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Lebenshilfe warnt vor Wegfall der Verhinderungspflege

Redaktioneller Hinweis: Artikel mit dem Co-Autor "kobinet Redaktionsassistent" werden vollautomatisch oder größtenteils vollautomatisch reformuliert und ausgespielt. Weitere Informationen finden Sie hier: https://kobinet-nachrichten.org/kobinet-redaktionsassitent-was-ist-das/
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Foto: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Berlin (kobinet)

Anlässlich des Tags der pflegenden Angehörigen am 8. September 2026 hat die Bundesvereinigung Lebenshilfe den Erhalt der Verhinderungspflege gefordert. Ulla Schmidt, Bundesvorsitzende der Lebenshilfe und ehemalige Bundesgesundheitsministerin, betonte: "Für pflegende Angehörige wäre es eine Katastrophe, wenn durch das geplante Pflegeneuordnungsgesetz die Verhinderungspflege wegfallen würde. Eltern, die ihr Kind mit Unterstützungsbedarf über viele Jahre pflegen, sind auf diese Leistung angewiesen. Die Familien brauchen in ihrem sehr belastenden Alltag auch mal eine Auszeit, in der sie die Pflege in vertrauenswürdige Hände geben können. Sonst bricht das Familiensystem irgendwann zwangsläufig zusammen. Und in der Regel sind es die Mütter, die ihre Berufstätigkeit einschränken und zu Hause die Pflege übernehmen. Daher muss die Verhinderungspflege unbedingt ohne Abstriche erhalten bleiben."

Die Lebenshilfe setzt sich mit ihrer Kampagne "Teilhabe ist Menschenrecht" bundesweit gegen Leistungskürzungen bei Menschen mit Unterstützungsbedarf und ihren Familien ein. Nähere Informationen bietet die Organisation auf ihrer Kampagnenseite.