Berlin (kobinet)
Der VdK ist ein Sozial-Verband.
Ein Sozial-Verband ist eine Gruppe.
Die Gruppe hilft Menschen bei Problemen.
Der VdK hat seine Mitglieder befragt.
Die Frage war: Wie gut funktioniert der Sozial-Staat?
Der Sozial-Staat ist Deutschland.
Deutschland hilft Menschen.
Diese Menschen brauchen Hilfe.
Das Ergebnis: Viele Menschen sind nicht zufrieden.
Sie finden: Der Sozial-Staat funktioniert nicht gut genug.
Und: Es ist nicht gerecht in Deutschland.
Die Mitglieder vom VdK wünschen sich Dinge.
Der Sozial-Staat soll gut helfen können.
Der Sozial-Staat soll leicht zu erreichen sein.
Aber die Wirklichkeit ist anders.
Die Menschen geben dem Sozial-Staat mittlere Noten.
Viele sagen: Die Sozial-Leistungen sind zu schwierig.
Sozial-Leistungen sind Hilfen vom Staat.
Das kann Geld sein.
Oder andere Hilfe.
Verena Bentele ist die Chefin vom VdK.
Sie sagt: Menschen haben schlechte Erfahrungen gemacht.
Die Menschen hatten Kontakt zum Sozial-Staat.
Danach bewerten sie den Sozial-Staat schlechter.
Die Menschen finden: Anträge sind zu kompliziert.
Sie wissen oft nicht: Was muss ich tun?
Viele Menschen nehmen ihre Rechte nicht wahr.
Das bedeutet: Sie holen sich kein Geld.
Dabei hätten sie ein Recht darauf.
Hier sind einige Zahlen:
Der VdK sagt: Das ist nicht gerecht.
Viele Menschen leben in Armut.
Der Grund: Der Zugang ist zu schwierig.
Die Menschen kommen nicht an ihr Geld.
Verena Bentele fordert etwas.
Der Sozial-Staat muss einfacher werden.
Der Sozial-Staat hat auch gute Seiten.
Aber viele Menschen kennen die guten Seiten nicht.
Deshalb verlieren sie das Vertrauen.
Sie vertrauen der Demokratie nicht mehr.
Demokratie bedeutet: Herrschaft des Volkes.
Das Volk entscheidet über wichtige Dinge.
Der VdK will das ändern.
Der VdK kämpft für einen besseren Sozial-Staat.
Alle Menschen sollen ihre Rechte kennen.
Die Verfahren müssen verständlich sein.
Ein Verfahren ist ein Ablauf mit Regeln.
Man muss bestimmte Schritte machen.
Dann vertrauen die Menschen dem Staat wieder.
Die Befragung war im November 2025.
15.000 Mitglieder vom VdK haben mit-gemacht.

Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hat seine Mitglieder zu ihren Erfahrungen mit dem Sozialstaat befragt. Die Ergebnisse zeigen: Die Bewertung fällt zwar differenziert aus, insgesamt überwiegt jedoch eine kritische Sicht auf die Funktionsweise und Transparenz des Sozialstaats sowie auf die Frage der Gerechtigkeit in Deutschland. Zentrale Erkenntnisse der Befragung sind: Grundsätzlich besteht eine hohe Erwartung an einen leistungsfähigen Sozialstaat. Die VdK-Mitglieder wünschen sich einen leistungsfähigen und gut zugänglichen Sozialstaat. Allein, die Realität sieht anders aus: Die durchschnittliche Zustimmung zur Aussage "Der Sozialstaat ist leistungsfähig" liegt nur im mittleren Bereich auf einer Skala von 1 bis 10. Zudem seien für viele die Sozialleistungen zu kompliziert.
„Auffallend ist, dass die Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit des Sozialstaats schlechter bewertet werden, sobald die Menschen mit ihm in Kontakt gekommen sind“, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. Personen, die die sozialrechtliche Beratung des VdK in Anspruch genommen haben, kritisieren insbesondere die Transparenz und Durchführbarkeit von Antragsprozessen. Aussagen wie „Weiß ich von Anfang an, was ich tun muss?“ oder „Sind Anträge leicht durchführbar?“ werden im Durchschnitt überwiegend nicht zugestimmt.
Betroffene stimmen eher nicht zu, dass Verfahren klar, verständlich und nutzbar sind. Dass dies nicht nur den VdK-Mitgliedern so geht, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, spiegelt sich auch in den Daten zur Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen wider:
• Bis zu 68 Prozent der Berechtigten nehmen keine Grundsicherung im Alter wahr.
• Bis zu 40 Prozent der Berechtigten beantragen kein Wohngeld.
• Der Kinderzuschlag erreicht nur die Hälfte der Anspruchsberechtigten.
Diese Zahlen unterstreichen nach Ansicht des VdK ein grundlegendes Gerechtigkeitsproblem und bestätigen die VdK-Mitgliederumfrage: Zahlreiche Menschen werden durch bürokratische Hürden von ihren Rechten ausgeschlossen. Viele leben in Armut oder an der Armutsgrenze, weil der Zugang zum Sozialstaat erschwert ist. „Wir brauchen einen zugänglicheren Sozialstaat: Leistungen aus einer Hand, automatisierte Prüfung und Auszahlung von Ansprüchen sowie einfachere Verfahren“, fordert Bentele.
Die positiven Seiten des Sozialstaats, so Bentele, sind viel zu wenig bekannt. Dies führt bei vielen Menschen zu einem Vertrauensverlust in die Demokratie. Der Sozialverband VdK bekräftigt deshalb sein Engagement für einen leistungsfähigen und unterstützenden Sozialstaat, in dem alle Menschen über ihre gesetzlichen Ansprüche informiert werden. Nur durch verständliche Verfahren und eine gute Unterstützung wird das Vertrauen in staatliches Handeln wieder zunehmen.
Die Befragung wurde im November 2025 unter 15.000 VdK-Mitgliedern durchgeführt, heißt es in einer Presseinformation des VdK.

Foto: VdK Deutschland
Berlin (kobinet) Der Sozialverband VdK hat seine Mitglieder zu ihren Erfahrungen mit dem Sozialstaat befragt. Die Ergebnisse zeigen: Die Bewertung fällt zwar differenziert aus, insgesamt überwiegt jedoch eine kritische Sicht auf die Funktionsweise und Transparenz des Sozialstaats sowie auf die Frage der Gerechtigkeit in Deutschland. Zentrale Erkenntnisse der Befragung sind: Grundsätzlich besteht eine hohe Erwartung an einen leistungsfähigen Sozialstaat. Die VdK-Mitglieder wünschen sich einen leistungsfähigen und gut zugänglichen Sozialstaat. Allein, die Realität sieht anders aus: Die durchschnittliche Zustimmung zur Aussage "Der Sozialstaat ist leistungsfähig" liegt nur im mittleren Bereich auf einer Skala von 1 bis 10. Zudem seien für viele die Sozialleistungen zu kompliziert.
„Auffallend ist, dass die Leistungsfähigkeit und Zugänglichkeit des Sozialstaats schlechter bewertet werden, sobald die Menschen mit ihm in Kontakt gekommen sind“, erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. Personen, die die sozialrechtliche Beratung des VdK in Anspruch genommen haben, kritisieren insbesondere die Transparenz und Durchführbarkeit von Antragsprozessen. Aussagen wie „Weiß ich von Anfang an, was ich tun muss?“ oder „Sind Anträge leicht durchführbar?“ werden im Durchschnitt überwiegend nicht zugestimmt.
Betroffene stimmen eher nicht zu, dass Verfahren klar, verständlich und nutzbar sind. Dass dies nicht nur den VdK-Mitgliedern so geht, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem ist, spiegelt sich auch in den Daten zur Nichtinanspruchnahme von Sozialleistungen wider:
• Bis zu 68 Prozent der Berechtigten nehmen keine Grundsicherung im Alter wahr.
• Bis zu 40 Prozent der Berechtigten beantragen kein Wohngeld.
• Der Kinderzuschlag erreicht nur die Hälfte der Anspruchsberechtigten.
Diese Zahlen unterstreichen nach Ansicht des VdK ein grundlegendes Gerechtigkeitsproblem und bestätigen die VdK-Mitgliederumfrage: Zahlreiche Menschen werden durch bürokratische Hürden von ihren Rechten ausgeschlossen. Viele leben in Armut oder an der Armutsgrenze, weil der Zugang zum Sozialstaat erschwert ist. „Wir brauchen einen zugänglicheren Sozialstaat: Leistungen aus einer Hand, automatisierte Prüfung und Auszahlung von Ansprüchen sowie einfachere Verfahren“, fordert Bentele.
Die positiven Seiten des Sozialstaats, so Bentele, sind viel zu wenig bekannt. Dies führt bei vielen Menschen zu einem Vertrauensverlust in die Demokratie. Der Sozialverband VdK bekräftigt deshalb sein Engagement für einen leistungsfähigen und unterstützenden Sozialstaat, in dem alle Menschen über ihre gesetzlichen Ansprüche informiert werden. Nur durch verständliche Verfahren und eine gute Unterstützung wird das Vertrauen in staatliches Handeln wieder zunehmen.
Die Befragung wurde im November 2025 unter 15.000 VdK-Mitgliedern durchgeführt, heißt es in einer Presseinformation des VdK.




