bei seelischen Problemen.
Links zu Presse-Berichten:
Presse-Berichte sind Texte in Zeitungen oder im Internet.
Sie erzählen von wichtigen Ereignissen.
Foto: BSK
Lübeck (kobinet)
Dass es auch im Gefängnis mit der Barrierefreiheit noch so manche Herausforderungen gibt, das hat vor kurzem Martina Scheel in der Strafvollzugsanstalt Lübeck zur Eröffnung des neuen Haus B mit 3 Abteilungen für insgesamt 86 Insassen erlebt. "Ein Bereich (Erdgeschoss) ist extra für ältere Insassen ausgelegt und hat 3 barrierearme (!) Zimmer - nicht alle unsere Anmerkungen wurden umgesetzt - zur Dusche gibt es eine ca. 5 cm hohe Kante. Als ich das bei den zufällig im Raum anwesenden MitarbeiterInnen ansprach wurde gelacht. Zur Erklärung: Sie haben sich gerade genau darüber unterhalten und was man dagegen tun kann. Es gab also ein intensives Beratungsgespräch und das glaubhafte Versprechen, es an die Leitung und den Architekten weiterzugeben (damit er so einen Fehler nicht nochmal macht - Aussage der Mitarbeiterin. Es gab auch Pflegebetten in diesen 3 Zimmern", berichtet Martina Scheel von diesem Ortstermin.
"Als ich los wollte sprach mich der Leiter der Einrichtung, Herr Arnold, nochmal an und bat um ein paar Minuten. Er hat sich nochmal persönlich bedankt und mir Bilder versprochen, da ich ja kein Handy mit reinnehmen durfte. Er hat um weitere Unterstützung in anderen Abteilungen gebeten und mich um einen weiteren Besuch gebeten, was ich zugesagt habe. Dann will er mir auch die Beschilderung zeigen, die wir als Runder Tisch Barrierefreiheit Schleswig-Holstein beim Inklusionsbüro der Lebenshilfe Landesverband Schleswig-Holstein unterstützt haben. Es wird sogar einen psychosozialen Bereich geben, auf den bin ich auch gespannt", schrieb Martina Scheel über diesen Ortstermin an die kobinet-nachrichten.
Links zu Presseberichten:
https://www.gmsh.de/projekt/vollstationaere-psychiatrische-abteilung-jva-luebeck/
Foto: BSK
Lübeck (kobinet)
Dass es auch im Gefängnis mit der Barrierefreiheit noch so manche Herausforderungen gibt, das hat vor kurzem Martina Scheel in der Strafvollzugsanstalt Lübeck zur Eröffnung des neuen Haus B mit 3 Abteilungen für insgesamt 86 Insassen erlebt. "Ein Bereich (Erdgeschoss) ist extra für ältere Insassen ausgelegt und hat 3 barrierearme (!) Zimmer - nicht alle unsere Anmerkungen wurden umgesetzt - zur Dusche gibt es eine ca. 5 cm hohe Kante. Als ich das bei den zufällig im Raum anwesenden MitarbeiterInnen ansprach wurde gelacht. Zur Erklärung: Sie haben sich gerade genau darüber unterhalten und was man dagegen tun kann. Es gab also ein intensives Beratungsgespräch und das glaubhafte Versprechen, es an die Leitung und den Architekten weiterzugeben (damit er so einen Fehler nicht nochmal macht - Aussage der Mitarbeiterin. Es gab auch Pflegebetten in diesen 3 Zimmern", berichtet Martina Scheel von diesem Ortstermin.
"Als ich los wollte sprach mich der Leiter der Einrichtung, Herr Arnold, nochmal an und bat um ein paar Minuten. Er hat sich nochmal persönlich bedankt und mir Bilder versprochen, da ich ja kein Handy mit reinnehmen durfte. Er hat um weitere Unterstützung in anderen Abteilungen gebeten und mich um einen weiteren Besuch gebeten, was ich zugesagt habe. Dann will er mir auch die Beschilderung zeigen, die wir als Runder Tisch Barrierefreiheit Schleswig-Holstein beim Inklusionsbüro der Lebenshilfe Landesverband Schleswig-Holstein unterstützt haben. Es wird sogar einen psychosozialen Bereich geben, auf den bin ich auch gespannt", schrieb Martina Scheel über diesen Ortstermin an die kobinet-nachrichten.
Links zu Presseberichten:
https://www.gmsh.de/projekt/vollstationaere-psychiatrische-abteilung-jva-luebeck/





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