MAINZ (kobinet)
In Deutschland ist Barriere-Freiheit schwierig.
Barriere-Freiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Es gibt manchmal Verbesserungen.
Aber oft hört man: Das ist zu teuer.
Viele Leute sagen das.
Im Fernsehen gibt es eine Sendung.
Die Sendung heißt Hammer der Woche.
Die Sendung ist vom ZDF.
Das ZDF ist ein deutscher Fernseh-Sender.
In der Sendung sieht man viele Probleme.
Zum Beispiel gibt es diese Probleme:
Es gibt ein neues Senioren-Zentrum in Tittmoning.
Ein Senioren-Zentrum ist ein Haus für alte Menschen.
Dort können alte Menschen wohnen.
Sie bekommen dort Hilfe.
Tittmoning ist in Bayern.
Das Zentrum ist neu gebaut.
Aber niemand darf das Zentrum nutzen.
Es gibt einen Bahnhof in Marktoberdorf.
Marktoberdorf ist in Bayern.
Der Bahnhof soll barriere-frei sein.
Aber es gibt keine Aufzüge.
Ein Aufzug ist eine Maschine.
Der Aufzug bringt Menschen nach oben oder unten.
Es gibt einen Bahnhof in Rückerdorf.
Rückerdorf ist in Mittel-Franken.
Der Bahnhof ist barriere-frei.
Aber die Zug-Strecke bekommt bald Strom-Leitungen.
Eine Zug-Strecke ist ein Weg für Züge.
Auf diesem Weg fahren die Züge.
Strom-Leitungen sind dicke Kabel.
Die Kabel bringen Strom zu den Zügen.
Dann muss die Brücke höher werden.
Vielleicht passen dann die Fahrstühle nicht mehr.
Manche Menschen haben einen Behinderten-Park-Ausweis.
Ein Behinderten-Park-Ausweis ist eine Karte.
Menschen mit Behinderung brauchen diese Karte.
Sie dürfen damit auf besonderen Park-Plätzen parken.
Aber manchmal hat der Ausweis die falsche Farbe.
Dann bekommen die Menschen eine Strafe.
Das ist nicht fair.
Ja, Barriere-Freiheit kostet Geld.
Das stimmt.
Aber die Videos vom ZDF zeigen etwas:
Es gibt viele Fehler beim Bauen.
Man kann vieles besser machen.

Foto: Pixabay/2247188
MAINZ (kobinet) Der Weg zur Barrierefreiheit ist in Deutschland wohl kaum mit einer gut ausgebauten Autobahn zu vergleichen, vielleicht nicht einmal mit einer wichtigen Bundesstraße. Wer sich für die Entwicklung barrierefreier Bedingungen interessiert, wird immer wieder einmal Fortschritte hinsichtlich der Barrierefreiheit finden, jedoch mindestens ebenso häufig das Argument hören: "Barrierefreiheit ist zu teuer, das können wir uns nicht leisten." Gerade unter dem Aspekt des "zu teuer seins", sollten sich jene, welche dieser Meinung sind, aber auch einmal die Sendungen "Hammer der Woche" des Zweiten Deutschen Fernsehens - zdf ansehen.
Da wären, nur so zum Beispiel:
- Der Bericht über ein neu gebautes Seniorenzentrum im bayrischen Tittmoning, das nicht genutzt werden darf.
- oder: ein barrierefreier Bahnhof ohne Aufzüge im bayrischen Marktoberdorf.
- ein barrierefreier Bahnhof im mittelfränkischen Rückerdorf, der jedoch nicht so bleiben kann, weil die Strecke noch elektrifiziert werden muss. Dann muss auch die Brücke des Übergangs höher gesetzt werden. Ob dann die Fahrstühle noch passen, wagt niemand zu versprechen.
- Ja, und dann können Reisende, die einen Behindertenparkausweis haben, sich vor einem Strafgeld nicht sicher sein – falls der Ausweis die falsche Farbe hat.
Völlig unbestritten kostet Barrierefreiheit auch Geld. Allein diese zdf-Beiträge zeigen jedoch, dass es da „viel Luft nach oben“ gibt.

Foto: Pixabay/2247188
MAINZ (kobinet) Der Weg zur Barrierefreiheit ist in Deutschland wohl kaum mit einer gut ausgebauten Autobahn zu vergleichen, vielleicht nicht einmal mit einer wichtigen Bundesstraße. Wer sich für die Entwicklung barrierefreier Bedingungen interessiert, wird immer wieder einmal Fortschritte hinsichtlich der Barrierefreiheit finden, jedoch mindestens ebenso häufig das Argument hören: "Barrierefreiheit ist zu teuer, das können wir uns nicht leisten." Gerade unter dem Aspekt des "zu teuer seins", sollten sich jene, welche dieser Meinung sind, aber auch einmal die Sendungen "Hammer der Woche" des Zweiten Deutschen Fernsehens - zdf ansehen.
Da wären, nur so zum Beispiel:
- Der Bericht über ein neu gebautes Seniorenzentrum im bayrischen Tittmoning, das nicht genutzt werden darf.
- oder: ein barrierefreier Bahnhof ohne Aufzüge im bayrischen Marktoberdorf.
- ein barrierefreier Bahnhof im mittelfränkischen Rückerdorf, der jedoch nicht so bleiben kann, weil die Strecke noch elektrifiziert werden muss. Dann muss auch die Brücke des Übergangs höher gesetzt werden. Ob dann die Fahrstühle noch passen, wagt niemand zu versprechen.
- Ja, und dann können Reisende, die einen Behindertenparkausweis haben, sich vor einem Strafgeld nicht sicher sein – falls der Ausweis die falsche Farbe hat.
Völlig unbestritten kostet Barrierefreiheit auch Geld. Allein diese zdf-Beiträge zeigen jedoch, dass es da „viel Luft nach oben“ gibt.




