KÖLN (kobinet)
Der WDR Köln hat einen Bericht gemacht.
Der Bericht handelt von Bahnhöfen.
Die Bahnhöfe sind in Nord-Rhein-Westfalen.
Nord-Rhein-Westfalen ist ein Bundes-Land in Deutschland.
Die Bahnhöfe werden barriere-freier.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können alles benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Aber: Das geht sehr unterschiedlich schnell.
Etwa die Hälfte der Bahnhöfe hat noch Probleme.
Barriere-Freiheit hilft vielen Menschen:
• Menschen im Roll-Stuhl
Ein Roll-stuhl ist ein Sessel auf Rädern.
Menschen können damit fahren.
Der Roll-stuhl hilft Menschen beim Fort-bewegen.
• Familien mit Kinder-Wagen
• Menschen mit dem Fahr-Rad
• Älteren Menschen
• Menschen mit schwerem Gepäck
Blinde Menschen brauchen Leit-Streifen.
Die Leit-Streifen sind auf dem Boden.
Die Leit-Streifen kann man mit den Füßen fühlen.
Blinde Menschen können sich so besser orientieren.
Das nennt man: taktile Leit-Systeme.
Das sind besondere Platten auf dem Boden.
Die Platten zeigen den Weg.
WDR Data hat alle 776 Bahnhöfe untersucht.
WDR Data ist eine Abteilung beim WDR.
Eine Abteilung ist eine Gruppe von Menschen.
Sie arbeiten zusammen an einer Sache.
Sie haben geschaut: Sind die Bahnhöfe barriere-frei?
Das Ergebnis:
Die meisten Gleise kann man ohne Stufen erreichen.
Das ist gut.
Aber: Fast die Hälfte der Bahnhöfe hat keine Leit-Systeme.
Das ist nicht gut für blinde Menschen.
84 von 100 Bahnhöfen haben stufen-freie Bahn-Steige.
Das sind Bahn-Steige ohne Treppen.
Man kommt ohne Stufen zum Zug.
Das ist gut für Roll-Stuhl-Fahrer.
Auch Menschen mit Kinder-Wagen können gut ein-steigen.
Das heißt: Man kann alle Gleise ohne Treppen erreichen.
Aber: Bei jedem 6. Bahnhof gibt es noch Stufen.
Das sind 16 von 100 Bahnhöfen.
Bei den Leit-Systemen ist es schlechter.
Die Leit-Systeme sind für blinde Menschen.
Hier müssen noch viele Bahnhöfe besser werden.
Es gibt große Unterschiede zwischen den Regionen.
Eine Region ist ein bestimmtes Gebiet.
In diesem Gebiet gibt es ähnliche Regeln.
Im Gebiet Rhein-Ruhr ist es besonders schlecht.
Das ist ein großes Gebiet in Nord-Rhein-West-Falen.
Dort leben sehr viele Menschen.
Große Städte sind Köln und Düssel-dorf.
Auch Essen und Dort-mund gehören dazu.
Rhein-Ruhr ist um Düsseldorf.
Rhein-Ruhr ist auch um das Ruhr-Gebiet.
Dort haben nur 48 von 100 Bahnhöfen ein Leit-System.
Nur 77 von 100 Bahnhöfen haben stufen-freie Zugänge.
Besonders S-Bahn-Höfe haben Probleme.
Das sind Bahn-Höfe für die S-Bahn.
Die S-Bahn ist eine schnelle Stadt-Bahn.
An S-Bahn-Höfen kann man ein-steigen und aus-steigen.
Viele Menschen fahren damit zur Arbeit.
Das gilt für Düsseldorf.
Das gilt für Dortmund.
Das gilt für Wuppertal.
Diese Bahnhöfe sind oft nicht barriere-frei.
Den ganzen Bericht vom WDR gibt es hier:
Der Bericht hat auch eine Übersicht.
In der Übersicht sieht man alle Bahnhöfe.
Man sieht: Welche Bahnhöfe sind barriere-frei?

Foto: Kay Macquarrie
KÖLN (kobinet) Nach einem Bericht des WDR Köln wächst die Barrierefreiheit auf den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen. Sie tun das jedoch sehr unterschiedlich und weiterhin hat etwas die Hälfte der Bahnhöfe in diesem Bundesland Mängel hinsichtlich der Barrierefreiheit.
Von Barrierefreiheit profitieren nicht nur Rollstuhlfahrer, Familien, Radfahrer, Senioren oder Reisende mit schwerem Koffer. Sie alle kommen auf barrierefreien Bahnhöfen leichter voran. Für Blinde und Sehbehinderte sind zudem tastbare Leitstreifen auf dem Boden wichtig, um sich im Bahnhof und auf dem Bahnsteig zu orientieren. WDR Data hat alle 776 Bahnhöfe Nordrhein-Westfalens nach diesen Merkmalen der Barrierefreiheit ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Großteil der Gleise bereits stufenlos erreichbar ist. Dafür fehlen fast der Hälfte der NRW-Bahnhöfe Leitsysteme für Sehbehinderte am Gleis oder auf dem Weg dorthin.
An etwa 84 Prozent der NRW-Bahnhöfe sind die Bahnsteige, wie der WDR berichtet, zu allen Gleisen stufenfrei zugänglich. Das heißt auch: An etwa jedem sechsten Bahnhof (16 Prozent) müssen Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Fahrrad zumindest an einzelnen Gleisen Stufen oder Treppen überwinden.
Deutlich größer ist der Nachholbedarf bei den sogenannten taktilen Leitsystemen.
Deutlich sind ebenso die regionalen Unterschiede der barrierefreien Bahnhöfe der Deutschen Bahn. Im vielbefahrenen Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr rund um Düsseldorf und im Ruhrgebiet haben nach dem WDR-Bericht nur 48 Prozent der Bahnhöfe ein vollständiges Leitsystem. Stufenfreie Zugänge zu allen Bahnsteigen haben hier nur 77 Prozent der Bahnhöfe. Vor allem die S-Bahnhöfe größerer Städte wie Düsseldorf, Dortmund und Wuppertal sind häufig nicht barrierefrei zugänglich.
Den gesamten WDR-Bericht zu diesem Thema gibt es unter diesem Link nachzulesen. Dieser Bericht enthält zudem eine aktuelle Übersicht zur Stufenfreiheit und dem Vorhandensein von Blindenleitsteifen auf den Bahnhöfen in diesem Bundesland.

Foto: Kay Macquarrie
KÖLN (kobinet) Nach einem Bericht des WDR Köln wächst die Barrierefreiheit auf den Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen. Sie tun das jedoch sehr unterschiedlich und weiterhin hat etwas die Hälfte der Bahnhöfe in diesem Bundesland Mängel hinsichtlich der Barrierefreiheit.
Von Barrierefreiheit profitieren nicht nur Rollstuhlfahrer, Familien, Radfahrer, Senioren oder Reisende mit schwerem Koffer. Sie alle kommen auf barrierefreien Bahnhöfen leichter voran. Für Blinde und Sehbehinderte sind zudem tastbare Leitstreifen auf dem Boden wichtig, um sich im Bahnhof und auf dem Bahnsteig zu orientieren. WDR Data hat alle 776 Bahnhöfe Nordrhein-Westfalens nach diesen Merkmalen der Barrierefreiheit ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass der Großteil der Gleise bereits stufenlos erreichbar ist. Dafür fehlen fast der Hälfte der NRW-Bahnhöfe Leitsysteme für Sehbehinderte am Gleis oder auf dem Weg dorthin.
An etwa 84 Prozent der NRW-Bahnhöfe sind die Bahnsteige, wie der WDR berichtet, zu allen Gleisen stufenfrei zugänglich. Das heißt auch: An etwa jedem sechsten Bahnhof (16 Prozent) müssen Menschen mit Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen oder Fahrrad zumindest an einzelnen Gleisen Stufen oder Treppen überwinden.
Deutlich größer ist der Nachholbedarf bei den sogenannten taktilen Leitsystemen.
Deutlich sind ebenso die regionalen Unterschiede der barrierefreien Bahnhöfe der Deutschen Bahn. Im vielbefahrenen Gebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr rund um Düsseldorf und im Ruhrgebiet haben nach dem WDR-Bericht nur 48 Prozent der Bahnhöfe ein vollständiges Leitsystem. Stufenfreie Zugänge zu allen Bahnsteigen haben hier nur 77 Prozent der Bahnhöfe. Vor allem die S-Bahnhöfe größerer Städte wie Düsseldorf, Dortmund und Wuppertal sind häufig nicht barrierefrei zugänglich.
Den gesamten WDR-Bericht zu diesem Thema gibt es unter diesem Link nachzulesen. Dieser Bericht enthält zudem eine aktuelle Übersicht zur Stufenfreiheit und dem Vorhandensein von Blindenleitsteifen auf den Bahnhöfen in diesem Bundesland.




