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Auf holprigen Pfaden zur Barrierefreiheit

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Orangener Kreis mit dem weißen Buchstaben Z im Kreis und den Buchstaben DF rechts daneben
Logo des zdf
Foto: Pixabay/2247188

MAINZ (kobinet) Der Weg zur Barrierefreiheit ist in Deutschland wohl kaum mit einer gut ausgebauten Autobahn zu vergleichen, vielleicht nicht einmal mit einer wichtigen Bundesstraße. Wer sich für die Entwicklung barrierefreier Bedingungen interessiert, wird immer wieder einmal Fortschritte hinsichtlich der Barrierefreiheit finden, jedoch mindestens ebenso häufig das Argument hören: "Barrierefreiheit ist zu teuer, das können wir uns nicht leisten." Gerade unter dem Aspekt des "zu teuer seins", sollten sich jene, welche dieser Meinung sind, aber auch einmal die Sendungen "Hammer der Woche" des Zweiten Deutschen Fernsehens - zdf ansehen.

Da wären, nur so zum Beispiel:

  • Der Bericht über ein neu gebautes Seniorenzentrum im bayrischen Tittmoning, das nicht genutzt werden darf.
  • oder: ein barrierefreier Bahnhof ohne Aufzüge im bayrischen Marktoberdorf.
  • ein barrierefreier Bahnhof im mittelfränkischen Rückerdorf, der jedoch nicht so bleiben kann, weil die Strecke noch elektrifiziert werden muss. Dann muss auch die Brücke des Übergangs höher gesetzt werden. Ob dann die Fahrstühle noch passen, wagt niemand zu versprechen.
  • Ja, und dann können Reisende, die einen Behindertenparkausweis haben, sich vor einem Strafgeld nicht sicher sein – falls der Ausweis die falsche Farbe hat.

Völlig unbestritten kostet Barrierefreiheit auch Geld. Allein diese zdf-Beiträge zeigen jedoch, dass es da „viel Luft nach oben“ gibt.