SAARBRÜCKEN (kobinet)
Es gibt Pläne für weniger Geld in der Kinder- und Jugend-Hilfe.
Kinder- und Jugend-Hilfe bedeutet: Unterstützung für junge Menschen und Familien.
Das Inklusions-Bündnis Saar macht sich große Sorgen.
Das Inklusions-Bündnis Saar ist eine Gruppe von Menschen.
Diese Menschen setzen sich für Inklusion ein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Deutschland hat einen wichtigen Vertrag unterschrieben.
Dieser Vertrag heißt UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag zwischen vielen Ländern der Welt.
Darin steht: Menschen mit Behinderung haben dieselben Rechte wie alle anderen.
In Artikel 24 steht: Alle Kinder haben das Recht auf gute Bildung.
Das gilt auch für Kinder mit Behinderung.
Dieser Vertrag gilt für den Bund, die Länder und die Kommunen.
Der Bund ist die gemeinsame Regierung für ganz Deutschland.
Kommunen sind Städte und Gemeinden.
Kommunen kümmern sich vor Ort um die Menschen.
Bund, Länder und Kommunen müssen diese Rechte einhalten.
Das ist keine freie Entscheidung.
Das ist eine Pflicht.
Kinder mit Behinderung brauchen oft Hilfe in der Schule.
Diese Hilfe ist ein Recht.
Diese Hilfe ist kein Extra.
Ohne diese Hilfe können Kinder nicht gut lernen.
Das schadet diesen Kindern für ihr ganzes Leben.
Weniger Unterstützung jetzt kostet später mehr Geld.
Menschen mit Behinderung brauchen dann mehr Hilfe im Erwachsenen-Leben.
Das ist teurer für alle.
Sparen bei Kindern mit Behinderung ist deshalb falsch.
Viele Kommunen haben zu wenig Geld.
Das ist ein echtes Problem.
Aber die Lösung darf nicht Kinder treffen.
Bund, Länder und Kommunen müssen gemeinsam Lösungen finden.
Diese Lösungen müssen die Rechte der Kinder schützen.
Das Inklusions-Bündnis Saar fordert die Landes-Regierung im Saar-Land auf.
Die Landes-Regierung regiert ein Bundes-Land.
Dort arbeiten Minister und Ministerinnen.
Die Landes-Regierung soll Nein zu den Kürzungen sagen.
Die Landes-Regierung soll sich beim Bundes-Ministerium für Familie einsetzen.
Das Bundes-Ministerium für Familie ist ein großes Amt in Berlin.
Das Bundes-Ministerium kümmert sich um Familien in ganz Deutschland.
Kinder mit Behinderung sollen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

Foto: gemeinfrei
SAARBRÜCKEN (kobinet) Die derzeit diskutierten Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe geben aus Sicht des Inklusionsbündnis Saar Anlass zu großer Sorge. Einsparungen bei Unterstützungsleistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gefährden gelingende Inklusion und stehen im Widerspruch zu grundlegenden menschenrechtlichen Verpflichtungen.
Das Inklusionsbündnis Saar weist darauf hin, dass Deutschland mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention das Recht auf inklusive Bildung anerkannt hat. Artikel 24 verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ein Bildungssystem sicherzustellen, das allen Kindern, unabhängig von einer Behinderung, gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Individuelle Unterstützung im Schulalltag ist dabei keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine zentrale Voraussetzung.
Kurzfristige Einsparungen an dieser Stelle sind nach Einschätzung dieses Inklusionsbündnisses gesellschaftlich und wirtschaftlich fehlgeleitet. Wird notwendige Unterstützung im Kindes- und Jugendalter reduziert, so das Inklusionsbündnis Saar, dann sinken die Chancen von Menschen mit Behinderungen auf Bildungserfolg, Selbstständigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben. Langfristig führt dies zu höheren Abhängigkeiten von Unterstützungs- und Sozialsystemen mit erheblichen Folgekosten für die Gesellschaft.
Dass Kommunen finanziell stark unter Druck stehen, ist unbestritten. Die Antwort darauf kann jedoch nicht sein, so unterstreiche das Inklusionsbündnis, zentrale Unterstützungsstrukturen für Kinder mit Behinderungen zu schwächen. Erforderlich sind nachhaltige, gemeinsam entwickelte Lösungen von Bund, Ländern und Kommunen, die sich an den Rechten der Betroffenen und an langfristiger Wirkung orientieren.
Das Inklusionsbündnis Saar fordert die saarländische Landesregierung auf, sich klar gegen die geplanten Kürzungen zu positionieren und sich gegenüber dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Erhalt bedarfsgerechter individueller Unterstützungsleistungen sowie für die konsequente Wahrung der Rechte von Kindern mit Behinderungen einzusetzen.

Foto: gemeinfrei
SAARBRÜCKEN (kobinet) Die derzeit diskutierten Einschnitte in der Kinder- und Jugendhilfe geben aus Sicht des Inklusionsbündnis Saar Anlass zu großer Sorge. Einsparungen bei Unterstützungsleistungen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen gefährden gelingende Inklusion und stehen im Widerspruch zu grundlegenden menschenrechtlichen Verpflichtungen.
Das Inklusionsbündnis Saar weist darauf hin, dass Deutschland mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention das Recht auf inklusive Bildung anerkannt hat. Artikel 24 verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ein Bildungssystem sicherzustellen, das allen Kindern, unabhängig von einer Behinderung, gleichberechtigte Teilhabe ermöglicht. Individuelle Unterstützung im Schulalltag ist dabei keine freiwillige Zusatzleistung, sondern eine zentrale Voraussetzung.
Kurzfristige Einsparungen an dieser Stelle sind nach Einschätzung dieses Inklusionsbündnisses gesellschaftlich und wirtschaftlich fehlgeleitet. Wird notwendige Unterstützung im Kindes- und Jugendalter reduziert, so das Inklusionsbündnis Saar, dann sinken die Chancen von Menschen mit Behinderungen auf Bildungserfolg, Selbstständigkeit und gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben. Langfristig führt dies zu höheren Abhängigkeiten von Unterstützungs- und Sozialsystemen mit erheblichen Folgekosten für die Gesellschaft.
Dass Kommunen finanziell stark unter Druck stehen, ist unbestritten. Die Antwort darauf kann jedoch nicht sein, so unterstreiche das Inklusionsbündnis, zentrale Unterstützungsstrukturen für Kinder mit Behinderungen zu schwächen. Erforderlich sind nachhaltige, gemeinsam entwickelte Lösungen von Bund, Ländern und Kommunen, die sich an den Rechten der Betroffenen und an langfristiger Wirkung orientieren.
Das Inklusionsbündnis Saar fordert die saarländische Landesregierung auf, sich klar gegen die geplanten Kürzungen zu positionieren und sich gegenüber dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für den Erhalt bedarfsgerechter individueller Unterstützungsleistungen sowie für die konsequente Wahrung der Rechte von Kindern mit Behinderungen einzusetzen.




