MÜNCHEN (kobinet)
Am 4. März 1951 wurde ein Verband gegründet.
Der Verband heißt: Landes-Verband Bayern der Gehörlosen.
Gehörlose Menschen können nicht hören.
Der Verband vertritt etwa 10.000 gehörlose Menschen in Bayern.
Das ist heute genau 75 Jahre her.
Der Verband begann nach dem 2. Welt-Krieg.
Gehörlose Menschen wollten sich selbst helfen.
Heute ist der Verband sehr wichtig in Bayern.
Der Verband kämpft für die Rechte gehörloser Menschen.
Der Verband feiert 75 Jahre mit einem großen Treffen.
75 Jahre ist ein Jubiläum.
Ein Jubiläum bedeutet: Etwas gibt es seit sehr langer Zeit.
Das Treffen heißt: 10. Bayerisches Landes-Treffen.
Es findet am 10. und 11. April 2026 statt.
Der Ort ist das Congress Centrum Würzburg.
Markus Söder unterstützt das Treffen.
Markus Söder ist der Ministerpräsident von Bayern.
Der Ministerpräsident leitet ein Bundes-Land.
Er ist Chef der Landes-Regierung.
Das zeigt: Die Politik nimmt gehörlose Menschen ernst.
Es gibt einen Empfang im Rathaus.
Ein Empfang ist ein Fest zur Begrüßung von Menschen.
Es gibt auch Vorträge und eine Ausstellung.
Bei einem Vortrag spricht eine Person vor anderen Menschen.
Die Person erklärt etwas zu einem Thema.
Die Ausstellung zeigt Kunst und Arbeit gehörloser Menschen.
Der Verband hat ein wichtiges politisches Ziel.
Er fordert das Gehörlosen-Geld für Bayern.
Gehörlosen-Geld bedeutet: Gehörlose Menschen bekommen Geld vom Staat.
Das Geld soll Nachteile ausgleichen.
Die Staats-Regierung hat das Gehörlosen-Geld noch nicht eingeführt.
Die Staats-Regierung leitet das Land Bayern.
Sie trifft wichtige Entscheidungen für alle Menschen.
Der Verband fordert: Das Versprechen muss eingelöst werden.
Das Gehörlosen-Geld ist ein Recht.
Es steht in der Bayerischen Verfassung.
Die Verfassung ist das wichtigste Gesetz eines Landes.
In Deutschland heißt sie Grund-Gesetz.
Gehörlose Menschen dürfen nicht schlechter behandelt werden.

Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen
MÜNCHEN (kobinet) Am 4. März 1951, also heute vor 75 Jahren, wurde der Landesverband Bayern der Gehörlosen e. V. (LVBYGL) offiziell in das Vereinsregister eingetragen. Dieses bedeutende Jubiläum markiert einen Meilenstein für die rund 10.000 gehörlosen Menschen im Freistaat. Was nach dem Zweiten Weltkrieg als mutiger Schritt zur Selbsthilfe begann, hat sich zu einer der einflussreichsten Interessenvertretungen im Freistaat Bayern entwickelt. Das Jubiläum wird im Rahmen des 10. Bayerischen Landestreffens vom 10. bis 11. April 2026 im Congress Centrum Würzburg (CCW) gefeiert. Besonders freut sich der Verband über die Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, die als deutliches Signal der politischen Anerkennung gewertet wird. Neben einem feierlichen Rathausempfang und Fachvorträgen wird die "Deaf Messe" die wirtschaftliche und künstlerische Kraft der Gehörlosengemeinschaft präsentieren.
Trotz der Feierlichkeiten bleibt der politische Kurs des Verbandes konsequent. Das zentrale Ziel ist die Einführung eines bayerischen Gehörlosengeldes. Nachdem die Staatsregierung das Vorhaben für den aktuellen Haushalt ausgesetzt hat, fordert der LVBY unmissverständlich die Einlösung des Koalitionsversprechens. „Das Gehörlosengeld ist keine freiwillige Leistung, sondern ein verfassungsrechtlich gebotener Nachteilsausgleich gemäß Artikel 118a der Bayerischen Verfassung“, so der politische Referent Daniel Büter. Bayern darf seine gehörlosen Bürger nicht länger gegenüber anderen Sinnesbehinderten benachteiligen.

Foto: Landesverband Bayern der Gehörlosen
MÜNCHEN (kobinet) Am 4. März 1951, also heute vor 75 Jahren, wurde der Landesverband Bayern der Gehörlosen e. V. (LVBYGL) offiziell in das Vereinsregister eingetragen. Dieses bedeutende Jubiläum markiert einen Meilenstein für die rund 10.000 gehörlosen Menschen im Freistaat. Was nach dem Zweiten Weltkrieg als mutiger Schritt zur Selbsthilfe begann, hat sich zu einer der einflussreichsten Interessenvertretungen im Freistaat Bayern entwickelt. Das Jubiläum wird im Rahmen des 10. Bayerischen Landestreffens vom 10. bis 11. April 2026 im Congress Centrum Würzburg (CCW) gefeiert. Besonders freut sich der Verband über die Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, die als deutliches Signal der politischen Anerkennung gewertet wird. Neben einem feierlichen Rathausempfang und Fachvorträgen wird die "Deaf Messe" die wirtschaftliche und künstlerische Kraft der Gehörlosengemeinschaft präsentieren.
Trotz der Feierlichkeiten bleibt der politische Kurs des Verbandes konsequent. Das zentrale Ziel ist die Einführung eines bayerischen Gehörlosengeldes. Nachdem die Staatsregierung das Vorhaben für den aktuellen Haushalt ausgesetzt hat, fordert der LVBY unmissverständlich die Einlösung des Koalitionsversprechens. „Das Gehörlosengeld ist keine freiwillige Leistung, sondern ein verfassungsrechtlich gebotener Nachteilsausgleich gemäß Artikel 118a der Bayerischen Verfassung“, so der politische Referent Daniel Büter. Bayern darf seine gehörlosen Bürger nicht länger gegenüber anderen Sinnesbehinderten benachteiligen.




