Berlin (kobinet)
14 Organisationen haben ein Bündnis gegründet.
Ein Bündnis ist ein Zusammen-Schluss von Gruppen.
Diese Gruppen haben zusammen über 20 Millionen Mitglieder.
Das Bündnis heißt Sozial-Staats-Bündnis.
Das Bündnis kämpft für einen starken Sozial-Staat.
Ein Sozial-Staat bedeutet: Der Staat hilft allen Menschen.
Viele sagen: Der Sozial-Staat kostet zu viel Geld.
Das Bündnis sagt: Das stimmt nicht.
Der Sozial-Staat ist bezahlbar.
Er sorgt dafür, dass alle gut leben können.
Er hält die Gesellschaft zusammen.
Er stärkt die Demo-kratie.
Demo-kratie bedeutet: Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Das Volk wählt, wer das Land regiert.
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
VdK bedeutet: Verband der Kriegs-Beschädigten.
Der VdK ist ein großer Sozial-Verband in Deutschland.
Ein Sozial-Verband setzt sich für Menschen-Rechte ein.
Sie sagt: Der Sozial-Staat wird immer gebraucht.
Er gibt den Menschen Sicherheit.
Er schützt alle vor großen Lebens-Risiken.
Ein Lebens-Risiko ist zum Beispiel Krankheit.
Ein anderes Lebens-Risiko ist Arbeits-Losigkeit.
Arbeits-Losigkeit bedeutet: Jemand hat keine Arbeit.
Das Bündnis hat eine Umfrage gemacht.
Eine Umfrage bedeutet: Viele Menschen werden befragt.
Das Institut YouGov hat die Umfrage durch-geführt.
Ein Institut ist eine Einrichtung für Forschung.
YouGov fragt viele Menschen nach ihrer Meinung.
Die Ergebnisse zeigen: Die meisten wollen einen starken Sozial-Staat.
79 Prozent sagen: Der Sozial-Staat hält die Gesellschaft zusammen.
73 Prozent sagen: Sehr reiche Menschen sollen mehr bezahlen.
Beim Thema Pflege sind fast alle einig.
Pflege bedeutet: Menschen helfen anderen bei der täglichen Versorgung.
95 Prozent wollen eine gute Pflege für alle.
Die Pflege-Kosten sollen niemanden überfordern.
Überfordern bedeutet: Jemand kann die Kosten nicht bezahlen.
Mehr als die Hälfte würde dafür höhere Beiträge zahlen.
Beiträge sind regel-mäßige Zahlungen.
Zum Beispiel für die Kranken-Kasse.
Dafür soll die eigene Rente steigen.
Rente ist Geld für alte Menschen.
Sie müssen dann nicht mehr arbeiten.
77 Prozent wollen gleiche Arzt-Termine für alle Menschen.
Alle Ergebnisse der Umfrage gibt es hier:
Das Bündnis hat eine Forderung an die Bundes-Regierung.
Die Bundes-Regierung soll mehr für den Klima-Schutz tun.
Klima-Schutz bedeutet: Die Erde soll nicht weiter erwärmt werden.
Der Klima-Schutz soll fair gestaltet werden.
Alle sollen gleich viel dazu beitragen.
Arbeit-Nehmer und Regionen sollen Unterstützung bekommen.
Arbeit-Nehmer sind Menschen, die für andere arbeiten.
Sie bekommen dafür Geld.
Warum dieses Bündnis jetzt?
Immer mehr Menschen vertrauen dem Staat nicht mehr.
Viele sehen den Sozial-Staat als Problem.
Das Bündnis sagt: Das ist falsch.
Der Sozial-Staat hilft allen Menschen.
Das Bündnis will die Politik unter Druck setzen.
Die Politik soll den Sozial-Staat stärken.
Die Verbände im Bündnis vertreten über 20 Millionen Menschen.
Verbände sind Gruppen für gemeinsame Interessen.
Sie erleben jeden Tag: Soli-dari-tät ist wichtig.
Soli-dari-tät bedeutet: Menschen helfen einander.
Ein gerechter Sozial-Staat hat große Möglichkeiten.
Die Verbände kämpfen gemeinsam dafür.
Ziele des Bündnisses
Das Sozial-Staats-Bündnis hat 5 Ziele.
Starke soziale Sicherungs-Systeme:
Sicherungs-Systeme helfen Menschen in schwierigen Zeiten.
Rente, Gesundheit und Pflege sollen gut finanziert sein.
Sehr reiche Menschen sollen mehr bezahlen.
Menschen mit wenig Geld sollen entlastet werden.
Ein handlungs-fähiger Sozial-Staat:
Handlungs-fähig bedeutet: Der Staat kann Probleme lösen.
Bildung, Gesundheit und Wohn-Raum sollen für alle gut sein.
Das stärkt das Vertrauen in den Staat.
Gute Arbeit und soziale Absicherung:
Soziale Absicherung bedeutet: Menschen bekommen Hilfe bei Krankheit oder Arbeits-Losigkeit.
Faire Löhne und gute Arbeits-Bedingungen sind wichtig.
Beschäftigte sollen bei Veränderungen Unterstützung bekommen.
Armut bekämpfen und Teil-habe fördern:
Teil-habe bedeutet: Alle können am Leben in der Gesellschaft mit-machen.
Ungleichheit soll kleiner werden.
Bildung soll für alle zugänglich sein.
Klima-Schutz und soziale Sicherheit verbinden:
Der Wechsel zu sauberer Energie soll fair sein.
Alle sollen gleich viel beitragen.
Beschäftigte und Regionen sollen Unterstützung bekommen.

Foto: ht
Berlin (kobinet) 14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinsam über 20 Millionen Mitgliedern haben ein Bündnis für einen starken und zukunftssicheren Sozialstaat gegründet. Das Sozialstaatsbündnis kritisiert die zunehmende Schieflage in der politischen Debatte, in der der Sozialstaat wiederholt als unfinanzierbar oder als reiner Kostenfaktor dargestellt wird. Die Initiative setzt dem eine positive, faktenbasierte Perspektive entgegen: Der Sozialstaat ist nicht nur finanzierbar, sondern essentiell für sozialen Frieden, wirtschaftliche Teilhabe und demokratische Stabilität.
VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: „Wir setzen gemeinsam ein Zeichen für einen starken Sozialstaat: Der von uns allen gemeinsam getragene, genutzte und finanzierte Sozialstaat ist ein Gewinner- und kein Auslaufmodell! Wir wehren uns gegen negative Erzählungen über den angeblich zu teuren Sozialstaat. Gefühlt wird jedes Wochenende eine neue Sau durchs Dorf gejagt, und es gibt immer neue Vorschläge, Leistungen abzuschaffen oder Risiken von der Gemeinschaft auf den Einzelnen zu verlagern. Doch zu wissen, dass Lebensrisiken durch die Gemeinschaft abgesichert sind, gibt den Menschen im Land Sicherheit und Vertrauen. Wir stellen uns all denen entgegen, die den Sozialstaat aushungern wollen. Nicht zuletzt aus Sorge um unsere Demokratie: Die extremistischen Ränder der Gesellschaft werden durch Sparvorschläge gestärkt. Diese Art der verbalen Diskreditierung radikalisiert und spaltet. Ein solcher Riss ist schwer zu kitten.“
Das Bündnis hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov mit einer Umfrage beauftragt, um herauszufinden, wie die Menschen in Deutschland zu den Themen Sozialstaat, Rente, Pflege, Facharzttermine und Wohnen stehen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt die breite Unterstützung für einen starken Sozialstaat: 79 Prozent der Befragten sagen, dass ein leistungsfähiger Sozialstaat den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Eine deutliche Mehrheit von 73 Prozent spricht sich dafür aus, Menschen mit sehr hohen Vermögen stärker als bisher zu seiner Finanzierung heranzuziehen.
Nahezu einhellig ist die Meinung beim Thema Pflege: 95 Prozent halten eine menschenwürdige stationäre und ambulante Versorgung für notwendig, die niemanden finanziell überfordert. Trotz anhaltender Debatten und Desinformationskampagnen wäre mehr als die Hälfte der Befragten bereit, höhere Beiträge zu zahlen, wenn dadurch die eigene Rente steigt. Auch bei der Vergabe von Facharztterminen plädiert eine klare Mehrheit von 77 Prozent für eine strikte Gleichbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten.
Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage gibt’s unter: www.vdk.de/sozialstaatsbuendnis
Das Sozialstaatsbündnis fordert zudem von der Bundesregierung, mehr für die ökologische Transformation zu leisten und dringend notwendige Schritte sozial gerecht zu gestalten – mit fairer Lastenverteilung und sicheren Übergängen für Beschäftigte und Regionen.
Warum dieses Bündnis jetzt?
Das Bündnis beobachtet eine besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in öffentliche Institutionen, demokratische Parteien und den Sozialstaat. Diese Entwicklung wird durch Stimmen verstärkt, die den Sozialstaat einseitig als Belastung darstellen, statt seine Rolle für soziale Sicherheit, wirtschaftliche Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorzuheben. Dazu wollen die Organisationen des Bündnisses gemeinsam den Druck auf die Politik erhöhen.
Die unterzeichnenden Verbände vertreten gemeinsam mehr als 20 Millionen Mitglieder, Beschäftigte, ehrenamtlich Aktive und Ratsuchende. Sie erleben jeden Tag, wie Solidarität entsteht und welche riesigen Potenziale in einem gerechten und leistungsfähigen Sozialstaat stecken. Die Verbände sind davon überzeugt, dass es sich lohnt, für eine Politik zu kämpfen, die den Sozialstaat stärkt und von der alle Menschen in Deutschland profitieren.
Ziele des Bündnisses
Das Sozialstaatsbündnis verfolgt fünf zentrale Ziele:
- Starke, solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme:
Ein guter Sozialstaat braucht eine solidarische und verlässliche Finanzierung guter Renten, Gesundheitssysteme und Pflege. Hochvermögende sollen ihren Beitrag stärker leisten, kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. - Handlungsfähiger Sozialstaat in Bund, Land und Kommune:
Leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge – von Bildung über Gesundheit bis Wohnraum – stärkt das Vertrauen in Staat und Gesellschaft. - Gute Arbeit und soziale Absicherung:
Tarifbindung stärken, faire Mindestlöhne sichern und Arbeitsbedingungen ausbauen sowie Arbeitsmarktpolitik, die Beschäftigte bei Wandel und Übergängen unterstützt. - Armut wirksam bekämpfen und Teilhabe fördern:
Soziale Ungleichheit verringern, Inklusion vorantreiben und den Zugang zu Bildung für alle ermöglichen. - Klimaschutz mit sozialer Sicherheit verbinden: Ökologische Transformation muss sozial gerecht gestaltet werden – mit fairer Lastenverteilung und sicheren Übergängen für Beschäftigte und Regionen.

Foto: ht
Berlin (kobinet) 14 zivilgesellschaftliche Organisationen mit gemeinsam über 20 Millionen Mitgliedern haben ein Bündnis für einen starken und zukunftssicheren Sozialstaat gegründet. Das Sozialstaatsbündnis kritisiert die zunehmende Schieflage in der politischen Debatte, in der der Sozialstaat wiederholt als unfinanzierbar oder als reiner Kostenfaktor dargestellt wird. Die Initiative setzt dem eine positive, faktenbasierte Perspektive entgegen: Der Sozialstaat ist nicht nur finanzierbar, sondern essentiell für sozialen Frieden, wirtschaftliche Teilhabe und demokratische Stabilität.
VdK-Präsidentin Verena Bentele erklärte: „Wir setzen gemeinsam ein Zeichen für einen starken Sozialstaat: Der von uns allen gemeinsam getragene, genutzte und finanzierte Sozialstaat ist ein Gewinner- und kein Auslaufmodell! Wir wehren uns gegen negative Erzählungen über den angeblich zu teuren Sozialstaat. Gefühlt wird jedes Wochenende eine neue Sau durchs Dorf gejagt, und es gibt immer neue Vorschläge, Leistungen abzuschaffen oder Risiken von der Gemeinschaft auf den Einzelnen zu verlagern. Doch zu wissen, dass Lebensrisiken durch die Gemeinschaft abgesichert sind, gibt den Menschen im Land Sicherheit und Vertrauen. Wir stellen uns all denen entgegen, die den Sozialstaat aushungern wollen. Nicht zuletzt aus Sorge um unsere Demokratie: Die extremistischen Ränder der Gesellschaft werden durch Sparvorschläge gestärkt. Diese Art der verbalen Diskreditierung radikalisiert und spaltet. Ein solcher Riss ist schwer zu kitten.“
Das Bündnis hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov mit einer Umfrage beauftragt, um herauszufinden, wie die Menschen in Deutschland zu den Themen Sozialstaat, Rente, Pflege, Facharzttermine und Wohnen stehen. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt die breite Unterstützung für einen starken Sozialstaat: 79 Prozent der Befragten sagen, dass ein leistungsfähiger Sozialstaat den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Eine deutliche Mehrheit von 73 Prozent spricht sich dafür aus, Menschen mit sehr hohen Vermögen stärker als bisher zu seiner Finanzierung heranzuziehen.
Nahezu einhellig ist die Meinung beim Thema Pflege: 95 Prozent halten eine menschenwürdige stationäre und ambulante Versorgung für notwendig, die niemanden finanziell überfordert. Trotz anhaltender Debatten und Desinformationskampagnen wäre mehr als die Hälfte der Befragten bereit, höhere Beiträge zu zahlen, wenn dadurch die eigene Rente steigt. Auch bei der Vergabe von Facharztterminen plädiert eine klare Mehrheit von 77 Prozent für eine strikte Gleichbehandlung von gesetzlich und privat Versicherten.
Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage gibt’s unter: www.vdk.de/sozialstaatsbuendnis
Das Sozialstaatsbündnis fordert zudem von der Bundesregierung, mehr für die ökologische Transformation zu leisten und dringend notwendige Schritte sozial gerecht zu gestalten – mit fairer Lastenverteilung und sicheren Übergängen für Beschäftigte und Regionen.
Warum dieses Bündnis jetzt?
Das Bündnis beobachtet eine besorgniserregende Entwicklung: Immer mehr Menschen verlieren das Vertrauen in öffentliche Institutionen, demokratische Parteien und den Sozialstaat. Diese Entwicklung wird durch Stimmen verstärkt, die den Sozialstaat einseitig als Belastung darstellen, statt seine Rolle für soziale Sicherheit, wirtschaftliche Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorzuheben. Dazu wollen die Organisationen des Bündnisses gemeinsam den Druck auf die Politik erhöhen.
Die unterzeichnenden Verbände vertreten gemeinsam mehr als 20 Millionen Mitglieder, Beschäftigte, ehrenamtlich Aktive und Ratsuchende. Sie erleben jeden Tag, wie Solidarität entsteht und welche riesigen Potenziale in einem gerechten und leistungsfähigen Sozialstaat stecken. Die Verbände sind davon überzeugt, dass es sich lohnt, für eine Politik zu kämpfen, die den Sozialstaat stärkt und von der alle Menschen in Deutschland profitieren.
Ziele des Bündnisses
Das Sozialstaatsbündnis verfolgt fünf zentrale Ziele:
- Starke, solidarisch finanzierte soziale Sicherungssysteme:
Ein guter Sozialstaat braucht eine solidarische und verlässliche Finanzierung guter Renten, Gesundheitssysteme und Pflege. Hochvermögende sollen ihren Beitrag stärker leisten, kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. - Handlungsfähiger Sozialstaat in Bund, Land und Kommune:
Leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge – von Bildung über Gesundheit bis Wohnraum – stärkt das Vertrauen in Staat und Gesellschaft. - Gute Arbeit und soziale Absicherung:
Tarifbindung stärken, faire Mindestlöhne sichern und Arbeitsbedingungen ausbauen sowie Arbeitsmarktpolitik, die Beschäftigte bei Wandel und Übergängen unterstützt. - Armut wirksam bekämpfen und Teilhabe fördern:
Soziale Ungleichheit verringern, Inklusion vorantreiben und den Zugang zu Bildung für alle ermöglichen. - Klimaschutz mit sozialer Sicherheit verbinden: Ökologische Transformation muss sozial gerecht gestaltet werden – mit fairer Lastenverteilung und sicheren Übergängen für Beschäftigte und Regionen.




