Berlin (kobinet)
Am 19. September 2026 ist die Pride-Parade in Berlin.
Pride-Parade bedeutet: Ein Umzug durch die Stadt.
Menschen zeigen, wer sie sind.
Sie fordern gleiche Rechte für alle.
Alle Menschen sind willkommen.
Die Menschen gehen auf die Straße.
Sie demonstrieren gegen Dis-kriminierung.
Dis-kriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Die Person wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Zum Beispiel wegen einer Behinderung.
Oder wegen der Frage, wen man liebt.
Der Name der Parade ist: behindert und verrückt feiern.
Das Motto der Parade ist: selbst-bestimmt und laut!
Motto bedeutet: Das ist der Haupt-Satz der Parade.
Selbst-bestimmung bedeutet: Man entscheidet für sich selbst.
Niemand anders entscheidet für einen.
Die Parade beginnt um 15:00 Uhr.
Der Start ist an der Hasen-heide/Jahnstraße in Berlin.
Der Zug geht dann zum Café Süd-block am Kottbusser Tor.
Dort gibt es am Ende eine Kund-gebung.
Kund-gebung bedeutet: Viele Menschen treffen sich.
Sie zeigen ihre Meinung auf der Straße.
Sie hören Reden und Musik.
Es gibt dort auch ein Bühnen-Programm.
Bei der Parade sprechen verschiedene Menschen.
Zum Beispiel: Mareice Kaiser und die Gruppe Inter*Action Berlin.
Auch die Gruppe FaulenzA und die Gruppe Mariposa Voices treten auf.
Bei der Parade gibt es auch einen Preis.
Der Preis heißt: Glitzer-Krücke.
Das ist ein Negativ-Preis.
Ein Negativ-Preis ist kein guter Preis.
Er zeigt: Diese Firma hat etwas Falsches getan.
Zum Beispiel: Die Firma hat behinderte Menschen nicht gleich behandelt.
Den Preis bekommen Firmen oder Organi-sationen.
Diese Firmen oder Organi-sationen behandeln behinderte Menschen schlecht.
Die Parade soll für alle zugänglich sein.
Zugänglich bedeutet: Alle Menschen können mitmachen.
Es gibt nichts, das sie aufhält.
Zum Beispiel werden Reden in Deutsche Gebärden-Sprache übersetzt.
Gebärden-Sprache spricht man mit den Händen.
Gehörlose Menschen nutzen Gebärden-Sprache.
Im Grund-Gesetz gibt es eine wichtige Regel.
Diese Regel gilt seit 1994.
Das Grund-Gesetz ist das wichtigste Gesetz in Deutschland.
Es schützt die Rechte aller Menschen in Deutschland.
Die Regel sagt: Niemand darf wegen einer Behinderung benachteiligt werden.
Benachteiligt bedeutet: Jemand wird schlechter behandelt als andere.
Das ist nicht gerecht.
Aber viele behinderte Menschen werden im Alltag noch schlechter behandelt.
Das ist noch nicht gerecht.
Deshalb gehen die Menschen auf die Straße.
Mehr Informationen gibt es hier:
www.pride-parade.de

Foto: Bündnis Pride Parade
Berlin (kobinet) Am 19. September 2026 findet wieder die "behindert und verrückt feiern" Pride Parade in Berlin statt. Ab 15:00 Uhr werden an diesem Tag behinderte Menschen, Menschen mit und ohne psychiatrische Diagnosen und ihre Unterstützer*innen unterwegs sein. "Wir werden uns selbstbewusst so zeigen, wie wir sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren. Mit dem diesjährigen Motto 'selbstbestimmt und laut!' wollen wir auf die Straße gehen und gesehen und gehört werden: Seit 1994 steht im Grundgesetz, dass niemand wegen seiner Behinderungen benachteiligt werden darf. Unser Alltag ist aber oft noch ein ganz anderer. Gerade angesichts der neueren politischen Entwicklungen, die vor allem ohnehin marginalisierte Personen gefährden, freuen wir uns über viele Unterstützer*innen, die mit uns laut sind!" So heißt es in einer Ankündigung des Organisationsteams der Berliner Pride Parade.
Die diesjährige Pride Parade startet in Berlin an der Hasenheide/Jahnstraße. Dann tanzt, rollt und humpelt der Zug zum Café Südblock am Kottbusser Tor. Dort gibt es die Schlusskundgebung mit einem Bühnenprogramm. Im Rahmen der Parade werden unterschiedliche Redner*innen und Künstler*innen auftreten, u.a..: Mareice Kaiser, Inter*Action Berlin, FaulenzA und Mariposa Voices. „Außerdem verleihen wir die ‚Glitzerkrücke‘ als Negativpreis an Vereine, Unternehmen, Institutionen oder Gesetze, die Behinderte und Verrückte besonders ausgrenzen und benachteiligen. Die Parade möchte einen sicheren, möglichst barrierearmen Raum anbieten – damit alle zusammen ein politisches Zeichen setzen können: Unter anderem werden die Redebeiträge in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Pride Parade wird von einem Bündnis aus behindertenpolitischen, psychiatriekritischen, feministischen und queeren Einzelpersonen organisiert“, heißt es vom Organisationsteam.
Link zur Internetseite mit weiteren Infos:

Foto: Bündnis Pride Parade
Berlin (kobinet) Am 19. September 2026 findet wieder die "behindert und verrückt feiern" Pride Parade in Berlin statt. Ab 15:00 Uhr werden an diesem Tag behinderte Menschen, Menschen mit und ohne psychiatrische Diagnosen und ihre Unterstützer*innen unterwegs sein. "Wir werden uns selbstbewusst so zeigen, wie wir sind, und gegen Diskriminierung demonstrieren. Mit dem diesjährigen Motto 'selbstbestimmt und laut!' wollen wir auf die Straße gehen und gesehen und gehört werden: Seit 1994 steht im Grundgesetz, dass niemand wegen seiner Behinderungen benachteiligt werden darf. Unser Alltag ist aber oft noch ein ganz anderer. Gerade angesichts der neueren politischen Entwicklungen, die vor allem ohnehin marginalisierte Personen gefährden, freuen wir uns über viele Unterstützer*innen, die mit uns laut sind!" So heißt es in einer Ankündigung des Organisationsteams der Berliner Pride Parade.
Die diesjährige Pride Parade startet in Berlin an der Hasenheide/Jahnstraße. Dann tanzt, rollt und humpelt der Zug zum Café Südblock am Kottbusser Tor. Dort gibt es die Schlusskundgebung mit einem Bühnenprogramm. Im Rahmen der Parade werden unterschiedliche Redner*innen und Künstler*innen auftreten, u.a..: Mareice Kaiser, Inter*Action Berlin, FaulenzA und Mariposa Voices. „Außerdem verleihen wir die ‚Glitzerkrücke‘ als Negativpreis an Vereine, Unternehmen, Institutionen oder Gesetze, die Behinderte und Verrückte besonders ausgrenzen und benachteiligen. Die Parade möchte einen sicheren, möglichst barrierearmen Raum anbieten – damit alle zusammen ein politisches Zeichen setzen können: Unter anderem werden die Redebeiträge in Deutsche Gebärdensprache übersetzt. Die Pride Parade wird von einem Bündnis aus behindertenpolitischen, psychiatriekritischen, feministischen und queeren Einzelpersonen organisiert“, heißt es vom Organisationsteam.
Link zur Internetseite mit weiteren Infos:





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