Berlin (kobinet)
Der Sozial-Verband VdK kritisiert die Renten-Debatte.
Ein Sozial-Verband ist eine Organisation.
Die Organisation hilft Menschen mit Problemen.
Rente ist Geld für ältere Menschen.
Ältere Menschen bekommen Rente jeden Monat.
Eine Renten-Debatte ist ein Gespräch über die Rente.
Viele Menschen haben dabei verschiedene Meinungen.
VdK-Präsidentin Verena Bentele sagt:
Die Präsidentin ist die Chefin des VdK.
Sie spricht für alle Mitglieder.
Viele Politiker wissen zu wenig über Renten.
Die Politik hat keinen gemeinsamen Plan.
Bentele will eine andere Debatte.
Es soll darum gehen: Können ältere Menschen länger arbeiten?
Und: Welche gesundheitlichen Probleme haben sie?
Manche ältere Menschen sind krank oder erschöpft.
Das macht Arbeit schwerer.
Früher gab es eine abschlags-freie Rente ab 63.
Abschlags-frei bedeutet: Man bekommt die volle Rente.
Es gibt keinen Abzug vom Geld.
Heute gibt es das nicht mehr.
Wer mit 63 in Rente geht, bekommt 13,8 Prozent weniger.
Ab dem 1. September 2026 gibt es eine Ausnahme.
Eine Ausnahme bedeutet: Für manche gilt eine andere Regel.
Menschen mit 45 Beitrags-Jahren können dann abschlags-frei in Rente gehen.
Beitrags-Jahre sind Jahre, in denen man gearbeitet hat.
In diesen Jahren hat man Geld für die Rente gezahlt.
Wer 45 Jahre gearbeitet hat, ist meist 64 Jahre und 8 Monate alt.
Deshalb stimmt der Name Rente mit 63 nicht mehr.
Bentele sagt: Diesen Namen soll man nicht mehr nutzen.
Die Bundes-Arbeits-Ministerin ist für das Thema Arbeit zuständig.
Die Bundes-Arbeits-Ministerin soll das öffentlich sagen.
Der VdK stellt Forderungen.
Eine Forderung bedeutet: Man will, dass etwas getan wird.
Man sagt das laut und deutlich.
Diese Forderungen hat der VdK:
Arbeit-Geber sollen Arbeits-Plätze für Ältere anpassen.
Arbeit-Geber sind Firmen oder Personen, die Menschen beschäftigen.
Es soll bessere Arbeits-Zeit-Modelle geben.
Arbeits-Zeit-Modelle bedeutet: Es gibt verschiedene Arten zu arbeiten.
Zum Beispiel: weniger Stunden pro Tag.
Oder nur an bestimmten Tagen.
Ältere Menschen sollen bessere Chancen bei der Arbeit haben.
Arbeits-Markt bedeutet: Viele Menschen suchen Arbeit.
Und viele Firmen suchen Mitarbeiter.
Außerdem ist ein gutes Reha-System wichtig.
Reha ist kurz für Reha-bi-li-ta-ti-on.
Reha bedeutet: Kranke Menschen bekommen besondere Hilfe.
Diese Hilfe soll Menschen wieder gesund machen.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Der Sozialverband VdK kritisiert die aktuelle Rentendebatte als von "erschreckender Unkenntnis und einem fehlenden Gesamtkonzept" geprägt. Anlässlich der wiederholten Diskussionen über höhere Altersgrenzen und Härtefallregelungen betonte VdK-Präsidentin Verena Bentele, die Bundespolitik müsse sich stattdessen mit den Arbeitsmarktchancen und gesundheitlichen Belastungen älterer Beschäftigter auseinandersetzen. Die Alterssicherungskommission habe sich einseitig auf kurzfristige Einsparmöglichkeiten konzentriert, ohne die gesellschaftlichen Folgen höherer Altersgrenzen zu berücksichtigen.
Bentele verwies darauf, dass die abschlagsfreie Rente ab 63 nicht mehr existiert. Wer heute mit 63 Jahren in Rente gehen wolle oder müsse, müsse mit einem Abschlag von 13,8 Prozent rechnen. Ab dem 1. September 2026 könnten zwar Personen mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen, diese seien dann jedoch bereits 64 Jahre und 8 Monate alt. "Das sollte die Bundesarbeitsministerin endlich öffentlich klarstellen und die ,Rente mit 63‘ zum rentenpolitischen Unwort des Jahres erklären", sagte Bentele.
Statt die Debatte mit irreführenden Begriffen zu verwässern, müsse darüber diskutiert werden, wie Menschen tatsächlich länger arbeiten könnten. Der VdK fordert, Arbeitgeber müssten altersgerechte Arbeitsplätze und attraktive Arbeitszeitmodelle schaffen. Zudem solle die Arbeitsmarktsituation Älterer sowie die medizinische und berufliche Rehabilitation in den Mittelpunkt der Rentendebatte rücken. Ein starkes Reha-System könne dazu beitragen, dass ältere Menschen länger gesund und berufsfähig blieben, so Bentele.
Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet)
Der Sozialverband VdK kritisiert die aktuelle Rentendebatte als von "erschreckender Unkenntnis und einem fehlenden Gesamtkonzept" geprägt. Anlässlich der wiederholten Diskussionen über höhere Altersgrenzen und Härtefallregelungen betonte VdK-Präsidentin Verena Bentele, die Bundespolitik müsse sich stattdessen mit den Arbeitsmarktchancen und gesundheitlichen Belastungen älterer Beschäftigter auseinandersetzen. Die Alterssicherungskommission habe sich einseitig auf kurzfristige Einsparmöglichkeiten konzentriert, ohne die gesellschaftlichen Folgen höherer Altersgrenzen zu berücksichtigen.
Bentele verwies darauf, dass die abschlagsfreie Rente ab 63 nicht mehr existiert. Wer heute mit 63 Jahren in Rente gehen wolle oder müsse, müsse mit einem Abschlag von 13,8 Prozent rechnen. Ab dem 1. September 2026 könnten zwar Personen mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen, diese seien dann jedoch bereits 64 Jahre und 8 Monate alt. "Das sollte die Bundesarbeitsministerin endlich öffentlich klarstellen und die ,Rente mit 63‘ zum rentenpolitischen Unwort des Jahres erklären", sagte Bentele.
Statt die Debatte mit irreführenden Begriffen zu verwässern, müsse darüber diskutiert werden, wie Menschen tatsächlich länger arbeiten könnten. Der VdK fordert, Arbeitgeber müssten altersgerechte Arbeitsplätze und attraktive Arbeitszeitmodelle schaffen. Zudem solle die Arbeitsmarktsituation Älterer sowie die medizinische und berufliche Rehabilitation in den Mittelpunkt der Rentendebatte rücken. Ein starkes Reha-System könne dazu beitragen, dass ältere Menschen länger gesund und berufsfähig blieben, so Bentele.





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