Berlin (kobinet)
Die Bundes-Agentur für Arbeit vergibt den Inklusions-Preis für die Wirtschaft.
Der Inklusions-Preis ist eine Aus-zeichnung für Betriebe.
Wirtschaft bedeutet hier: Betriebe und Unter-nehmen beschäftigen Menschen.
Das passiert zum 11. Mal im Jahr 2026.
Der Preis zeichnet Betriebe aus.
Diese Betriebe beschäftigen Menschen mit Behinderungen.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Daniel Terzenbach ist Chef der Bundes-Agentur für Arbeit.
Die Bundes-Agentur für Arbeit ist eine staatliche Stelle.
Sie hilft Menschen, die keine Arbeit haben.
Daniel Terzenbach sagt: Menschen mit Behinderungen sind gut für Betriebe.
Sie bringen neue Ideen.
Sie stärken den Zusammen-Halt.
Zusammen-Halt bedeutet: Menschen helfen einander.
Sie stehen füreinander ein.
Das ist gut für alle.
Bärbel Bas ist Bundes-Ministerin für Arbeit und Soziales.
Eine Bundes-Ministerin ist eine Frau in der Regierung.
Sie ist für ein bestimmtes Thema verantwortlich.
Sie ist die Schirm-Herrin des Preises.
Schirm-Herrin bedeutet: Sie unterstützt den Preis offiziell.
Sie sagt: Inklusive Betriebe finden gute Fach-Kräfte.
Eine Fach-Kraft ist eine Person mit einer besonderen Aus-bildung.
Sie ist für eine bestimmte Arbeit ausgebildet.
Außerdem wollen mehr Menschen in diesen Betrieben arbeiten.
In diesem Jahr gibt es 3 Gewinner.
Es gibt 3 Kategorien.
Kategorien sind Gruppen mit einem bestimmten Thema.
Die Kategorien sind: Große Unter-nehmen, mittel-ständische Unter-nehmen und kleine Unter-nehmen.
Mittel-ständisch bedeutet: Das Unter-nehmen ist nicht sehr groß und nicht sehr klein.
Gewinner 1: SMS group GmbH
Die SMS group gewinnt in der Kategorie Große Unter-nehmen.
Die SMS group baut Maschinen und Anlagen.
Das Unter-nehmen hat einen Sitz in Mönchen-Gladbach.
Dort gibt es ein großes Arbeits-Gelände ohne Barrieren.
Eine Barriere ist ein Hindernis.
Die Barriere ist im Weg.
Alle Mitarbeiter können dort gut arbeiten und lernen.
Das Unter-nehmen hilft Menschen mit Behinderungen besonders.
Es gibt feste Angebote zur Unterstützung.
Zum Beispiel gibt es Gespräche oder Kurse für die psychische Gesundheit.
Psychisch bedeutet: Es geht um die Seele und die Gefühle.
Psychische Gesundheit bedeutet: Die Seele und die Gefühle sind gesund.
Das Unter-nehmen sucht nach neuen Ideen für Inklusion.
Diese Ideen setzt das Unter-nehmen dann in der Praxis um.
Praxis bedeutet hier: das wirkliche Leben.
Gewinner 2: Cummins Deutschland GmbH
Cummins Deutschland gewinnt in der Kategorie Mittel-ständische Unter-nehmen.
Das Unter-nehmen stellt Technik-Produkte her.
Produktion bedeutet: Etwas wird hergestellt.
Cummins hat eine besondere Arbeits-Insel in der Produktion.
Eine Arbeits-Insel ist ein besonderer Arbeits-Bereich in einem Betrieb.
Dort arbeiten Menschen mit besonderer Unterstützung zusammen.
Dort arbeiten Menschen mit mentalen Behinderungen.
Mentale Behinderungen betreffen das Denken und Lernen.
Die Arbeits-Insel hilft Menschen beim Übergang.
Übergang bedeutet: von einer Werkstatt in einen normalen Betrieb wechseln.
Das Unter-nehmen passt jeden Arbeits-Platz individuell an.
Individuell bedeutet: passend für jeden einzelnen Menschen.
Das Unter-nehmen schult Führungs-Kräfte und Teams extra.
Führungs-Kräfte sind Menschen, die andere Menschen leiten.
Sie treffen wichtige Entscheidungen.
So unterstützen sie neue Mitarbeiter gut.
Cummins baut auch Barrieren ab.
Das Unter-nehmen nutzt einfache Sprache in internen Texten.
Interne Texte sind Texte nur für die Mitarbeiter.
Alle können diese Texte gut verstehen.
Gewinner 3: Moderne Floristik Steinbrecher
Moderne Floristik Steinbrecher gewinnt in der Kategorie Kleine Unter-nehmen.
Floristik bedeutet: Mit Blumen arbeiten.
Menschen binden Sträuße oder gestalten Blumen-Dekorationen.
Der Betrieb kommt aus Waltrop.
Waltrop ist eine Stadt in Nord-Rhein-West-Falen.
Der Betrieb verkauft Blumen und organisiert Events.
Events sind besondere Veranstaltungen wie Feste oder Feiern.
Im Betrieb arbeiten Menschen mit verschiedenen Behinderungen.
Sie arbeiten in allen Bereichen des Betriebs.
Sie arbeiten auch direkt mit Kunden zusammen.
Jeder Arbeits-Platz passt zu den Fähigkeiten des Mitarbeiters.
Fähigkeiten sind Dinge, die ein Mensch gut kann.
Menschen können von einer Werkstatt in den Betrieb wechseln.
Dort haben sie dann eine feste Stelle mit Sozial-Versicherung.
Eine Versicherung hilft dir bei Problemen.
Du zahlst jeden Monat Geld dafür.
Die Sozial-Versicherung schützt dich bei Krankheit, Unfall oder im Alter.
So bekommen mehr Menschen mit Behinderungen eine feste Stelle.
Mehr Informationen findest du hier:
Foto: ht
Berlin (kobinet)
Mit dem Inklusionspreis für die Wirtschaft 2026 werden zum elften Mal vorbildliche Praxisbeispiele für Inklusion am Arbeitsmarkt ausgezeichnet. "Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen weit mehr ist als gelebte gesellschaftliche Verantwortung – sie ist ein Gewinn für alle", so Daniel Terzenbach, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit und Sprecher der Initiierenden. "Die drei Preisträgerbetriebe leben vor, wie Vielfalt Innovation fördert, neue Perspektiven eröffnet, den Zusammenhalt stärkt und Unternehmen gerade angesichts des demografischen Wandels fit für die Herausforderungen der Zukunft macht. Das verdient Anerkennung und Nachahmung."
Schirmherrin des Preises ist Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Sie ist überzeugt: "Unternehmen, die inklusiv denken und handeln, ermöglichen nicht nur die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben. Sie sichern sich damit auch engagierte Fachkräfte und steigern ihre Attraktivität durch eine vielfältige Unternehmenskultur. Die jährliche Verleihung des Inklusionspreises für die Wirtschaft macht den Mehrwert einer inklusiven Arbeitswelt für alle aus unterschiedlichen Blickwinkeln sichtbar. Die Preisträger ermutigen durch ihre Erfolgsgeschichten andere Unternehmen dazu, ebenfalls Barrieren abzubauen und die Potenziale von Menschen mit Behinderungen gewinnbringend zu nutzen."
In diesem Jahr sind die Gewinner:
SMS group GmbH
In der Kategorie "Große Unternehmen und Konzerne" erhält die international tätige Unternehmensgruppe im Maschinen- und Anlagenbau die Auszeichnung für ihren ganzheitlichen und strategisch verankerten Ansatz zur Inklusion. Das Unternehmen verbindet vorbildliches inklusives Personalmanagement mit Maßnahmen zur Förderung psychischer Gesundheit und einem konsequent barrierefrei gestalteten Arbeitsumfeld. Der barrierefreie Campus am Konzernsitz in Mönchengladbach bietet moderne Arbeits- und Lernwelten für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Inklusion ist darüber hinaus durch ein ESG-verankertes Rahmenwerk, regelmäßige Sensibilisierungsmaßnahmen und die enge Zusammenarbeit mit Experten nachhaltig in den Unternehmensstrukturen etabliert. Mit einem intern datenbasierten Inklusionsbetriebssystem hat das Unternehmen zudem ein Steuerungsinstrument geschaffen, das die Potenziale von Menschen mit Behinderungen sichtbar macht und stärkt. Gleichzeitig fördert die SMS group Inklusion durch die Beteiligung an Forschungs- und Innovationsprojekten und überführt neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die betriebliche Praxis.
Cummins Deutschland GmbH
In der Kategorie "Mittelständische Unternehmen" wird die deutsche Tochter des internationalen Technologieunternehmens Cummins für ihr praxisnahes und nachhaltig angelegtes Konzept zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ausgezeichnet. Mit einer inklusiven Arbeitsinsel in der Produktion schafft das Unternehmen neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit mentalen Behinderungen und eröffnet ihnen den Übergang von der Werkstatt in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Möglich machen, dass individuelle Arbeitsplätze, Tätigkeitsanalysen sowie ein passgenaues Bewerbungs- und Onboarding-Konzept. Die Einführung der inklusiven Arbeitsplätze wird durch speziell geschulte Führungskräfte und Teams sowie eine individuelle Begleitung während der Einarbeitung unterstützt. Gleichzeitig baut das Unternehmen Barrieren konsequent ab – mit barrierefreien Arbeitsbedingungen, verständlicher Kommunikation und der schrittweisen Umstellung interner Informationen auf einfache Sprache. Inklusion wird dabei als fortlaufender Entwicklungsprozess verstanden, der die Unternehmenskultur nachhaltig prägt.
Moderne Floristik Steinbrecher
In der Kategorie "Kleine Unternehmen" wird der Floristik- und Eventbetrieb aus Waltrop für sein inklusives Geschäftsmodell ausgezeichnet. Aus einem klassischen Floristikbetrieb entstand ein Inklusionsbetrieb, in dem Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in allen Bereichen tätig sind – einschließlich des direkten Kundenkontakts. Die Arbeitsplätze und Qualifizierungswege werden individuell auf die Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale der Beschäftigten abgestimmt. Um Inklusion nachhaltig im Betrieb zu verankern, wurden Arbeitsabläufe, Kommunikationswege und Teamstrukturen gezielt weiterentwickelt. Die inklusive Personalstrategie sichert die benötigten Fach- und Arbeitskräfte, stärkt Motivation und Mitarbeiterbindung und trägt durch
den Kundenkontakt dazu bei, Inklusion über den Betrieb hinaus in die Gesellschaft hineinzutragen. Der Betrieb zeigt zudem beispielhaft, dass der Übergang aus einer Werkstatt für behinderte Menschen in eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gelingen kann.
Mehr Informationen gibt's unter: www.inklusionspreis.de
Foto: ht
Berlin (kobinet)
Mit dem Inklusionspreis für die Wirtschaft 2026 werden zum elften Mal vorbildliche Praxisbeispiele für Inklusion am Arbeitsmarkt ausgezeichnet. "Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen weit mehr ist als gelebte gesellschaftliche Verantwortung – sie ist ein Gewinn für alle", so Daniel Terzenbach, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit und Sprecher der Initiierenden. "Die drei Preisträgerbetriebe leben vor, wie Vielfalt Innovation fördert, neue Perspektiven eröffnet, den Zusammenhalt stärkt und Unternehmen gerade angesichts des demografischen Wandels fit für die Herausforderungen der Zukunft macht. Das verdient Anerkennung und Nachahmung."
Schirmherrin des Preises ist Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Sie ist überzeugt: "Unternehmen, die inklusiv denken und handeln, ermöglichen nicht nur die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben. Sie sichern sich damit auch engagierte Fachkräfte und steigern ihre Attraktivität durch eine vielfältige Unternehmenskultur. Die jährliche Verleihung des Inklusionspreises für die Wirtschaft macht den Mehrwert einer inklusiven Arbeitswelt für alle aus unterschiedlichen Blickwinkeln sichtbar. Die Preisträger ermutigen durch ihre Erfolgsgeschichten andere Unternehmen dazu, ebenfalls Barrieren abzubauen und die Potenziale von Menschen mit Behinderungen gewinnbringend zu nutzen."
In diesem Jahr sind die Gewinner:
SMS group GmbH
In der Kategorie "Große Unternehmen und Konzerne" erhält die international tätige Unternehmensgruppe im Maschinen- und Anlagenbau die Auszeichnung für ihren ganzheitlichen und strategisch verankerten Ansatz zur Inklusion. Das Unternehmen verbindet vorbildliches inklusives Personalmanagement mit Maßnahmen zur Förderung psychischer Gesundheit und einem konsequent barrierefrei gestalteten Arbeitsumfeld. Der barrierefreie Campus am Konzernsitz in Mönchengladbach bietet moderne Arbeits- und Lernwelten für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Inklusion ist darüber hinaus durch ein ESG-verankertes Rahmenwerk, regelmäßige Sensibilisierungsmaßnahmen und die enge Zusammenarbeit mit Experten nachhaltig in den Unternehmensstrukturen etabliert. Mit einem intern datenbasierten Inklusionsbetriebssystem hat das Unternehmen zudem ein Steuerungsinstrument geschaffen, das die Potenziale von Menschen mit Behinderungen sichtbar macht und stärkt. Gleichzeitig fördert die SMS group Inklusion durch die Beteiligung an Forschungs- und Innovationsprojekten und überführt neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die betriebliche Praxis.
Cummins Deutschland GmbH
In der Kategorie "Mittelständische Unternehmen" wird die deutsche Tochter des internationalen Technologieunternehmens Cummins für ihr praxisnahes und nachhaltig angelegtes Konzept zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen ausgezeichnet. Mit einer inklusiven Arbeitsinsel in der Produktion schafft das Unternehmen neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit mentalen Behinderungen und eröffnet ihnen den Übergang von der Werkstatt in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Möglich machen, dass individuelle Arbeitsplätze, Tätigkeitsanalysen sowie ein passgenaues Bewerbungs- und Onboarding-Konzept. Die Einführung der inklusiven Arbeitsplätze wird durch speziell geschulte Führungskräfte und Teams sowie eine individuelle Begleitung während der Einarbeitung unterstützt. Gleichzeitig baut das Unternehmen Barrieren konsequent ab – mit barrierefreien Arbeitsbedingungen, verständlicher Kommunikation und der schrittweisen Umstellung interner Informationen auf einfache Sprache. Inklusion wird dabei als fortlaufender Entwicklungsprozess verstanden, der die Unternehmenskultur nachhaltig prägt.
Moderne Floristik Steinbrecher
In der Kategorie "Kleine Unternehmen" wird der Floristik- und Eventbetrieb aus Waltrop für sein inklusives Geschäftsmodell ausgezeichnet. Aus einem klassischen Floristikbetrieb entstand ein Inklusionsbetrieb, in dem Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in allen Bereichen tätig sind – einschließlich des direkten Kundenkontakts. Die Arbeitsplätze und Qualifizierungswege werden individuell auf die Fähigkeiten und Entwicklungspotenziale der Beschäftigten abgestimmt. Um Inklusion nachhaltig im Betrieb zu verankern, wurden Arbeitsabläufe, Kommunikationswege und Teamstrukturen gezielt weiterentwickelt. Die inklusive Personalstrategie sichert die benötigten Fach- und Arbeitskräfte, stärkt Motivation und Mitarbeiterbindung und trägt durch
den Kundenkontakt dazu bei, Inklusion über den Betrieb hinaus in die Gesellschaft hineinzutragen. Der Betrieb zeigt zudem beispielhaft, dass der Übergang aus einer Werkstatt für behinderte Menschen in eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gelingen kann.
Mehr Informationen gibt's unter: www.inklusionspreis.de





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