Foto: H. Smikac
Wien / Berlin (kobinet)
Der ADAC, Deutschlands größter Verkehrsclub, hat die Barrierefreiheit an Haltestellen in zehn deutschen Städten untersucht. Der Test zeigt deutlichen Verbesserungsbedarf. Darauf hat der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS, mit dem die kobinet-nachrichten eng zusammenarbeiten, aufmerksam gemacht. "Untersucht wurden unter anderem der Weg zur Haltestelle, die Ausstattung sowie das Ein- und Aussteigen. Der ADAC stellte am 21. Juli 2026 auf seiner Homepage sowohl den vollständigen Bericht zum Test als auch die detaillierten Ergebnisse als PDF bereit", heißt es in dem Bericht.
Positiv bewertet der ADAC dem BIZEPS-Bericht zufolge, dass viele Haltestellen ausreichend Platz bieten und häufig Sitzgelegenheiten vorhanden sind. In einigen Städten gibt es außerdem bereits gute Leitsysteme und akustische Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen. "Deutliche Mängel gibt es jedoch beim barrierefreien Einstieg. Nur wenige Bushaltestellen und Straßenbahnhaltestellen ermöglichen einen nahezu stufenlosen Ein- und Ausstieg. Auch Orientierungshilfen wie Auffindestreifen oder tastbare Leitsysteme fehlen an vielen Haltestellen. Das erschwert vor allem blinden und sehbehinderten Menschen die selbstständige Nutzung des öffentlichen Verkehrs. Der ADAC fordert deshalb, den barrierefreien Umbau von Haltestellen schneller voranzutreiben und ausreichend Geld dafür bereitzustellen", heißt es weiter in dem Bericht.





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