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AG Selbst Aktiv der SPD zum Wahlerfolg der AfD: Menschen mit Behinderungen gehören dazu

Wahlfoto von Katrin Gensecke
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Foto: SPD Sachsen-Anhalt

Hannover / Magdeburg (kobinet)

Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt befürchtet der Bundesvorstand der AG Selbst Aktiv von Menschen mit Behinderungen in der SPD eine massive Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen aus der Gesellschaft. "Die AfD erklärt in ihrem Programm Inklusion zum ‚gescheiterten Experiment‘: Das gefährdet den sozialen Zusammenhalt und die Grundlagen unserer Demokratie", erklärte Karl Finke, Co-Bundesvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. Alle demokratischen Kräfte in Politik und Gesellschaft seien jetzt gefordert und müssten diesem rückwärtsgewandten Bildungsverständnis deutlich widersprechen.

Katrin Gensecke, Co-Bundesvorsitzende der AG Selbst Aktiv, wurde wieder in den Landtag in Magdeburg gewählt, wo sie bisher Sprecherin der SPD-Fraktion für Soziales, Gleichstellung und Inklusion war. Sie verweist auf die rechtliche Situation: "Inklusion ist ein Menschenrecht und die UN-Behindertenrechtskonvention ist seit 2009 geltendes Recht! Dort ist klar geregelt, dass niemand aufgrund einer Behinderung vom Regelschulssystem ausgeschlossen werden darf. Menschen mit Behinderungen haben einen Anspruch auf ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben in Gemeinschaft mit anderen." Die SPD werde alles tun, um diesen Anspruch gegen die Angriffe der AfD zu verteidigen, bekräftigte Katrin Gensecke.

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