Hamburg (kobinet)
René Schaar hat eine Petition gestartet.
Eine Petition ist eine Bitte an wichtige Leute.
Viele Menschen unterschreiben diese Bitte.
Die Petition fordert eine Änderung eines Gesetzes.
Das Gesetz heißt Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz.
Kurz: BGG.
Das BGG ist ein Gesetz.
Es hilft Menschen mit Behinderung.
Es soll alle Menschen gleich behandeln.
Das BGG soll Diskriminierung verhindern.
Diskriminierung bedeutet: Eine Person wird ungerecht behandelt.
Sie wird schlechter behandelt als andere Menschen.
Am 9. März 2026 hatten etwa 3.000 Menschen unterschrieben.
Am 13. März 2026 waren es schon fast 40.000 Menschen.
Die Zahl ist sehr schnell gewachsen.
Viele bekannte Menschen unterstützen die Petition.
Sie sind Teil der Behinderten-Bewegung.
Die Behinderten-Bewegung sind viele Menschen mit Behinderung.
Sie setzen sich gemeinsam für ihre Rechte ein.
Die Bundes-Regierung plant eine Änderung des BGG.
Viele Menschen sind gegen diese Änderung.
Sie sagen: Die Änderung schadet Menschen mit Behinderung.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können alles benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die geplante Änderung macht Barriere-Freiheit freiwillig.
Firmen müssen dann keine Barrieren abbauen.
Im neuen Gesetz-Entwurf steht ein wichtiger Satz.
Ein Gesetz-Entwurf ist ein Plan für ein neues Gesetz.
Politiker schreiben auf, welche Regeln sie machen wollen.
Barriere-Freiheit kann als zu große Belastung gelten.
Das bedeutet: Das ist zu viel verlangt.
Firmen können dann sagen: Barriere-Freiheit ist uns zu teuer.
Das widerspricht den Rechten von Menschen mit Behinderung.
Diese Rechte stehen in der UN-Behinderten-Rechts-Konvention.
Das ist ein Vertrag von vielen Ländern.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Viele Organisationen warnen vor dem Gesetz-Entwurf.
Zum Beispiel die Lebens-Hilfe.
Die Lebens-Hilfe ist ein Verein.
Der Verein hilft Menschen mit Lern-Schwierigkeiten.
Auch die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes warnt.
Die Anti-Diskriminierungs-Stelle hilft Menschen, die ungerecht behandelt werden.
Auch Ability-Watch und Sozial-Helden warnen.
Ability-Watch ist eine Internet-Seite für Menschen mit Behinderung.
Dort gibt es wichtige Informationen über Rechte.
Sozial-Helden sind Menschen, die anderen helfen.
Sie alle fordern: Barriere-Freiheit muss Pflicht sein.
In Gebäuden, im Internet und bei der Kommunikation.
Kommunikation bedeutet: Menschen tauschen Informationen aus.
Zum Beispiel durch Sprechen oder Schreiben.
Der Bundes-Tag berät gerade über das Gesetz.
Jetzt können viele Unterschriften etwas bewirken.
René Schaar ruft alle auf: Unterschreibt die Petition!
Er bittet auch darum, Mails an Abgeordnete zu schreiben.
Abgeordnete vertreten Menschen in der Politik.
Sie sprechen für die Bürger im Bundes-Tag.
Außerdem kann man den Protest in sozialen Netzwerken teilen.
Auf seiner Internet-Seite erklärt René Schaar die 8 wichtigsten Kritik-Punkte.
Kritik-Punkte sind Dinge, die nicht gut sind.
Dort findet ihr auch Forderungen und Quellen.

Foto: René Schaar
Hamburg (kobinet) Die von René Schaar initiierte Petition zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) hat in den letzten Tagen kräftig Fahrt aufgenommen. Waren es am 9. März noch ca. 3.000 Personen, die die Petition mit dem Titel "Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer" unterstützten, hat sich diese Zahl vier Tage später verzehnfacht. Am Morgen des 13. März 2026 unterstützen bereits fast 40.000 Menschen, das Anliegen von René Schaar und seinen Unterstützer*innen. "Die Bundesregierung plant ein Gesetz, das Barrierefreiheit in katastrophalem Ausmaß verhindert! Ein Gesetz, das Unternehmen schützt, die diskriminieren – statt uns Menschen mit Behinderung. Das Barrierefreiheit als 'unzumutbare Belastung' diffamiert! Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten, macht Deutschland einen gewaltigen Rückschritt in Sachen Inklusion. Und stellt Diskriminierung von Menschen mit Behinderung einen Freifahrtschein aus", heißt es u.a. in der Begründung der Petition.
„Schluss mit Schlupflöchern bei Barrierefreiheit! Das Behindertengleichstellungsgesetz muss so angepasst werden, dass Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft Pflicht wird! Baulich, digital, kommunikativ. Wir Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft. Wir gehören in jeden Betrieb, an jeden Ort und auf jede Veranstaltung. Und wo wir heute noch nicht sind – werden wir morgen sein!“ So heißt es zu den Zielen der Petition, die von einer Reihe bekannter Persönlichkeiten aus der Behindertenbewegung unterstützt wird.
„Das Behindertengleichstellungsgesetz, kurz BGG, soll eigentlich Diskriminierung verhindern und Barrieren abbauen. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Reform droht Barrierefreiheit zur freiwilligen Option zu machen und schützt damit Unternehmen mehr als betroffene Menschen. Das widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Deshalb schlagen alle Alarm: Von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, AbilityWatch und Sozialheld*innen über Behindertenverbände wie die Lebenshilfe bis hin zur Senioren-Union der CDU. Das perfide: Wenn Unternehmen keinen Bock auf Barrierefreiheit haben, gibt ihnen der Entwurf eine leichte Ausrede. Dort steht nämlich drin, dass alle baulichen Veränderungen oder Änderungen an Produkten und Dienstleistungen pauschal als ‚unzumutbare Belastung‘ gelten. Barrierefreiheit wird so zum optionalen Extra statt zum verbindlichen Standard und Menschenrechte werden den Interessen profitorientierter Unternehmen untergeordnet“, heißt es weiter zum Ziel der Petition.
„Der Gesetzentwurf ist ein ‚Kniefall vor der Wirtschaft‘ und ’schützt in erster Linie die Diskriminierer, nicht die Diskriminierten‘. Die parlamentarische Beratung ist in vollem Gang. Genau jetzt ist der Moment, in dem zivilgesellschaftlicher Druck wirklich Wirkung entfalten kann. Wir brauchen Dich!“ Darauf macht René Schaar auf seiner Internetseite aufmerksam und ermuntert zur Unterzeichnung einer von ihm entwickelten Petition bzw. Unterschriftensammlung, zum Schreiben von Mails an die verantwortlichen Bundestagsabgeordneten und zum Posten des Protests über Social Media.
„Auf dieser Seite findest Du kurz zusammengefasst die 8 wichtigsten Kritikpunkte, Forderungen und Quellen, damit Du selbst laut sein kannst“, heißt es weiter auf der Internetseite von René Schaar.
Link zur Internetseite von René Schaar mit den Tipps
Link zur Petition bzw. Unterschriftensammlung zur BGG-Reform

Foto: René Schaar
Hamburg (kobinet) Die von René Schaar initiierte Petition zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) hat in den letzten Tagen kräftig Fahrt aufgenommen. Waren es am 9. März noch ca. 3.000 Personen, die die Petition mit dem Titel "Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer" unterstützten, hat sich diese Zahl vier Tage später verzehnfacht. Am Morgen des 13. März 2026 unterstützen bereits fast 40.000 Menschen, das Anliegen von René Schaar und seinen Unterstützer*innen. "Die Bundesregierung plant ein Gesetz, das Barrierefreiheit in katastrophalem Ausmaß verhindert! Ein Gesetz, das Unternehmen schützt, die diskriminieren – statt uns Menschen mit Behinderung. Das Barrierefreiheit als 'unzumutbare Belastung' diffamiert! Wenn wir jetzt nicht zusammenhalten, macht Deutschland einen gewaltigen Rückschritt in Sachen Inklusion. Und stellt Diskriminierung von Menschen mit Behinderung einen Freifahrtschein aus", heißt es u.a. in der Begründung der Petition.
„Schluss mit Schlupflöchern bei Barrierefreiheit! Das Behindertengleichstellungsgesetz muss so angepasst werden, dass Barrierefreiheit in der Privatwirtschaft Pflicht wird! Baulich, digital, kommunikativ. Wir Menschen mit Behinderung gehören zur Gesellschaft. Wir gehören in jeden Betrieb, an jeden Ort und auf jede Veranstaltung. Und wo wir heute noch nicht sind – werden wir morgen sein!“ So heißt es zu den Zielen der Petition, die von einer Reihe bekannter Persönlichkeiten aus der Behindertenbewegung unterstützt wird.
„Das Behindertengleichstellungsgesetz, kurz BGG, soll eigentlich Diskriminierung verhindern und Barrieren abbauen. Der aktuelle Gesetzentwurf zur Reform droht Barrierefreiheit zur freiwilligen Option zu machen und schützt damit Unternehmen mehr als betroffene Menschen. Das widerspricht der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). Deshalb schlagen alle Alarm: Von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, AbilityWatch und Sozialheld*innen über Behindertenverbände wie die Lebenshilfe bis hin zur Senioren-Union der CDU. Das perfide: Wenn Unternehmen keinen Bock auf Barrierefreiheit haben, gibt ihnen der Entwurf eine leichte Ausrede. Dort steht nämlich drin, dass alle baulichen Veränderungen oder Änderungen an Produkten und Dienstleistungen pauschal als ‚unzumutbare Belastung‘ gelten. Barrierefreiheit wird so zum optionalen Extra statt zum verbindlichen Standard und Menschenrechte werden den Interessen profitorientierter Unternehmen untergeordnet“, heißt es weiter zum Ziel der Petition.
„Der Gesetzentwurf ist ein ‚Kniefall vor der Wirtschaft‘ und ’schützt in erster Linie die Diskriminierer, nicht die Diskriminierten‘. Die parlamentarische Beratung ist in vollem Gang. Genau jetzt ist der Moment, in dem zivilgesellschaftlicher Druck wirklich Wirkung entfalten kann. Wir brauchen Dich!“ Darauf macht René Schaar auf seiner Internetseite aufmerksam und ermuntert zur Unterzeichnung einer von ihm entwickelten Petition bzw. Unterschriftensammlung, zum Schreiben von Mails an die verantwortlichen Bundestagsabgeordneten und zum Posten des Protests über Social Media.
„Auf dieser Seite findest Du kurz zusammengefasst die 8 wichtigsten Kritikpunkte, Forderungen und Quellen, damit Du selbst laut sein kannst“, heißt es weiter auf der Internetseite von René Schaar.
Link zur Internetseite von René Schaar mit den Tipps
Link zur Petition bzw. Unterschriftensammlung zur BGG-Reform




