Düsseldorf (kobinet)
14 Plätze für Menschen im Roll-Stuhl
In Düsseldorf gibt es einen besonderen Wagen.
Düsseldorf ist eine große Stadt in Deutschland.
Der Wagen fährt beim Rosen-Montags-Zug mit.
Rosen-Montag ist ein Tag im Karneval.
An diesem Tag feiern viele Menschen.
Karneval ist ein Fest.
Die Leute verkleiden sich und feiern.
14 Menschen im Roll-Stuhl können mit-fahren.
Ein Roll-Stuhl ist ein Sessel mit Rädern.
Menschen können damit fahren wenn sie nicht gehen können.
Auch Menschen mit Roll-Ator können mit-fahren.
Ein Roll-Ator hilft beim Gehen.
Es ist ein Gestell mit 4 Rädern.
Die Menschen stehen nicht am Rand.
Sie sind mitten-drin beim Karneval.
Der Verein KG Gemeinsam Jeck hat den Wagen gebaut.
Ein Verein ist eine Gruppe von Menschen.
Die Menschen arbeiten zusammen.
Der Wagen zeigt: Karneval für alle ist möglich.
Es ist nicht schwer.
Es kostet nicht viel Geld.
Kommentar von Nico Wunderle
Der Wagen hat eine Rampe.
Eine Rampe ist eine schräge Fläche.
Menschen im Roll-Stuhl können damit hoch-fahren.
Das bedeutet: Keine Treppe.
Roll-Stühle können sicher fest-gemacht werden.
Es gibt Halte-Gurte dafür.
Es gibt Sitz-Plätze für Menschen mit Roll-Ator.
Der Bau war nicht schwer.
Der Bau hat nicht mehr Zeit gebraucht.
Der Bau hat nicht mehr Geld gekostet.
Das ist wichtig für andere Vereine.
Viele Menschen wollen mit-fahren.
Alle 14 Plätze sind schon weg.
Der Wagen ist wichtig für die Menschen.
Sie können dabei sein.
Sie können Karneval richtig mit-feiern.
Karneval ist ein Fest für alle.
Das Projekt ist sehr gut.
Es zeigt: Inklusion geht.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Man muss nur von Anfang an daran denken.
Der Wagen ist ein Vor-Bild.
Ein Vor-Bild ist etwas das man gut findet.
Man möchte es nach-machen.
Andere Vereine können das auch machen.
Auch Städte können von dem Wagen lernen.
Der Wagen macht Mut.
Er zeigt: Teil-Haben ist möglich.
Teil-Haben bedeutet: Mit-machen können.
Bei etwas dabei sein.
Man muss es nur wollen.
Inklusion soll normal werden.
Nicht nur eine Ausnahme.
Beim Feiern sollen alle mit-machen können.

Foto: privat
Düsseldorf (kobinet) Vierzehn Plätze. Vierzehn Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator, die beim Rosenmontagszug in Düsseldorf nicht am Rand stehen, sondern mitten im Geschehen dabei sind. Der von der KG Gemeinsam Jeck gebaute Karnevalswagen zeigt eindrucksvoll: Inklusion im Karneval ist möglich – praktisch, sicher und ohne übermäßigen Aufwand.
Kommentar von kobinet-Redakteur Nico Wunderle
Rampe statt Treppe, Schienen zur sicheren Fixierung von Rollstühlen, zusätzliche Sitzmöglichkeiten für Menschen mit Rollator. Der Wagen macht sichtbar, dass Barrierefreiheit keine Frage komplizierter Technik ist, sondern vor allem eine Frage der Haltung. Nach Angaben des Vereins entsprach der Bau in Zeit und Kosten dem eines herkömmlichen Karnevalswagens. Ein wichtiges Signal – auch für andere Vereine.
Die große Nachfrage bestätigt den Bedarf: Alle 14 Plätze sind bereits vergeben. Für die Mitfahrenden bedeutet der Wagen mehr als nur eine Fahrt durch die Stadt. Er steht für Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und dafür, Karneval als das zu erleben, was er sein will – ein Fest für alle.
Das Projekt der KG Gemeinsam Jeck verdient Anerkennung, weil es zeigt, was möglich ist, wenn Inklusion von Anfang an mitgedacht wird. Der Wagen kann als Vorbild dienen – für andere Karnevalsgesellschaften, für Zugleitungen und für Kommunen.
Der inklusive Karnevalswagen macht Mut. Er zeigt: Teilhabe ist umsetzbar, wenn sie gewollt ist. Und er lädt dazu ein, diesen Weg weiterzugehen – damit Inklusion im Karneval künftig nicht die Ausnahme bleibt, sondern selbstverständlich wird.
Denn wo gemeinsam gefeiert wird, sollte auch gemeinsam teilgenommen werden können.
https://www.google.com/amp/s/www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/karneval-rollstuhl-inklusion-100.amp

Foto: privat
Düsseldorf (kobinet) Vierzehn Plätze. Vierzehn Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator, die beim Rosenmontagszug in Düsseldorf nicht am Rand stehen, sondern mitten im Geschehen dabei sind. Der von der KG Gemeinsam Jeck gebaute Karnevalswagen zeigt eindrucksvoll: Inklusion im Karneval ist möglich – praktisch, sicher und ohne übermäßigen Aufwand.
Kommentar von kobinet-Redakteur Nico Wunderle
Rampe statt Treppe, Schienen zur sicheren Fixierung von Rollstühlen, zusätzliche Sitzmöglichkeiten für Menschen mit Rollator. Der Wagen macht sichtbar, dass Barrierefreiheit keine Frage komplizierter Technik ist, sondern vor allem eine Frage der Haltung. Nach Angaben des Vereins entsprach der Bau in Zeit und Kosten dem eines herkömmlichen Karnevalswagens. Ein wichtiges Signal – auch für andere Vereine.
Die große Nachfrage bestätigt den Bedarf: Alle 14 Plätze sind bereits vergeben. Für die Mitfahrenden bedeutet der Wagen mehr als nur eine Fahrt durch die Stadt. Er steht für Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und dafür, Karneval als das zu erleben, was er sein will – ein Fest für alle.
Das Projekt der KG Gemeinsam Jeck verdient Anerkennung, weil es zeigt, was möglich ist, wenn Inklusion von Anfang an mitgedacht wird. Der Wagen kann als Vorbild dienen – für andere Karnevalsgesellschaften, für Zugleitungen und für Kommunen.
Der inklusive Karnevalswagen macht Mut. Er zeigt: Teilhabe ist umsetzbar, wenn sie gewollt ist. Und er lädt dazu ein, diesen Weg weiterzugehen – damit Inklusion im Karneval künftig nicht die Ausnahme bleibt, sondern selbstverständlich wird.
Denn wo gemeinsam gefeiert wird, sollte auch gemeinsam teilgenommen werden können.
https://www.google.com/amp/s/www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/karneval-rollstuhl-inklusion-100.amp




