Bochum (kobinet)
Gerade wird bei den Vereinten Nationen verhandelt.
Die Vereinten Nationen sind eine große Gruppe von Ländern.
193 Länder arbeiten dort zusammen.
Die Länder arbeiten gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit.
Gerechtigkeit bedeutet: Alle Menschen werden gleich und fair behandelt.
Niemand wird bevorzugt oder schlechter behandelt.
Es geht um ein neues Gesetz.
Das Gesetz soll Verbrechen gegen die Mensch-lichkeit verbieten.
Verbrechen gegen die Mensch-lichkeit bedeutet: Menschen werden sehr schwer verletzt oder getötet.
Das passiert oft, weil sie einer bestimmten Gruppe angehören.
Zum Beispiel wegen ihrer Herkunft oder einer Behinderung.
Theresia Degener ist Professorin.
Eine Professorin arbeitet an einer Hoch-Schule.
Sie lehrt und forscht zu einem Thema.
Theresia Degener forscht zu Behinderung und Recht.
Sie sagt: Behinderte Menschen werden wieder vergessen.
Das wäre schon das 3. Mal in 100 Jahren.
Nach dem Zweiten Welt-Krieg gab es die Nürnberger Prozesse.
Die Nürnberger Prozesse waren Gerichts-Verhandlungen nach dem Zweiten Welt-Krieg.
Dort bestrafte man Menschen, die für Nazi-Verbrechen verantwortlich waren.
Die Morde an behinderten Menschen bestrafte niemand.
Diese Morde nennt man T4.
T4 bedeutet: Die Nazis töteten viele behinderte Menschen gezielt und geplant.
1998 gründete man den Internationalen Straf-Gerichts-hof.
Der Internationale Straf-Gerichts-hof ist ein Gericht für die ganze Welt.
Dort klagt man Menschen an, die sehr schwere Verbrechen begangen haben.
Auch dort nahm man Verbrechen an behinderten Menschen nicht auf.
Das neue Gesetz soll bis 2029 fertig sein.
Theresia Degener sagt: Die Zeit ist kurz.
Die deutsche Regierung muss jetzt handeln.
Deutschland muss aus seiner Geschichte lernen.
Das ist eine besondere Pflicht für Deutschland.
Gerard Quinn und andere Juristinnen und Juristen haben dazu geschrieben.
Juristinnen und Juristen sind Fach-leute für Gesetze und Recht.
Gesetze sind Regeln, die für alle Menschen gelten.
Den Beitrag könnt ihr hier lesen:
Blog-Beitrag über Verbrechen gegen die Mensch-lichkeit und behinderte Menschen

Foto: omp
Bochum (kobinet) Die gegenwärtigen Verhandlungen über eine Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei den Vereinten Nationen lässt nach Informationen von Prof. Dr. Theresia Degener wieder einmal behinderte Menschen aussen vor. "Das wäre das dritte Mal in den letzten 100 Jahren, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit die behinderte Personen adressier(t)en ignoriert und damit rechtlich verschwiegen werden. Weder urteilten die Nürnberger Prozesse nach 1945 über T 4 als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, noch wurden behinderte Menschen in die Römischen Statuten, die den Internationalen Strafgerichtshof 1998 schufen, aufgenommen. Die nun von der Völkerrechtskommission entworfene Konvention soll bis spätestens 2029 verhandelt und verabschiedet werden. Es bleibt nicht viel Zeit, um die deutsche Regierung an ihre historische Verantwortung zu erinnern", berichtet Prof. Dr. Theresia Degener und verweist auf einen aktuellen Blogbeitag zum Thema.
Gerard Quinn hat mit anderen Jurist*innen einen guten Blog Beitrag zum Thema veröffentlicht, so der Hinweis von Theresia Degener.

Foto: omp
Bochum (kobinet) Die gegenwärtigen Verhandlungen über eine Konvention zur Verhütung und Bestrafung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei den Vereinten Nationen lässt nach Informationen von Prof. Dr. Theresia Degener wieder einmal behinderte Menschen aussen vor. "Das wäre das dritte Mal in den letzten 100 Jahren, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit die behinderte Personen adressier(t)en ignoriert und damit rechtlich verschwiegen werden. Weder urteilten die Nürnberger Prozesse nach 1945 über T 4 als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, noch wurden behinderte Menschen in die Römischen Statuten, die den Internationalen Strafgerichtshof 1998 schufen, aufgenommen. Die nun von der Völkerrechtskommission entworfene Konvention soll bis spätestens 2029 verhandelt und verabschiedet werden. Es bleibt nicht viel Zeit, um die deutsche Regierung an ihre historische Verantwortung zu erinnern", berichtet Prof. Dr. Theresia Degener und verweist auf einen aktuellen Blogbeitag zum Thema.
Gerard Quinn hat mit anderen Jurist*innen einen guten Blog Beitrag zum Thema veröffentlicht, so der Hinweis von Theresia Degener.





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