FRECHEN (kobinet)
Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband wird 75 Jahre alt.
Das Kurz-Wort dafür ist: DBS.
Ein Verband ist eine große Gruppe von Vereinen.
Die Vereine arbeiten zusammen.
Sie haben die gleichen Ziele.
Der DBS ist der größte Behinderten-Sport-Verband der Welt.
Der DBS wurde am 4. Juli 1951 gegründet.
Gegründet bedeutet: Ein Verein wird neu gemacht.
Der Verein hieß damals: Arbeits-Gemeinschaft Deutscher Versehrten-Sport.
Versehrte Menschen sind Menschen mit einer Behinderung.
Am 5. Juli 1975 bekam der Verein seinen heutigen Namen.
Im DBS gibt es viele verschiedene Sport-Angebote.
Ein wichtiger Bereich sind die Para-lympischen Spiele.
Die Para-lympischen Spiele sind Olympische Spiele für Menschen mit Behinderungen.
Das sind die größten Sport-Wett-kämpfe für Menschen mit Behinderung.
Es gibt auch Sport für die Gesundheit.
Und es gibt Sport für Menschen mit Behinderung im Alltag.
Eine Studie zeigt: Sport-Vereine sind wichtig für die Gesellschaft.
Eine Gesellschaft ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen leben zusammen in einem Land.
Eine Studie bedeutet: Forscher haben viele Menschen befragt.
Diese Studie hat die Aktion Mensch gemacht.
79 von 100 Menschen mit Behinderung sagen: Sport-Vereine helfen uns zusammen zu leben.
Bei Menschen ohne Behinderung sagen das 72 von 100 Menschen.
Sport-Vereine sind damit wichtiger als Kirchen oder Parteien.
Eine Kirche ist eine Gemeinschaft von Menschen.
Diese Menschen haben den gleichen Glauben.
Eine Partei ist eine Gruppe von Menschen in der Politik.
Sie haben die gleiche Meinung und wollen etwas verändern.
Das zeigt: Sport bringt Menschen zusammen.
Der DBS will mehr Menschen mit Behinderung helfen.
Sie sollen Sport machen können.
Zugang bedeutet: Die Möglichkeit, mitzumachen.
Es soll mehr Sport-Angebote in der Nähe geben.
Heute hat der DBS rund 512.000 Mitglieder.
Mitglieder sind Menschen, die zu einem Verein gehören.
Sie melden sich an und zahlen einen Beitrag.
Es gibt rund 67.000 Sport-Angebote für die Gesundheit.
Diese Angebote gibt es in ganz Deutschland.

Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) blickt am 4. Juli auf seinen 75. Geburtstag – und wie relevant das Wirken des an Mitgliedern größten Behindertensportverbands der Welt ist, zeigt neben der Begeisterung rund um Paralympische Spiele auch ein Blick auf eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bemerkenswert ist, dass Sportvereinen der größte Stellenwert beigemessen wird, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt geht – insbesondere von Menschen mit Behinderung. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Engagements des DBS für Teilhabe und Inklusion auch über das Jubiläumsjahr hinaus.
Gegründet wurde der DBS 1951 in Bad Godesberg als „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport“ (ADV), 24 Jahre später wurde aus dem zwischenzeitlich in Deutscher Versehrtensportverband e. V. umbenannten Verein dann am 5. Juli 1975 der Deutsche Behindertensportverband. Die Paralympischen Spiele sind die Kür, der große Höhepunkt, dem die Athletinnen und Athleten des Team D Paralympics entgegenfiebern. Doch neben dem Leistungssport sind auch der Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport wichtige Standbeine des DBS. Aus seinen Wurzeln als Versehrtensportverband ist eine Organisation gewachsen, die das gesamte Spektrum des Sports für Menschen mit Behinderung abdeckt.
Welchen Stellenwert der Sport und auch Sportvereine insbesondere für Menschen mit Behinderung haben, zeigt eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sportvereinen wird das größte Potenzial im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt zugesprochen – während es bei Menschen ohne Behinderung 72 Prozent angeben, sind es bei Menschen mit Behinderung sogar 79 Prozent. Das ist jeweils deutlich mehr als etwa bei Gewerkschaften (53 Prozent der Menschen ohne Behinderung beziehungsweise 52 Prozent der Menschen mit Behinderung), der öffentlichen Verwaltung (44 beziehungsweise 38 Prozent), der Kirche (31 beziehungsweise 34 Prozent) oder Parteien (34 beziehungsweise 22 Prozent).
Der Deutsche Behindertensportverband sieht sich auch durch diese Ergebnisse darin bestärkt, weiterhin einen Schwerpunkt seines Engagements darauf zu legen, dass Menschen mit Behinderung einen besseren Zugang zum Sport erhalten und es noch viel mehr möglichst wohnortnahe Angebote gibt.
Von größter Bedeutung bleibt die Sichtbarkeit. Es ist gelungen, den Sport von Menschen mit Behinderung stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu führen – insbesondere bei den Paralympischen Spielen, doch in den vergangenen Jahren vermehrt auch außerhalb der Paralympics. Daneben darf nicht vergessen werden, wo der Kern des DBS liegt: im Breitensport, im Rehabilitations- und Präventionssport sowie bei der Jugend und der Förderung des sportlichen Nachwuchses. Noch immer ist der DBS mit rund 67.000 zertifizierten Angeboten bundesweit der größte Leistungserbringer für Rehabilitationssport. So entfällt ein Großteil der aktuell gut 512.000 Mitglieder des DBS auf die Säule des Rehasports.

Foto: Pixabay/OpenClipart-Vectors
FRECHEN (kobinet) Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) blickt am 4. Juli auf seinen 75. Geburtstag – und wie relevant das Wirken des an Mitgliedern größten Behindertensportverbands der Welt ist, zeigt neben der Begeisterung rund um Paralympische Spiele auch ein Blick auf eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bemerkenswert ist, dass Sportvereinen der größte Stellenwert beigemessen wird, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt geht – insbesondere von Menschen mit Behinderung. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Engagements des DBS für Teilhabe und Inklusion auch über das Jubiläumsjahr hinaus.
Gegründet wurde der DBS 1951 in Bad Godesberg als „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Versehrtensport“ (ADV), 24 Jahre später wurde aus dem zwischenzeitlich in Deutscher Versehrtensportverband e. V. umbenannten Verein dann am 5. Juli 1975 der Deutsche Behindertensportverband. Die Paralympischen Spiele sind die Kür, der große Höhepunkt, dem die Athletinnen und Athleten des Team D Paralympics entgegenfiebern. Doch neben dem Leistungssport sind auch der Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport wichtige Standbeine des DBS. Aus seinen Wurzeln als Versehrtensportverband ist eine Organisation gewachsen, die das gesamte Spektrum des Sports für Menschen mit Behinderung abdeckt.
Welchen Stellenwert der Sport und auch Sportvereine insbesondere für Menschen mit Behinderung haben, zeigt eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sportvereinen wird das größte Potenzial im Hinblick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt zugesprochen – während es bei Menschen ohne Behinderung 72 Prozent angeben, sind es bei Menschen mit Behinderung sogar 79 Prozent. Das ist jeweils deutlich mehr als etwa bei Gewerkschaften (53 Prozent der Menschen ohne Behinderung beziehungsweise 52 Prozent der Menschen mit Behinderung), der öffentlichen Verwaltung (44 beziehungsweise 38 Prozent), der Kirche (31 beziehungsweise 34 Prozent) oder Parteien (34 beziehungsweise 22 Prozent).
Der Deutsche Behindertensportverband sieht sich auch durch diese Ergebnisse darin bestärkt, weiterhin einen Schwerpunkt seines Engagements darauf zu legen, dass Menschen mit Behinderung einen besseren Zugang zum Sport erhalten und es noch viel mehr möglichst wohnortnahe Angebote gibt.
Von größter Bedeutung bleibt die Sichtbarkeit. Es ist gelungen, den Sport von Menschen mit Behinderung stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu führen – insbesondere bei den Paralympischen Spielen, doch in den vergangenen Jahren vermehrt auch außerhalb der Paralympics. Daneben darf nicht vergessen werden, wo der Kern des DBS liegt: im Breitensport, im Rehabilitations- und Präventionssport sowie bei der Jugend und der Förderung des sportlichen Nachwuchses. Noch immer ist der DBS mit rund 67.000 zertifizierten Angeboten bundesweit der größte Leistungserbringer für Rehabilitationssport. So entfällt ein Großteil der aktuell gut 512.000 Mitglieder des DBS auf die Säule des Rehasports.





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