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BERLIN (kobinet) Anlässlich der geplanten deutlichen Kürzungen in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik im künftigen Haushalt der Europäischen Union (EU) trafen sich Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas und der Vorsitzende des Bundesverbandes der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Michael Groß, zur Aussprache. Beide fordern eine substantielle Mittelausstattung für arbeitsmarkt- und sozialpolitische Maßnahmen in den neuen Nationalen-Regionalen Partnerschaftsplänen (NRPP). Dabei geht es um die Zukunft des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der neuen Struktur der NRPP.
Der ESF ist das einzige und wichtigste arbeitsmarkt- und sozialpolitische Förderinstrument auf EU-Ebene, das auf Bundesebene vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales verantwortet wird. Zum aktuellen stand stellt Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas fest, dass die erfolgreiche Arbeit des ESF fortgesetzt werden muss. „Dies erfordert eine substanzielle Mittelausstattung“ sagt sie und verweist darauf, dass die bisher vorgeschlagene Höhe der Mindestquote für „soziale Ziele“ von 14 Prozent zu niedrig angesetzt ist.
Die AWO setzt ESF-geförderten Programme Ebenso wie weitere Sozialverbände setzt die AEO ESF-geförderte Programme mithilfe von Projekten in die Praxis um. Diese werden mit EU- und Bundesmitteln finanziert; sie unterstützen mit innovativen Ansätzen besonders benachteiligte Gruppen, wie zum Beispiel Geringqualifizierte, benachteiligte Jugendliche und Menschen mit Migrationshintergrund, um diese in den Arbeitsmarkt zu integrieren.




