BERLIN (kobinet)
Der VdK ist ein großer Sozial-Verband in Deutschland.
Ein Sozial-Verband ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen helfen sich bei Problemen mit Rente, Pflege oder Gesundheit.
Der VdK hilft Menschen mit Behinderungen.
Der VdK hilft auch Menschen, die Unterstützung brauchen.
Der VdK warnt vor den Folgen der Landtags-Wahlen.
Eine Landtags-Wahl ist eine Wahl in einem Bundes-Land.
Die Wahlen waren in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.
VdK-Präsidentin Verena Bentele hat das gesagt:
Die AfD ist in Mecklenburg-Vorpommern die stärkste Partei geworden.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen haben die gleiche Meinung zur Politik.
In Sachsen-Anhalt war die AfD auch sehr stark.
Das ist ein Alarm-Signal.
Ein Alarm-Signal bedeutet: Es ist etwas Wichtiges passiert.
Darüber muss man reden.
Viele Menschen sind unzufrieden mit der Politik.
Deshalb wählen sie die AfD.
Der Verfassungs-Schutz beobachtet die AfD in mehreren Bundes-Ländern.
Der Verfassungs-Schutz passt auf die Demokratie auf.
Er schaut, ob Parteien gegen Deutschland arbeiten.
Der Verfassungs-Schutz nennt die AfD dort rechts-extrem.
Rechts-extrem bedeutet: Diese Menschen wollen, dass nur bestimmte Menschen Rechte haben.
Andere Menschen sollen weniger Rechte haben.
Verena Bentele sagt: Das ist eine schlimme Entwicklung.
Das macht Verena Bentele große Sorgen.
Der VdK sagt: Der Sozial-Staat muss stark bleiben.
Der Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft Menschen in Not.
Die Bundes-Regierung muss ihre Politik ändern.
Die Bundes-Regierung bestimmt die Politik für ganz Deutschland.
Sonst bekommen extreme Parteien noch mehr Zustimmung.
Zustimmung bedeutet: Die Menschen sagen Ja zu einer Partei.
Die Menschen sorgen sich um bestimmte Themen.
Das sind: Rente, Pflege und Gesundheits-Versorgung.
Gesundheits-Versorgung bedeutet: Menschen bekommen Hilfe, wenn sie krank sind.
Zum Beispiel durch Ärzte oder Medikamente.
Die Bundes-Regierung hat bei diesen Themen keine guten Antworten.
Es gibt ständig Streit über geplante Reformen.
Reformen sind Änderungen.
Dinge sollen damit besser werden.
Das macht die Menschen unsicher.
Dann wählen vielleicht mehr Menschen extreme Parteien.
Verena Bentele erzählt von einer älteren Frau.
Die Frau bekommt eine kleine Rente.
Die Frau pflegt ihren Ehe-Mann zu Hause.
Die Wohn-Kosten steigen immer weiter.
Ab 1. Januar 2027 sollen Menschen mehr für Medikamente zahlen.
Auch die Pflege-Kosten sollen dann steigen.
Der Zusatz-Beitrag für die Kranken-Kasse soll auch steigen.
Eine Kranken-Kasse ist eine Versicherung.
Der Zusatz-Beitrag ist ein extra Betrag für diese Versicherung.
Die Versicherung zahlt Kosten, wenn Menschen krank sind oder zum Arzt gehen.
Außerdem soll das Wohn-Geld gekürzt werden.
Wohn-Geld ist Geld vom Staat.
Das Geld hilft Menschen bei der Miete.
Dann könnte die Rentnerin bald Grund-Sicherung brauchen.
Grund-Sicherung ist Geld vom Staat.
Menschen ohne genug Geld bekommen diese Hilfe.
Ihr Mann bekommt wahrscheinlich keinen höheren Pflege-Grad.
Ein Pflege-Grad zeigt, wie viel Hilfe ein Mensch braucht.
Es gibt 5 Pflege-Grade.
Je höher die Zahl, desto mehr Hilfe bekommt man.
Das bedeutet: Er bekommt weniger Hilfe.
Verena Bentele sagt: Viele Menschen vertrauen den Parteien nicht mehr.
Das macht Verena Bentele große Sorgen.
Die Bundes-Regierung muss handeln.
Nur so können die Menschen der Regierung wieder vertrauen.
Die Sozial-Politik muss den Menschen wieder Sicherheit geben.
Sozial-Politik sind die Entscheidungen der Regierung.
Diese Entscheidungen sollen Menschen mit wenig Geld oder in Not helfen.
Die Sozial-Politik darf keine Angst machen.
Die Bundes-Regierung bespricht bald den Haushalt für 2027.
Der Haushalt ist der Plan, wie der Staat sein Geld ausgibt.
Das ist ein erster Test für die Regierung.
Der VdK fordert: Die Regierung soll alle geplanten Kürzungen genau prüfen.
Kürzungen bedeuten: Es gibt weniger Geld oder weniger Hilfe als vorher.
Manche Kürzungen darf es nicht geben.
Die Menschen müssen wissen: Wie geht es in Zukunft weiter?
Darauf brauchen sie eine klare Antwort.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Sozialverband VdK warnt vor den Folgen der Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. "Die AfD als stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern ist nach der Wahl in Sachsen-Anhalt das nächste Alarmsignal", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. Wenn sich Menschen aus Frust einer Partei zuwenden, die in mehreren ostdeutschen Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird, sei das dramatisch. Die Antwort darauf dürfe nicht sein, den Sozialstaat weiter zurückzubauen. Die Bundesregierung müsse ihre Politik des sozialen Kahlschlags ändern, damit extreme Parteien nicht noch mehr Zulauf bekämen.
Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung gehörten zu den zentralen Themen, die die Menschen bewegten, so Bentele. Doch gerade hier fehlten der Bundeskoalition überzeugende Antworten. Die ständigen Unstimmigkeiten bei den Reformvorhaben verstärkten die Sorge vor weiteren Kürzungen. Eine solche Verunsicherung könne am Ende den extremen Rändern in die Hände spielen. Der VdK fordere daher einen echten Kurswechsel in der Sozialpolitik.
Bentele verwies auf konkrete Sorgen Betroffener: Eine Seniorin mit kleiner Rente, die ihren pflegebedürftigen Ehemann im Alltag unterstütze, sehe sich mit steigenden Wohnkosten konfrontiert. Zum 1. Januar 2027 stiegen zudem die Eigenanteile für Medikamente und Pflege, ebenso könnte der Zusatzbeitrag steigen. Wenn dann noch wie geplant das Wohngeld gekürzt werde, könnte die Rentnerin bald auf Grundsicherung angewiesen sein. Ein höherer Pflegegrad für ihren Mann wäre angesichts der Reformvorhaben der Bundesregierung unerreichbar.
"Wie stark das Vertrauen in etablierte Parteien schwindet, ist besorgniserregend", betonte Bentele. Wer es zurückgewinnen wolle, müsse beweisen, dass Sozialpolitik wieder Sicherheit schaffe statt Angst zu schüren. Die bevorstehenden Haushaltsberatungen für 2027 seien dafür ein erster Test. Der VdK fordere die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen im Sozialstaat grundlegend zu überprüfen und stattdessen eine verlässliche Perspektive für die Menschen zu entwickeln.
Foto: VdK Deutschland
BERLIN (kobinet)
Der Sozialverband VdK warnt vor den Folgen der Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. "Die AfD als stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern ist nach der Wahl in Sachsen-Anhalt das nächste Alarmsignal", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. Wenn sich Menschen aus Frust einer Partei zuwenden, die in mehreren ostdeutschen Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft wird, sei das dramatisch. Die Antwort darauf dürfe nicht sein, den Sozialstaat weiter zurückzubauen. Die Bundesregierung müsse ihre Politik des sozialen Kahlschlags ändern, damit extreme Parteien nicht noch mehr Zulauf bekämen.
Rente, Pflege und Gesundheitsversorgung gehörten zu den zentralen Themen, die die Menschen bewegten, so Bentele. Doch gerade hier fehlten der Bundeskoalition überzeugende Antworten. Die ständigen Unstimmigkeiten bei den Reformvorhaben verstärkten die Sorge vor weiteren Kürzungen. Eine solche Verunsicherung könne am Ende den extremen Rändern in die Hände spielen. Der VdK fordere daher einen echten Kurswechsel in der Sozialpolitik.
Bentele verwies auf konkrete Sorgen Betroffener: Eine Seniorin mit kleiner Rente, die ihren pflegebedürftigen Ehemann im Alltag unterstütze, sehe sich mit steigenden Wohnkosten konfrontiert. Zum 1. Januar 2027 stiegen zudem die Eigenanteile für Medikamente und Pflege, ebenso könnte der Zusatzbeitrag steigen. Wenn dann noch wie geplant das Wohngeld gekürzt werde, könnte die Rentnerin bald auf Grundsicherung angewiesen sein. Ein höherer Pflegegrad für ihren Mann wäre angesichts der Reformvorhaben der Bundesregierung unerreichbar.
"Wie stark das Vertrauen in etablierte Parteien schwindet, ist besorgniserregend", betonte Bentele. Wer es zurückgewinnen wolle, müsse beweisen, dass Sozialpolitik wieder Sicherheit schaffe statt Angst zu schüren. Die bevorstehenden Haushaltsberatungen für 2027 seien dafür ein erster Test. Der VdK fordere die Bundesregierung auf, die geplanten Kürzungen im Sozialstaat grundlegend zu überprüfen und stattdessen eine verlässliche Perspektive für die Menschen zu entwickeln.





Lesermeinungen