HAMBURG (kobinet)
Das Handy ist für viele Menschen wichtig.
Viele Menschen nutzen das Handy jeden Tag.
Sie gehen damit ins Internet.
Das Internet ist ein Netz mit vielen Computern.
Im Internet findet man Informationen aus der Welt.
Sie kaufen damit ein.
Sie nutzen Apps.
Apps sind kleine Programme.
Apps sind für das Handy gemacht.
Man kann damit Nachrichten schreiben.
Oder man kann damit Spiele spielen.
Aber viele Menschen haben Probleme mit dem Handy.
Mehr als 6 von 10 Menschen haben Probleme.
Das heißt: 64 von 100 Menschen haben Probleme.
Diese Menschen können das Handy nicht gut nutzen.
Eine Firma hat Menschen befragt.
Die Firma heißt: AccessiWay.
Sie haben 2.500 Menschen in Deutschland gefragt.
Die Menschen haben von ihren Problemen erzählt.
Auch junge Menschen haben Probleme.
Fast 6 von 10 jungen Menschen haben Probleme.
Das sind Menschen zwischen 18 und 29 Jahren.
Das heißt: 60 von 100 jungen Menschen haben Probleme.
Was sind die größten Probleme?
Die Menschen haben verschiedene Probleme genannt:
Diese Probleme sind schlecht für Firmen.
Die Kunden können nicht gut einkaufen.
Dann kaufen die Kunden nichts.
Die Firma verliert dann Geld.
Es gibt ein neues Gesetz.
Ein Gesetz ist eine Regel.
Alle Menschen müssen sich an die Regel halten.
Das Gesetz heißt: Barriere-Freiheits-Stärkungs-Gesetz.
Die kurze Form ist: BFSG.
Das Gesetz gilt seit Juni 2025.
Das Gesetz sagt: Firmen müssen ihre Internet-Seiten barriere-frei machen.
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können die Internet-Seite gut nutzen.
Wenn Firmen das nicht machen, müssen sie Strafe zahlen.
Die Strafe kann bis zu 100.000 Euro sein.
Wer hat Probleme?
Alle Alters-Gruppen haben Probleme.
Ältere Menschen haben besonders oft Probleme.
68 von 100 Menschen über 65 Jahre haben Probleme.
Aber auch Studenten haben Probleme.
Studenten nutzen viel digitale Technik.
Digital bedeutet: Man speichert Informationen auf einem Computer.
Man kann die Informationen dann auf dem Bild-Schirm sehen.
Trotzdem haben 65 von 100 Studenten Probleme.
Menschen zwischen 30 und 39 Jahren haben am wenigsten Probleme.
Aber auch hier haben 44 von 100 Menschen Probleme.

Foto: AccessiWay
HAMBURG (kobinet) Der jüngsten Mobile Accessibility-Umfrage zufolge sind mobile Barrieren Alltag: 64,3 Prozent kämpfen mit Apps, Shops und Portalen auf dem Smartphone. Auch Digital Natives sind betroffen: Fast 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben Schwierigkeiten bei der mobilen Nutzung. Werbung, Layout und kleine Bedienelemente sind die größten mobilen Hürden.
Das Smartphone ist für viele Menschen der wichtigste Kontaktpunkt zu digitalen Angeboten – doch für einen Großteil wird genau dieser zum Hindernis: Knapp zwei Drittel aller Smartphone-Nutzenden in Deutschland (64,3 Prozent) stoßen im mobilen Alltag auf digitale Barrieren, etwa beim Online-Shopping, in Apps oder auf Behördenportalen. Das zeigt eine aktuelle Mobile Accessibility-Umfrage, für die AccessiWay mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsument:innen in Deutschland befragt hat. Die mangelnde Barrierefreiheit auf dem Smartphone hat demnach keineswegs nur Auswirkungen auf ältere Personen oder Menschen mit Behinderungen, auch junge Nutzergruppen sind stark davon betroffen. Selbst unter den 18- bis 29-Jährigen berichten 59,8 Prozent von Schwierigkeiten bei der Nutzung mobiler Dienste.
Als häufigste mobile Barrieren nennen die Befragten
- schwer schließbare Werbefenster und Pop-Ups (39,4 Prozent),
- unübersichtliche und überladene Layouts (21,2 Prozent)
- sowie zu kleine Bedienflächen (19,5 Prozent)
- und schlecht lesbare Schriftgrößen (17,3 Prozent).
Für Unternehmen können diese Barrieren direkte wirtschaftliche Einbußen zur Folge haben: Jeder Abbruch von mobilen Vorgängen kann zu entgangenen Umsätzen und verlorenen Kunden führen. Zudem verpflichtet sie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) seit Juni 2025, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten – bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro
Die Schwierigkeiten bei der Smartphone-Nutzung ziehen sich durch alle Generationen. Zwar liegt der Anteil bei den über 65-Jährigen mit 68,2 Prozent besonders hoch. Doch auch jüngere Generationen erleben Einschränkungen durch mobile Barrieren als festen Bestandteil ihres digitalen Alltags. Bei Studierenden, die als besonders digitalaffin gelten, berichtet beispielsweise eine klare Mehrheit (65,2 Prozent) von Problemen bei der mobilen Nutzung. Am wenigsten betroffen zeigen sich die 30- bis 39-Jährigen – doch auch hier erlebt noch fast jede zweite Person (43,7 Prozent) digitale Hürden auf dem Smartphone.

Foto: AccessiWay
HAMBURG (kobinet) Der jüngsten Mobile Accessibility-Umfrage zufolge sind mobile Barrieren Alltag: 64,3 Prozent kämpfen mit Apps, Shops und Portalen auf dem Smartphone. Auch Digital Natives sind betroffen: Fast 60 Prozent der 18- bis 29-Jährigen haben Schwierigkeiten bei der mobilen Nutzung. Werbung, Layout und kleine Bedienelemente sind die größten mobilen Hürden.
Das Smartphone ist für viele Menschen der wichtigste Kontaktpunkt zu digitalen Angeboten – doch für einen Großteil wird genau dieser zum Hindernis: Knapp zwei Drittel aller Smartphone-Nutzenden in Deutschland (64,3 Prozent) stoßen im mobilen Alltag auf digitale Barrieren, etwa beim Online-Shopping, in Apps oder auf Behördenportalen. Das zeigt eine aktuelle Mobile Accessibility-Umfrage, für die AccessiWay mit Unterstützung des Marktforschungsunternehmens Civey 2.500 Konsument:innen in Deutschland befragt hat. Die mangelnde Barrierefreiheit auf dem Smartphone hat demnach keineswegs nur Auswirkungen auf ältere Personen oder Menschen mit Behinderungen, auch junge Nutzergruppen sind stark davon betroffen. Selbst unter den 18- bis 29-Jährigen berichten 59,8 Prozent von Schwierigkeiten bei der Nutzung mobiler Dienste.
Als häufigste mobile Barrieren nennen die Befragten
- schwer schließbare Werbefenster und Pop-Ups (39,4 Prozent),
- unübersichtliche und überladene Layouts (21,2 Prozent)
- sowie zu kleine Bedienflächen (19,5 Prozent)
- und schlecht lesbare Schriftgrößen (17,3 Prozent).
Für Unternehmen können diese Barrieren direkte wirtschaftliche Einbußen zur Folge haben: Jeder Abbruch von mobilen Vorgängen kann zu entgangenen Umsätzen und verlorenen Kunden führen. Zudem verpflichtet sie das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) seit Juni 2025, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten – bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 100.000 Euro
Die Schwierigkeiten bei der Smartphone-Nutzung ziehen sich durch alle Generationen. Zwar liegt der Anteil bei den über 65-Jährigen mit 68,2 Prozent besonders hoch. Doch auch jüngere Generationen erleben Einschränkungen durch mobile Barrieren als festen Bestandteil ihres digitalen Alltags. Bei Studierenden, die als besonders digitalaffin gelten, berichtet beispielsweise eine klare Mehrheit (65,2 Prozent) von Problemen bei der mobilen Nutzung. Am wenigsten betroffen zeigen sich die 30- bis 39-Jährigen – doch auch hier erlebt noch fast jede zweite Person (43,7 Prozent) digitale Hürden auf dem Smartphone.




