Berlin / Backnang (kobinet)
Der Gedenk-ort T4 erinnert an die Opfer der Nazis.
Ein Gedenk-ort ist ein besonderer Platz.
Dort erinnern sich Menschen an andere Menschen.
Die anderen Menschen haben etwas Schlimmes erlebt.
Sie wollten das nicht.
Solche Menschen nennt man Opfer.
Das Wort Euthanasie ist ein Fremd-wort.
Euthanasie bedeutet: Die Nazis töteten Menschen.
Sie töteten Menschen mit Behinderungen.
Sie töteten auch Menschen mit Krankheiten.
Am 4. September 2026 gibt es eine Gedenk-Feier.
Eine Gedenk-Feier ist ein besonderes Treffen.
Menschen kommen zusammen.
Sie denken an Menschen, die gestorben sind.
Die Feier beginnt um 14:30 Uhr.
Sie findet in der Tier-garten-straße 4 in Berlin statt.
In Backnang erinnert ein Stolper-stein an Anna Maria Pfleiderer.
Ein Stolper-stein ist ein kleines Metall-stück im Boden.
Der Stolper-stein erinnert an Menschen, die die Nazis ermordet haben.
Ermordet bedeutet: Jemand hat einen Menschen getötet.
Das war mit Absicht und ist verboten.
Anna Maria Pfleiderer wurde am 4. Mai 1941 ermordet.
Sie wurde in Hadamar in Hessen getötet.
Anna Maria Pfleiderer wurde 1880 geboren.
Ihr Vater hieß Johannes Pfleiderer.
Er hatte ein Feinkost-Geschäft in der Schiller-straße 21.
Ein Feinkost-Geschäft verkauft besondere Lebens-mittel.
Lebens-mittel sind Dinge zum Essen und Trinken.
Zum Beispiel: Brot, Käse oder Wurst.
Anna Maria arbeitete lange in diesem Geschäft.
Ihr Vater starb 1903.
Ihre Mutter starb 1918.
Danach war Anna Maria allein.
Deshalb führte sie das Geschäft weiter.
Ihr Bruder Gotthilf half ihr dabei.
18 Jahre lang führten sie das Geschäft zusammen.
1936 zog Anna Maria in ein Pflege-heim in Hall.
In einem Pflege-heim wohnen Menschen, die Hilfe im Alltag brauchen.
Fach-leute helfen ihnen dort.
Sie war damals 56 Jahre alt.
Das Heim hieß Gottlob Weisser Haus.
Danach zog Anna Maria nach Göppingen.
Nach 5 Monaten zog sie nach Weinsberg.
Am 4. Mai 1941 wurde Anna Maria ermordet.
Die Nazis regierten damals Deutschland.
Sie töteten Menschen, die Hilfe im Alltag brauchten.
Die Nazis wollten dafür kein Geld ausgeben.
Menschen mit Behinderungen waren ihnen nicht willkommen.
Menschen mit Krankheiten waren ihnen auch nicht willkommen.
Nach dem Plan der Nazis sollten diese Menschen nicht leben.
Mehr Infos gibt es hier: Stolper-steine Guide: Anna Maria Pfleiderer
Eine Bio-grafie ist ein Text über das Leben einer Person.
Foto: Initiative Stolpersteine Backnang
Berlin / Backnang (kobinet)
Der Gedenkort-T4 erinnert am 4. September 2026 an die Opfer der ‚Euthanasie‘ im Nationalsozialismus. Um 14:30 Uhr geht’s in der Tiergartenstraße 4 in Berlin los. Viele Spuren über die Verbrechen der Nationalsozialisten finden sich jedoch auch vor Ort, so auch in Backnang, wo ein Stolperstein für Anna Maria Pfleiderer verlegt wurde, die am 4. Mai 1941 in der Todesfabrik Hadamar in Hessen ermordet wurde, wie es auf der Internetseite Stolpersteine Guide vonseiten der Initiative Stolpersteine Backnang heißt.
Zur Biographie von Anna Maria Pfleiderer heißt es in dem Beitrag von Bernd Hecktor auf der Seite Stolpersteine Guide:
"Anna Maria Pfleiderer wurde 1880 als Tochter des Kaufmanns Johannes Pfleiderer und seiner Frau Anna Maria geboren und half lange Jahre in dem Feinkostgeschäft ihrer Eltern in der Schillerstraße 21. Nach dem Tod ihres Vaters 1903 und ihrer Mutter 1918 betrieb sie zusammen mit ihrem Bruder Gotthilf achtzehn Jahre lang das stadtbekannte Geschäft, wo man auch ausgefallene Waren bekommen konnte. 1936 - mit 56 Jahren - kam sie in das Gottlob Weisser Haus in Hall, eine Einrichtung für Behinderte. Nur fünf Monate waren ihr in Göppingen vergönnt, dann wurde sie als Zwischenschritt zu ihrer Ermordung nach Weinsberg gebracht und am 4.5.41 in der Todesfabrik Hadamar in Hessen ermordet. Sie wurde von staatlichen Stellen ermordet, weil der Staat die Kosten für die Unterbringung von hilfsbedürftigen Menschen sparen wollte und nur im Sinne der Nationalsozialisten gut funktionierende Menschen haben wollte."
Link zum Beitrag auf Stolpersteine Guide über Anna Maria Pfleiderer
Foto: Initiative Stolpersteine Backnang
Berlin / Backnang (kobinet)
Der Gedenkort-T4 erinnert am 4. September 2026 an die Opfer der ‚Euthanasie‘ im Nationalsozialismus. Um 14:30 Uhr geht’s in der Tiergartenstraße 4 in Berlin los. Viele Spuren über die Verbrechen der Nationalsozialisten finden sich jedoch auch vor Ort, so auch in Backnang, wo ein Stolperstein für Anna Maria Pfleiderer verlegt wurde, die am 4. Mai 1941 in der Todesfabrik Hadamar in Hessen ermordet wurde, wie es auf der Internetseite Stolpersteine Guide vonseiten der Initiative Stolpersteine Backnang heißt.
Zur Biographie von Anna Maria Pfleiderer heißt es in dem Beitrag von Bernd Hecktor auf der Seite Stolpersteine Guide:
"Anna Maria Pfleiderer wurde 1880 als Tochter des Kaufmanns Johannes Pfleiderer und seiner Frau Anna Maria geboren und half lange Jahre in dem Feinkostgeschäft ihrer Eltern in der Schillerstraße 21. Nach dem Tod ihres Vaters 1903 und ihrer Mutter 1918 betrieb sie zusammen mit ihrem Bruder Gotthilf achtzehn Jahre lang das stadtbekannte Geschäft, wo man auch ausgefallene Waren bekommen konnte. 1936 - mit 56 Jahren - kam sie in das Gottlob Weisser Haus in Hall, eine Einrichtung für Behinderte. Nur fünf Monate waren ihr in Göppingen vergönnt, dann wurde sie als Zwischenschritt zu ihrer Ermordung nach Weinsberg gebracht und am 4.5.41 in der Todesfabrik Hadamar in Hessen ermordet. Sie wurde von staatlichen Stellen ermordet, weil der Staat die Kosten für die Unterbringung von hilfsbedürftigen Menschen sparen wollte und nur im Sinne der Nationalsozialisten gut funktionierende Menschen haben wollte."
Link zum Beitrag auf Stolpersteine Guide über Anna Maria Pfleiderer





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