Bonn (kobinet)
Das Programm Inklusions-Guides startet wieder.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen sind mit dabei.
Jeder Mensch gehört dazu.
Inklusions-Guides sind Menschen, die anderen helfen.
Sie sorgen dafür: Alle können mit·machen.
Es ist schon der 4. Durchgang.
Der Hildegardis-Verein macht das Programm.
Das ist ein Verein aus Deutschland.
Er hilft Frauen beim Studium.
Die Frauen bekommen Geld.
Es gab ein Treffen am 18. Dezember 2025.
Und am 19. Dezember 2025.
Das Treffen war in Bonn.
40 Personen waren dabei.
Was sind Inklusions-Guides?
Das sind Fach-Leute für Inklusion.
Sie haben selbst eine Behinderung.
Oder sie haben eine chronische Krankheit.
Chronische Krankheit bedeutet: Die Krankheit dauert lange.
Die Krankheit geht nicht weg.
Oder sie haben eine psychische Erkrankung.
Das bedeutet: Die Seele ist krank.
Die Gedanken sind dann krank.
Oder die Gefühle sind krank.
Oder sie sind neuro-divergent.
Das bedeutet: Das Gehirn arbeitet anders.
Anders als bei den meisten Menschen.
Das ist nicht schlimm.
Das ist nur anders.
Die Guides arbeiten immer zu zweit.
Sie beraten Firmen und Ämter.
Eine Behörde ist ein Amt.
Dort arbeiten Menschen für die Bürger.
Sie prüfen: Wie barriere-frei ist der Arbeits-Platz?
Barriere-frei bedeutet: Es gibt keine Hindernisse.
Alle Menschen können überall hin·kommen.
Sie treffen sich 1 Mal im Monat.
Das machen sie 1 Jahr lang.
Dann entwickeln sie Vorschläge.
Die Vorschläge sind für Verbesserungen.
Diese Einrichtungen machen 2026 mit:
Einrichtung bedeutet: Eine große Organisation.
Zum Beispiel ein Amt.
Oder eine Schule.
Oder ein Kranken-Haus.
Bistum bedeutet: Ein Gebiet von der katholischen Kirche.
Ein Bischof leitet das Bistum.
Insgesamt sind es 8 Einrichtungen.
Es gibt 16 Guides.
Dr. Hannah Schepers ist stell-vertretende Vorsitzende.
Das bedeutet: Sie ist die Chefin-Vertreterin.
Sie macht die Arbeit von der Chefin.
Das macht sie, wenn die Chefin nicht da ist.
Ein Doktor kennt sich sehr gut aus.
Zum Beispiel in Medizin.
Sie sagt:
Wir freuen uns sehr.
Die Stimmung beim Start war sehr gut.
Alle waren offen und neugierig.
Ariane Apel arbeitet bei DHL.
Sie arbeitet bei DHL Supply Chain Leipzig.
Sie sagt:
Wir wollen gute Arbeits-Bedingungen schaffen.
Alle Mitarbeiter sollen ihre Stärken zeigen können.
Das Projekt hilft uns dabei.
Karla Burghardt ist eine Inklusions-Guide.
Sie berät die Kreis-Polizei Coesfeld.
Sie sagt:
Ich freue mich auf das Jahr.
Die Teilnehmer wollen wirklich etwas verändern.
Ich kann meine Erfahrungen einbringen.
Gemeinsam bauen wir Barrieren ab.
Barrieren ab·bauen bedeutet: Hindernisse weg·machen.
Dann können alle Menschen mit·machen.
Das Projekt gibt es seit 2022.
Bisher haben 10 Firmen mit·gemacht.
Und 10 Einrichtungen haben mit·gemacht.
Sie haben viel gelernt.
Und sie haben Dinge verändert.
Diese Einrichtungen haben schon mit·gemacht:
Der 3. Durchgang läuft noch.
Er läuft bis März 2026.
Dabei sind:
Wer macht das Projekt?
Der Hildegardis-Verein aus Bonn.
Wer hilft dabei?
LVR bedeutet: Landes-Verband Rheinland.
Das ist eine große Einrichtung.
Sie hilft Menschen in Nord-Rhein-West-Falen.
Mehr Informationen gibt es beim Hildegardis-Verein.

Foto: Susanne Göbel
Bonn (kobinet) Nach bereits drei erfolgreichen Durchgängen startet das Programm InklusionsGuides des Hildegardis-Vereins mit einer neuen Gruppe in die vierte Guidancephase. Beim hybriden Auftaktseminar in Bonn kamen am 18. und 19. Dezember 2025 40 Personen aus den teilnehmenden Institutionen, die diesjährigen InklusionsGuides sowie das Team des Hildegardis-Vereins zusammen, um gemeinsam in das Guidancejahr zu starten und Grundlagen der Zusammenarbeit zu vereinbaren.
Acht Institutionen und 16 Guides werden ein Jahr lang die Strukturen der Arbeitgeber*innen auf Inklusion und Barrierefreiheit überprüfen und konkrete Maßnahmen entwickeln. InklusionsGuides sind Studentinnen, Absolventinnen und Fachkräfte mit Behinderung, mit chronischer oder psychischer Erkrankung sowie neurodivergente Personen, die zu zweit einmal monatlich ein Unternehmen als Expertinnen in eigener Sache beraten. 2026 nehmen vier Polizeibehörden aus Nordrhein-Westfalen (Bielefeld, Coesfeld, Köln, Soest), DHL Supply Chain Leipzig GmbH, das Kulturforum Witten, die Stadt Wuppertal sowie das Bistum Hildesheim teil.
„Wir freuen uns sehr, dass sich in diesem Jahr wieder so viele unterschiedliche Unternehmen und Institutionen mit uns auf den Weg machen wollen. Wir haben bei unserem Auftakt von Anfang an eine konstruktive, offene und neugierige Atmosphäre bei den Guides und Unternehmen gespürt und freuen uns, gemeinsam in das einjährige Guidanceprojekt zu starten“, sagt Dr. Hannah Schepers, stellvertretende Vorsitzende des Hildegardis-Vereins.
DHL Supply Chain, der auf Kontraktlogistik spezialisierte Geschäftsbereich von DHL Group, sieht in der Teilnahme eine wichtige Chance, Inklusion strategisch weiterzuentwickeln. „Wir möchten Arbeitsbedingungen schaffen, in denen alle Mitarbeitenden ihre Stärken einbringen können – unabhängig von körperlichen oder psychischen Voraussetzungen. Das Projekt bietet uns die Möglichkeit, unsere Recruiting-Methoden aus einer neuen Perspektive zu betrachten und konkrete Verbesserungen umzusetzen“, sagt Ariane Apel, HR Business Partner bei DHL Supply Chain Leipzig.
Auch die teilnehmende InklusionsGuide Karla Burghardt (Guide bei der Kreispolizeibehörde Coesfeld) blickt mit Vorfreude auf das gemeinsame Jahr: „Ich erlebe hier eine echte Bereitschaft, zuzuhören und Veränderungen anzustoßen. Für mich bedeutet die Teilnahme, meine eigenen Erfahrungen einbringen zu können, um Barrieren abzubauen und Arbeitsplätze inklusiver zu gestalten. Ich freue mich darauf, zusammen mit meinem Guidanceteam neue Wege zu gehen.“
Seit Projektbeginn im Jahr 2022 haben zehn Unternehmen und Institutionen in zwei Durchgängen das Projekt abgeschlossen, Erkenntnisse gewonnen und Veränderungen eingeleitet: Adecco, BNP Paribas, das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), jobvalley, die Polizei Bonn, der SoVD-Niedersachsen, die Stadt Bonn, die Universität Bonn, die Universität des Saarlandes und der Sportverein Werder Bremen. Die aktuell laufende, dritte Guidancephase mit vier Polizeidienststellen, der Hochschule Biberach und der Universität Leipzig endet im März 2026.
Das Projekt „InklusionsGuides – Der innovative Weg zu mehr Diversität in der Arbeitswelt“ startete im Januar 2022. Das Vorhaben des Bonner Hildegardis-Vereins wird in Kooperation mit und durch Förderung der Aktion Mensch durchgeführt und darüber hinaus von der BNP Paribas Stiftung unterstützt sowie durch das Innenministerium NRW und den LVR.

Foto: Susanne Göbel
Bonn (kobinet) Nach bereits drei erfolgreichen Durchgängen startet das Programm InklusionsGuides des Hildegardis-Vereins mit einer neuen Gruppe in die vierte Guidancephase. Beim hybriden Auftaktseminar in Bonn kamen am 18. und 19. Dezember 2025 40 Personen aus den teilnehmenden Institutionen, die diesjährigen InklusionsGuides sowie das Team des Hildegardis-Vereins zusammen, um gemeinsam in das Guidancejahr zu starten und Grundlagen der Zusammenarbeit zu vereinbaren.
Acht Institutionen und 16 Guides werden ein Jahr lang die Strukturen der Arbeitgeber*innen auf Inklusion und Barrierefreiheit überprüfen und konkrete Maßnahmen entwickeln. InklusionsGuides sind Studentinnen, Absolventinnen und Fachkräfte mit Behinderung, mit chronischer oder psychischer Erkrankung sowie neurodivergente Personen, die zu zweit einmal monatlich ein Unternehmen als Expertinnen in eigener Sache beraten. 2026 nehmen vier Polizeibehörden aus Nordrhein-Westfalen (Bielefeld, Coesfeld, Köln, Soest), DHL Supply Chain Leipzig GmbH, das Kulturforum Witten, die Stadt Wuppertal sowie das Bistum Hildesheim teil.
„Wir freuen uns sehr, dass sich in diesem Jahr wieder so viele unterschiedliche Unternehmen und Institutionen mit uns auf den Weg machen wollen. Wir haben bei unserem Auftakt von Anfang an eine konstruktive, offene und neugierige Atmosphäre bei den Guides und Unternehmen gespürt und freuen uns, gemeinsam in das einjährige Guidanceprojekt zu starten“, sagt Dr. Hannah Schepers, stellvertretende Vorsitzende des Hildegardis-Vereins.
DHL Supply Chain, der auf Kontraktlogistik spezialisierte Geschäftsbereich von DHL Group, sieht in der Teilnahme eine wichtige Chance, Inklusion strategisch weiterzuentwickeln. „Wir möchten Arbeitsbedingungen schaffen, in denen alle Mitarbeitenden ihre Stärken einbringen können – unabhängig von körperlichen oder psychischen Voraussetzungen. Das Projekt bietet uns die Möglichkeit, unsere Recruiting-Methoden aus einer neuen Perspektive zu betrachten und konkrete Verbesserungen umzusetzen“, sagt Ariane Apel, HR Business Partner bei DHL Supply Chain Leipzig.
Auch die teilnehmende InklusionsGuide Karla Burghardt (Guide bei der Kreispolizeibehörde Coesfeld) blickt mit Vorfreude auf das gemeinsame Jahr: „Ich erlebe hier eine echte Bereitschaft, zuzuhören und Veränderungen anzustoßen. Für mich bedeutet die Teilnahme, meine eigenen Erfahrungen einbringen zu können, um Barrieren abzubauen und Arbeitsplätze inklusiver zu gestalten. Ich freue mich darauf, zusammen mit meinem Guidanceteam neue Wege zu gehen.“
Seit Projektbeginn im Jahr 2022 haben zehn Unternehmen und Institutionen in zwei Durchgängen das Projekt abgeschlossen, Erkenntnisse gewonnen und Veränderungen eingeleitet: Adecco, BNP Paribas, das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), jobvalley, die Polizei Bonn, der SoVD-Niedersachsen, die Stadt Bonn, die Universität Bonn, die Universität des Saarlandes und der Sportverein Werder Bremen. Die aktuell laufende, dritte Guidancephase mit vier Polizeidienststellen, der Hochschule Biberach und der Universität Leipzig endet im März 2026.
Das Projekt „InklusionsGuides – Der innovative Weg zu mehr Diversität in der Arbeitswelt“ startete im Januar 2022. Das Vorhaben des Bonner Hildegardis-Vereins wird in Kooperation mit und durch Förderung der Aktion Mensch durchgeführt und darüber hinaus von der BNP Paribas Stiftung unterstützt sowie durch das Innenministerium NRW und den LVR.




