Berlin (kobinet)
Heute ist der 8. März.
Das ist der Internationale Frauen-Tag.
An diesem Tag denken viele Menschen an Gleich-berechtigung.
Gleich-berechtigung bedeutet: Alle haben die gleichen Rechte.
Niemand wird schlechter behandelt.
Frauen kämpfen schon lange für gleiche Rechte.
Sie kämpfen auch für bessere Bedingungen bei der Arbeit.
Gerade jetzt wird über Teil-Zeit-Arbeit gestritten.
Teil-Zeit-Arbeit bedeutet: Du arbeitest weniger Stunden als andere.
Du hast mehr Frei-Zeit.
Manche sagen: Frauen arbeiten Teil-Zeit wegen ihres Lebens-Stils.
Lebens-Stil bedeutet: So lebst du jeden Tag.
Du entscheidest selbst, was du machst.
Verena Bentele findet das falsch.
Verena Bentele ist die Chefin des Verbandes VdK.
Der VdK ist ein großer Sozial-Verband in Deutschland.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe von Menschen.
Die Gruppe hilft anderen Menschen bei Problemen.
Verena Bentele sagt: Frauen wählen Teil-Zeit nicht frei.
Frauen müssen oft Teil-Zeit arbeiten.
Sie pflegen Angehörige oder betreuen Kinder.
Diese Arbeit nennt man Sorge-Arbeit.
Sorge-Arbeit bedeutet: Menschen kümmern sich um andere.
Sie pflegen Kinder oder kranke Personen.
Für Sorge-Arbeit bekommt man kein Geld.
Teil-Zeit-Arbeit hat schlimme Folgen für Frauen.
Frauen verdienen weniger Geld.
Frauen erreichen seltener wichtige Führungs-Jobs.
Ein Führungs-Job ist ein wichtiger Beruf.
Menschen in diesem Beruf leiten andere Menschen.
Im Alter haben viele Frauen wenig Rente.
Das nennt man Alters-Armut.
Alters-Armut bedeutet: Rentner haben sehr wenig Geld.
Das Geld reicht kaum zum Leben.
Verena Bentele fordert Verbesserungen.
Sie will mehr Betreuungs-Plätze für Kinder.
Betreuungs-Plätze sind Plätze in einer Kita oder Schule.
Dort passen Fach-Kräfte auf Kinder auf.
Sie will mehr Pflege-Angebote für ältere Menschen.
Sie will, dass Männer und Frauen Sorge-Arbeit teilen.
Sie will das Eltern-Geld verbessern.
Eltern-Geld ist Geld vom Staat.
Familien mit einem Baby bekommen dieses Geld.
Sie will ein Renten-System ohne Armut.
Das Renten-System zahlt Geld an ältere Menschen.
Diese Menschen haben früher gearbeitet.
Das Weibernetz ist ein Verein.
Das Weibernetz vertritt Frauen mit Beeinträchtigungen.
Eine Beeinträchtigung bedeutet: Der Körper oder das Denken funktioniert nicht so wie bei anderen.
Deshalb braucht die Person manchmal besondere Hilfe.
Das Weibernetz fordert zum Frauen-Tag mehr Rechte.
Besonders wichtig sind Rechte über den eigenen Körper.
Diese Rechte heißen reproduktive Rechte.
Sie bedeuten: Frauen entscheiden selbst, ob sie Kinder bekommen möchten.
Die UN-Behinderten-Rechts-Konvention ist ein wichtiger Vertrag.
Viele Länder haben diesen Vertrag unterschrieben.
Der Vertrag sagt: Menschen mit Behinderung haben die gleichen Rechte.
Dieser Vertrag schützt Menschen mit Behinderungen.
Er sagt: Frauen mit Beeinträchtigungen haben die gleichen Rechte.
Sie dürfen selbst über Partnerschaft und Familie entscheiden.
Doch in Deutschland klappt das oft nicht.
Beatrice Gómez arbeitet beim Weibernetz.
Sie erklärt Probleme in Deutschland.
Es gibt kaum barrierefreie Frauenarzt-Praxen.
Barrierefrei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hinkommen.
In ganz Deutschland gibt es nur 5 Spezial-Stellen für Frauen mit Behinderungen.
Spezial-Stellen sind besondere Arzt-Angebote.
Dort bekommst du Hilfe für besondere Probleme.
Auch Geburts-Vorbereitungs-Kurse sind kaum barrierefrei.
In Geburts-Vorbereitungs-Kursen lernst du alles über die Geburt.
So bist du gut vorbereitet.
In ganz Deutschland gibt es nur 2 barrierefreie Angebote.
Wohn-Angebote für Mütter mit Lern-Schwierigkeiten fehlen fast überall.
Lern-Schwierigkeiten bedeuten: Manche Menschen brauchen mehr Zeit zum Verstehen.
Schwere Texte sind für sie sehr schwer.
Frauen mit Lern-Schwierigkeiten werden 11 Mal häufiger sterilisiert.
Sterilisiert bedeutet: Ein Arzt macht einen Eingriff.
Danach kann die Person keine Kinder mehr bekommen.
Das Weibernetz fordert deshalb Veränderungen.
Auch weltweit gibt es Probleme.
Beatrice Gómez sagt: Weltweit werden Frauen-Rechte gerade zurückgenommen.
Das ist ein Rück-Schlag für Gleich-berechtigung.
Ein Rück-Schlag bedeutet: Etwas Gutes geht wieder verloren.
Es ist ein großer Nachteil.
Verena Bentele erklärt die Geschichte des Frauen-Tags.
1908 protestierten Frauen in den USA für bessere Arbeits-Bedingungen.
1910 schlug Clara Zetkin einen internationalen Frauen-Tag vor.
1911 wurde er erstmals in Europa gefeiert.
Das Datum 8. März kommt von einem Frauen-Streik 1917 in Russland.
Beim Frauen-Streik hörten Frauen auf zu arbeiten.
So zeigten sie: Wir wollen gleiche Rechte.
Heute steht der Tag weltweit für Frauen-Rechte und Gleich-berechtigung.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Heute, am 8. März, dem Internationalen Frauentag, erinnern weltweit Millionen Menschen an den langen Kampf für Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen von Frauen. Gerade vor diesem Hintergrund wirkt die aktuelle Debatte über Einschränkungen des Rechts auf Teilzeit nach Ansicht der VdK-Präsidentin Verena Bentele wie ein Rückschritt. Sie kritisiert den Vorwurf der "Lifestyle-Teilzeit" als realitätsfern und respektlos. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Bundesnetzwerk Weibernetz fordert zum Internationalen Frauentag eine Stärkung der sexuellen und reproduktiven Rechte für Frauen mit Beeinträchtigungen. Denn der alte Wahlspruch der Frauenbewegung "Ob Kinder oder keine, entscheide ich alleine!" gelte für sie sehr häufig nicht, weil gesellschaftliche Strukturen dies oft verhindern.
Wie ein kürzlich erschienener Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts aufzeigt, sind es de facto vor allem Frauen, die in Deutschland in Teilzeit arbeiten. Verena Bentele ordnet dies wie folgt ein: „Frauen und Mädchen haben nicht den Wunschtraum, mit strukturellen Nachteilen zu leben. Sie verdienen weniger, erreichen seltener Führungspositionen und leisten deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit in Familien, zum Beispiel bei der Pflege Angehöriger oder in der Kinderbetreuung. Gerade diese unbezahlte Care-Arbeit zwingt viele Frauen in Teilzeit – nicht aus Lifestyle-Gründen, sondern weil Alternativen fehlen. Diese Teilzeitbiografien mindern nicht nur das Einkommen, sondern führen häufiger zu Altersarmut. Teilzeit als bloße Lebensstilfrage zu bezeichnen, ist realitätsfern und respektlos. Die unbezahlte Sorgearbeit von Frauen muss gesellschaftlich endlich anerkannt und von der Politik stärker berücksichtigt werden. Es braucht eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr sozialversicherungspflichtige Jobs statt Minijobs sowie eine gerechtere Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit für die Familie zwischen Frauen und Männern. Ich fordere ganz konkret, die Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur auszubauen, um Familien zu entlasten, sowie partnerschaftliche Modelle mit geteilter Sorgearbeit zu fördern – zum Beispiel durch eine Reform des Elterngeldes und den Ersatz des Ehegattensplittings durch ein Besteuerungsmodell für Familien. Darüber hinaus braucht es ein armutsfestes Rentensystem, das auch unbezahlte Arbeit wertschätzt.“
Zum Internationalen Frauentag fordern Frauen und ihre Verbündeten Gleichberechtigung auf allen Ebenen. „Zwar sichern uns internationale Menschenrechtsabkommen und die deutsche Verfassung eine Gleichberechtigung der Geschlechter zu. De facto beobachten wir jedoch weltweit einen Backlash, indem Frauen- und Diversitymaßnahmen verstärkt zurückgenommen oder in Frage gestellt werden“, erklärte Beatrice Gómez, Referentin beim Verein Weibernetz. Beispielhaft benennt das Weibernetz, dass Frauen mit Beeinträchtigungen gemäß Artikel 23 und 25 der UN-Behindertenrechtskonvention das gleiche Recht wie alle anderen Menschen auf sexuelle und reproduktive Gesundheit haben. Sie dürfen und sollen Entscheidungen über ihr Sexualleben, Partner*innenschaft und Familie selbstbestimmt treffen. „In der Praxis sieht es bei uns in Deutschland jedoch ganz anders aus“, empört sich Beatrice Gómez und erläuterte konkrete Mängel: „Flächendeckend vollumfänglich barrierefreie gynäkologische Praxen sind Mangelware und in ganz Deutschland gibt es lediglich 5 eingeschränkt barrierefreie gynäkologische Spezialambulanzen. Auch bei Geburtsvorbereitungskursen sind uns bundesweit nur 2 barrierefreie Angebote bekannt. Wohn- und Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter und Elternpaare mit Lernschwierigkeiten sind kaum vorhanden und das Selbstbestimmungsrecht für die Wahl von Verhütungsmethoden wird häufig untergraben, denn noch immer sind Frauen mit Lernschwierigkeiten 11 Mal häufiger sterilisiert als andere Frauen.
Das ist unerträglich und ein echtes Armutszeugnis für Deutschland!“
Um Abhilfe zu schaffen, fordert das Weibernetz verschiedenste Ebenen auf, zu handeln:
- Die Bundesregierung muss im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) private Anbieter*innen, zu denen auch Arztpraxen gehören, zu Barrierefreiheit verpflichten.
- Geburtsvorbereitungskurse müssen flächendeckend vorgehalten werden. Hebammen und Anbieter*innen von Geburtsvorbereitungskursen müssen von den Krankenkassen zusätzliche Gelder für barrierefreie Angebote und die Möglichkeit, sich beeinträchtigungsspezifisches Wissen anzueignen, erhalten.
- In allen Bundesländern müssen Wohn- und Unterstützungsangebote für Mütter und Eltern mit Lernschwierigkeiten in Form von begleiteter Elternschaft geschaffen werden.
- Gesamtgesellschaftlich muss ableistischen Vorbehalten gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen hinsichtlich sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung entgegengewirkt werden.
Die bundesweite Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz streitet für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung. Sie setzt sich gezielt für den Schutz vor Gewalt gegen Frauen mit Behinderung, Intersektionalität und gegen Sexismus und Ableismus ein.
„Der Internationale Frauentag entstand aus der Arbeiterinnen- und Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In den Vereinigten Staaten protestierten 1908 Frauen für bessere Arbeitsbedingungen und das Wahlrecht. 1910 schlug Clara Zetkin auf einer Konferenz in Kopenhagen einen internationalen Frauentag vor. 1911 wurde er erstmals in mehreren europäischen Ländern gefeiert. Das heutige Datum, der 8. März, geht auf einen Frauenstreik 1917 in Russland zurück. Heute steht der Tag weltweit für Gleichberechtigung und Frauenrechte“, erläuterte Verena Bentele die Geschichte des Internationalen Frauentags.

Foto: ht
Berlin (kobinet) Heute, am 8. März, dem Internationalen Frauentag, erinnern weltweit Millionen Menschen an den langen Kampf für Gleichberechtigung und bessere Arbeitsbedingungen von Frauen. Gerade vor diesem Hintergrund wirkt die aktuelle Debatte über Einschränkungen des Rechts auf Teilzeit nach Ansicht der VdK-Präsidentin Verena Bentele wie ein Rückschritt. Sie kritisiert den Vorwurf der "Lifestyle-Teilzeit" als realitätsfern und respektlos. Die Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Bundesnetzwerk Weibernetz fordert zum Internationalen Frauentag eine Stärkung der sexuellen und reproduktiven Rechte für Frauen mit Beeinträchtigungen. Denn der alte Wahlspruch der Frauenbewegung "Ob Kinder oder keine, entscheide ich alleine!" gelte für sie sehr häufig nicht, weil gesellschaftliche Strukturen dies oft verhindern.
Wie ein kürzlich erschienener Bericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts aufzeigt, sind es de facto vor allem Frauen, die in Deutschland in Teilzeit arbeiten. Verena Bentele ordnet dies wie folgt ein: „Frauen und Mädchen haben nicht den Wunschtraum, mit strukturellen Nachteilen zu leben. Sie verdienen weniger, erreichen seltener Führungspositionen und leisten deutlich mehr unbezahlte Sorgearbeit in Familien, zum Beispiel bei der Pflege Angehöriger oder in der Kinderbetreuung. Gerade diese unbezahlte Care-Arbeit zwingt viele Frauen in Teilzeit – nicht aus Lifestyle-Gründen, sondern weil Alternativen fehlen. Diese Teilzeitbiografien mindern nicht nur das Einkommen, sondern führen häufiger zu Altersarmut. Teilzeit als bloße Lebensstilfrage zu bezeichnen, ist realitätsfern und respektlos. Die unbezahlte Sorgearbeit von Frauen muss gesellschaftlich endlich anerkannt und von der Politik stärker berücksichtigt werden. Es braucht eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr sozialversicherungspflichtige Jobs statt Minijobs sowie eine gerechtere Aufteilung der unbezahlten Sorgearbeit für die Familie zwischen Frauen und Männern. Ich fordere ganz konkret, die Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur auszubauen, um Familien zu entlasten, sowie partnerschaftliche Modelle mit geteilter Sorgearbeit zu fördern – zum Beispiel durch eine Reform des Elterngeldes und den Ersatz des Ehegattensplittings durch ein Besteuerungsmodell für Familien. Darüber hinaus braucht es ein armutsfestes Rentensystem, das auch unbezahlte Arbeit wertschätzt.“
Zum Internationalen Frauentag fordern Frauen und ihre Verbündeten Gleichberechtigung auf allen Ebenen. „Zwar sichern uns internationale Menschenrechtsabkommen und die deutsche Verfassung eine Gleichberechtigung der Geschlechter zu. De facto beobachten wir jedoch weltweit einen Backlash, indem Frauen- und Diversitymaßnahmen verstärkt zurückgenommen oder in Frage gestellt werden“, erklärte Beatrice Gómez, Referentin beim Verein Weibernetz. Beispielhaft benennt das Weibernetz, dass Frauen mit Beeinträchtigungen gemäß Artikel 23 und 25 der UN-Behindertenrechtskonvention das gleiche Recht wie alle anderen Menschen auf sexuelle und reproduktive Gesundheit haben. Sie dürfen und sollen Entscheidungen über ihr Sexualleben, Partner*innenschaft und Familie selbstbestimmt treffen. „In der Praxis sieht es bei uns in Deutschland jedoch ganz anders aus“, empört sich Beatrice Gómez und erläuterte konkrete Mängel: „Flächendeckend vollumfänglich barrierefreie gynäkologische Praxen sind Mangelware und in ganz Deutschland gibt es lediglich 5 eingeschränkt barrierefreie gynäkologische Spezialambulanzen. Auch bei Geburtsvorbereitungskursen sind uns bundesweit nur 2 barrierefreie Angebote bekannt. Wohn- und Unterstützungsmöglichkeiten für Mütter und Elternpaare mit Lernschwierigkeiten sind kaum vorhanden und das Selbstbestimmungsrecht für die Wahl von Verhütungsmethoden wird häufig untergraben, denn noch immer sind Frauen mit Lernschwierigkeiten 11 Mal häufiger sterilisiert als andere Frauen.
Das ist unerträglich und ein echtes Armutszeugnis für Deutschland!“
Um Abhilfe zu schaffen, fordert das Weibernetz verschiedenste Ebenen auf, zu handeln:
- Die Bundesregierung muss im Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) private Anbieter*innen, zu denen auch Arztpraxen gehören, zu Barrierefreiheit verpflichten.
- Geburtsvorbereitungskurse müssen flächendeckend vorgehalten werden. Hebammen und Anbieter*innen von Geburtsvorbereitungskursen müssen von den Krankenkassen zusätzliche Gelder für barrierefreie Angebote und die Möglichkeit, sich beeinträchtigungsspezifisches Wissen anzueignen, erhalten.
- In allen Bundesländern müssen Wohn- und Unterstützungsangebote für Mütter und Eltern mit Lernschwierigkeiten in Form von begleiteter Elternschaft geschaffen werden.
- Gesamtgesellschaftlich muss ableistischen Vorbehalten gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen hinsichtlich sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung entgegengewirkt werden.
Die bundesweite Politische Interessenvertretung behinderter Frauen im Weibernetz streitet für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigung. Sie setzt sich gezielt für den Schutz vor Gewalt gegen Frauen mit Behinderung, Intersektionalität und gegen Sexismus und Ableismus ein.
„Der Internationale Frauentag entstand aus der Arbeiterinnen- und Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In den Vereinigten Staaten protestierten 1908 Frauen für bessere Arbeitsbedingungen und das Wahlrecht. 1910 schlug Clara Zetkin auf einer Konferenz in Kopenhagen einen internationalen Frauentag vor. 1911 wurde er erstmals in mehreren europäischen Ländern gefeiert. Das heutige Datum, der 8. März, geht auf einen Frauenstreik 1917 in Russland zurück. Heute steht der Tag weltweit für Gleichberechtigung und Frauenrechte“, erläuterte Verena Bentele die Geschichte des Internationalen Frauentags.




