BERLIN (kobinet)
Die Bundes-Vereinigung Lebens-Hilfe ist besorgt.
Bei den Wahlen im September 2026 hat die AfD viele Stimmen bekommen.
AfD ist die Abkürzung für: Alternative für Deutschland.
Das ist eine Partei in Deutschland.
Die Lebens-Hilfe hat Angst vor dem Folgenden:
Die AfD könnte mehr Einfluss bekommen.
Das könnte schlecht sein für Menschen mit Behinderung.
Eine Behinderung macht manche Dinge schwierig.
Man braucht dann oft mehr Hilfe als andere Menschen.
Auch die Familien dieser Menschen wären betroffen.
Die AfD will weniger Hilfe für diese Menschen.
Das findet die Lebens-Hilfe falsch.
Die Lebens-Hilfe fordert alle demokratischen Parteien auf.
Demokratisch bedeutet: Alle Menschen bestimmen gemeinsam mit.
Niemand allein hat das Sagen.
Die Lebens-Hilfe sagt zu diesen Parteien:
Setzt euch ein für den Rechts-Staat.
Rechts-Staat bedeutet: Es gibt Regeln für alle.
Auch der Staat muss sich an diese Regeln halten.
Setzt euch ein für Vielfalt.
Vielfalt bedeutet: Es gibt viele verschiedene Menschen.
Es gibt Menschen mit und ohne Behinderung.
Es gibt Menschen aus verschiedenen Ländern.
Alle gehören dazu.
Setzt euch ein für eine Gesellschaft, in der alle dazu-gehören.
Eine Gesellschaft ist eine große Gruppe von Menschen.
Die Menschen in einer Gesellschaft leben zusammen.
Ulla Schmidt ist die Bundes-Vorsitzende der Lebens-Hilfe.
Die Bundes-Vorsitzende leitet die Lebens-Hilfe in ganz Deutschland.
Sie war früher Bundes-Ministerin für Gesundheit.
Eine Bundes-Ministerin ist eine Frau in der Regierung.
Sie ist für ein bestimmtes Thema verantwortlich.
Ulla Schmidt sagt:
Die AfD grenzt Menschen aus.
Wir sind dagegen.
Für uns gehört jeder Mensch dazu.
Alle Menschen haben dieselben Rechte.
Niemand darf wegen seiner Herkunft oder Behinderung benachteiligt werden.
Teilhabe bedeutet: Alle können mitmachen.
Man gehört dazu und kann bei allem dabei sein.
Die Lebens-Hilfe setzt sich weiter für Teilhabe ein.
Manche Menschen brauchen Hilfe beim Anziehen.
Manche Menschen brauchen Hilfe beim Einkaufen.
Das nennt man Unterstützungs-Bedarf.
Menschen mit Unterstützungs-Bedarf gehören zu unserer Gesellschaft.
Das gilt im Kinder-Garten.
Das gilt in der Schule.
Das gilt am Arbeits-Platz.
Das gilt in Vereinen und in der Nachbarschaft.
Die Lebens-Hilfe steht für Menschlichkeit und Vielfalt.
Menschlichkeit bedeutet: Alle Menschen gut und freundlich behandeln.
Man hilft anderen Menschen und behandelt sie mit Respekt.
Mehr dazu findet ihr auf der Website der Lebens-Hilfe:
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
BERLIN (kobinet)
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe zeigt sich besorgt über die deutlichen Stimmenzuwächse der AfD bei den Wahlen im September 2026. Ein zunehmender politischer Einfluss der Partei könnte nach Einschätzung des Verbands die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Familien beeinträchtigen. Der Verband appelliert daher an alle demokratischen Kräfte, sich klar zu Rechtsstaatlichkeit, Vielfalt und einer inklusiven Gesellschaft zu bekennen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a. D., erklärt: "Die Politik der AfD steht für Ausgrenzung. Dem stellen wir ein klares Verständnis von Demokratie und Zusammenhalt entgegen: Jeder Mensch hat das Recht, selbstverständlich dazuzugehören und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Alle Menschen mit Unterstützungsbedarf und ihre Familien gehören in die Mitte unserer Gesellschaft – im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen und Nachbarschaft. Sie können sich auf die Lebenshilfe verlassen. Wir stehen für Menschlichkeit und Vielfalt. Wir werden uns weiter für umfassende Teilhabe einsetzen." Mehr zur Haltung der Lebenshilfe gegenüber Ausgrenzung, Diskriminierung und Rechtsextremismus ist auf der Website des Verbands nachzulesen.
Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
BERLIN (kobinet)
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe zeigt sich besorgt über die deutlichen Stimmenzuwächse der AfD bei den Wahlen im September 2026. Ein zunehmender politischer Einfluss der Partei könnte nach Einschätzung des Verbands die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung und ihren Familien beeinträchtigen. Der Verband appelliert daher an alle demokratischen Kräfte, sich klar zu Rechtsstaatlichkeit, Vielfalt und einer inklusiven Gesellschaft zu bekennen. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und Bundesministerin a. D., erklärt: "Die Politik der AfD steht für Ausgrenzung. Dem stellen wir ein klares Verständnis von Demokratie und Zusammenhalt entgegen: Jeder Mensch hat das Recht, selbstverständlich dazuzugehören und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Alle Menschen mit Unterstützungsbedarf und ihre Familien gehören in die Mitte unserer Gesellschaft – im Kindergarten, in der Schule, am Arbeitsplatz, in Vereinen und Nachbarschaft. Sie können sich auf die Lebenshilfe verlassen. Wir stehen für Menschlichkeit und Vielfalt. Wir werden uns weiter für umfassende Teilhabe einsetzen." Mehr zur Haltung der Lebenshilfe gegenüber Ausgrenzung, Diskriminierung und Rechtsextremismus ist auf der Website des Verbands nachzulesen.





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