DÜSSELDORF (kobinet)
Benzin und Gas kosten jetzt viel mehr Geld.
Das macht auch Kranken-Fahrten teurer.
Kranken-Fahrten sind Fahrten zum Arzt oder ins Kranken-Haus.
Manche Fahr-Dienste wollen diese Fahrten nicht mehr anbieten.
Das ist schon in Mecklenburg-Vorpommern passiert.
Es gibt auch Streit um die Kosten für Rettungs-Fahrten.
Rettungs-Fahrten sind Fahrten für Menschen in Not.
Ein Kranken-Wagen fährt schnell zur Hilfe.
Städte und Gemeinden streiten sich mit den Kranken-Kassen.
Eine Kranken-Kasse bezahlt den Arzt für dich.
Du zahlst jeden Monat Geld an die Kranken-Kasse.
Es wurde darüber gesprochen, dass Patienten bis zu 267 Euro selbst zahlen sollen.
Ein Patient ist ein kranker Mensch.
Ein Arzt behandelt den Patienten.
Das konnte vorerst verhindert werden.
Vorerst verhindert bedeutet: Es klappt gerade nicht.
Es kann aber später noch möglich sein.
Der Sozial-Verband VdK NRW warnt davor.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen bei Problemen.
Kranke Menschen sollen nicht allein für die Kosten zahlen.
Der VdK fordert eine schnelle Lösung für alle.
VdK-Präsident Horst Vöge sagt dazu:
Kranke und pflege-bedürftige Menschen dürfen nicht mehr zahlen.
Pflege-bedürftig bedeutet: Eine Person braucht Hilfe im Alltag.
Niemand soll wegen hoher Kosten den Arzt meiden.

Foto: Irina Tsicher
DÜSSELDORF (kobinet) Aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Kosten für Benzin und Gas befürchtet der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen, dass dies auch Auswirkungen auf die Kosten für Krankentransporte und Krankenfahrten haben könnte. Immer mehr Fahrdienste klagen über Kostenexplosionen und drohen damit, ihre Fahrten wie beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern komplett einzustellen. Wie schwierig sich die Verhandlungen gestalten könnten, zeigt auch der aktuelle Streit zwischen Kommunen und Krankenkassen um die Kosten für Rettungseinsätze und den sogenannten Leerfahrten. Auch hier wurden schnell Eigenanteile von bis zu 267 Euro für Patientinnen und Patienten ins Spiel gebracht. Diese konnten zwar vorübergehend verhindert werden, dennoch warnt der Sozialverband VdK NRW weiterhin davor, die Kostenfrage einseitig auf die Patientinnen und Patienten abzuwälzen und fordert eine schnelle Einigung in den aktuellen Verhandlungen.
VdK-Präsident Horst Vöge warnt ausdrücklich vor dieser drohenden Versorgungslücke: „Es steht außer Frage, dass eventuelle Kostendiskussionen nicht auf dem Rücken von chronisch Kranken, mobilitätseingeschränkten Menschen oder Pflegebedürftigen ausgetragen werden. Hinzu kommt, dass die Betroffenen nicht zusätzlich verunsichert werden dürfen und aus Angst vor höheren Kosten für Transportscheine, Arztbesuche gemieden werden“.

Foto: Irina Tsicher
DÜSSELDORF (kobinet) Aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Kosten für Benzin und Gas befürchtet der Sozialverband VdK in Nordrhein-Westfalen, dass dies auch Auswirkungen auf die Kosten für Krankentransporte und Krankenfahrten haben könnte. Immer mehr Fahrdienste klagen über Kostenexplosionen und drohen damit, ihre Fahrten wie beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern komplett einzustellen. Wie schwierig sich die Verhandlungen gestalten könnten, zeigt auch der aktuelle Streit zwischen Kommunen und Krankenkassen um die Kosten für Rettungseinsätze und den sogenannten Leerfahrten. Auch hier wurden schnell Eigenanteile von bis zu 267 Euro für Patientinnen und Patienten ins Spiel gebracht. Diese konnten zwar vorübergehend verhindert werden, dennoch warnt der Sozialverband VdK NRW weiterhin davor, die Kostenfrage einseitig auf die Patientinnen und Patienten abzuwälzen und fordert eine schnelle Einigung in den aktuellen Verhandlungen.
VdK-Präsident Horst Vöge warnt ausdrücklich vor dieser drohenden Versorgungslücke: „Es steht außer Frage, dass eventuelle Kostendiskussionen nicht auf dem Rücken von chronisch Kranken, mobilitätseingeschränkten Menschen oder Pflegebedürftigen ausgetragen werden. Hinzu kommt, dass die Betroffenen nicht zusätzlich verunsichert werden dürfen und aus Angst vor höheren Kosten für Transportscheine, Arztbesuche gemieden werden“.




