BERLIN (kobinet)
Viele Menschen brauchen Hilfe beim Einkaufen.
Zum Beispiel Menschen im Roll-Stuhl.
Aber in vielen Läden ist Einkaufen schwer.
Es gibt viele Probleme:
Die Regale sind sehr hoch.
Die Wege sind eng.
Oft stehen Sachen im Weg.
Die Waren sehen sich sehr ähnlich.
Die Namen sind schwer zu lesen.
Brigitte Sakrzewski hat uns geschrieben.
Brigitte Sakrzewski fährt Roll-Stuhl.
Brigitte Sakrzewski erzählt von einem Problem:
Es gibt zu wenig Roll-Stuhl-Einkaufs-Wagen.
Was ist ein Roll-Stuhl-Einkaufs-Wagen?
Ein Roll-Stuhl-Einkaufs-Wagen ist besonders.
Du kannst den Wagen mit dem Roll-Stuhl verbinden.
Dann schiebst du beides zusammen vor dir her.
Das ist viel leichter als eine Tasche.
Brigitte Sakrzewski sagt:
Mit dem Wagen geht vieles besser.
Du siehst alle Waren gut.
Du kannst alles selbst aufs Band legen.
Nichts wird zerdrückt.
Was hat Brigitte Sakrzewski gemacht?
Brigitte Sakrzewski hat eine Lösung gesucht.
Das war vor ein paar Jahren.
Brigitte Sakrzewski hat Bilder von guten Wagen gefunden.
Brigitte Sakrzewski hat die Bilder ausgedruckt.
Dann ist Brigitte Sakrzewski zu allen Läden gefahren.
Die Läden waren in der Nähe.
Brigitte Sakrzewski war bei diesen Läden:
Bauhaus, dm, Edeka, Kaufland und Rewe.
Brigitte Sakrzewski hat mit den Läden geredet.
Brigitte Sakrzewski hat die Bilder gezeigt.
Das Ergebnis war gut:
Alle Läden haben 1 oder 2 Wagen gekauft.
Brigitte Sakrzewski war sehr stolz.
Brigitte Sakrzewski hatte das alleine geschafft.
Dann kamen die Probleme
Bei Kaufland gab es eine Änderung.
Die alte Pfand-Rückgabe wurde geschlossen.
Pfand bedeutet: Du kaufst eine Flasche im Laden.
Du bezahlst extra Geld für die Flasche.
Das extra Geld ist das Pfand.
Du bringst die leere Flasche zurück.
Du bekommst das Pfand-Geld wieder zurück.
Dort hatte Brigitte Sakrzewski den Wagen geholt.
Jetzt gibt es nur noch Automaten.
Ein Automat ist eine Maschine.
Die Maschine arbeitet alleine.
Du brauchst keine andere Person dafür.
Beispiel: Du wirfst Geld ein.
Der Automat gibt dir etwas zurück.
Der besondere Wagen war plötzlich weg.
Bei Edeka kam ein anderes Problem.
Der Laden kaufte neue große Wagen.
Für den kleinen Wagen war kein Platz mehr.
Bei Bauhaus verschwand der Wagen auch.
Niemand weiß warum.
Manchmal wurden die Wagen geklaut.
Klauen bedeutet: Jemand nimmt eine Sache weg.
Die Sache gehört jemand anderem.
Das ist verboten.
Ein anderes Wort dafür ist stehlen.
Das passierte bei Rewe und dm.
Rewe kaufte trotzdem 2 neue Wagen.
Zuerst waren die Wagen mit einem Schloss gesichert.
Das war sehr umständlich für die Mitarbeiter.
Jetzt gibt es kein Schloss mehr.
Die Wagen sind aber noch da.
Wie ist die Lage heute?
Die Lage ist sehr unterschiedlich.
Manche Läden haben noch Roll-Stuhl-Einkaufs-Wagen.
Andere Läden haben keine Wagen mehr.
Wieder andere Läden wollen keine neuen Wagen kaufen.
Die Läden haben Angst vor Diebstahl.
Diebstahl bedeutet: Jemand nimmt eine Sache weg.
Die Sache gehört jemand anderem.
Das ist verboten.
Ein anderes Wort dafür ist klauen oder stehlen.
Brigitte Sakrzewski sagt:
Die Läden müssen noch viel lernen.
Menschen mit Behinderung sind Kunden.
Eine Behinderung macht Sachen schwierig.
Manche Dinge gehen nicht so leicht.
Die Menschen zahlen für ihre Einkäufe.
Die Menschen wollen guten Service haben.
Service bedeutet: Jemand hilft dir.
Du bekommst Hilfe von einer anderen Person.
Das dauert aber noch sehr lange.
Viele Menschen kennen solche Probleme.
Eine Lösung wäre ein Gesetz.
Ein Gesetz ist eine Regel.
Alle Menschen müssen sich an die Regel halten.
Das Gesetz würde alle Läden verpflichten.
Verpflichten bedeutet: Du musst etwas tun.
Das ist eine Pflicht.
Du hast keine Wahl.
Ein Gesetz sagt das.
Die Läden müssten dann Barriere-Freiheit schaffen.
Barrierefreiheit bedeutet: Alle Menschen können etwas benutzen.
Niemand wird ausgeschlossen.
Dann könnten alle Menschen gut einkaufen.

Foto: Alexas_Fotos In neuem Fenster öffnen via Pixabay In neuem Fenster öffnen
BERLIN (kobinet) Wer für seinen täglichen oder wöchentlichen Einkauf barrierefreie Bedingungen braucht, hat es nicht ganz leicht: Sehr hohe Regale, enge und häufig verstellte Wege, bunte aber nicht klar unterscheidbare Waren, Artikel mit nicht eindeutig lesbaren Namen, geschweige denn Informationen in Braille-Schrift - das alles und einiges mehr bringt nicht gerade Einkaufsfreuden. Hinzu kommt das "Problem mit den Einkaufswagen" auf das uns unserer Leserin Brigitte Sakrzewski aufmerksam gemacht hat.
Kurz gesagt ()
Eine Rollstuhlfahrerin kämpfte erfolgreich dafür, dass Supermärkte in ihrer Umgebung spezielle Rolli-Einkaufswagen anschafften - doch nach einigen Jahren verschwanden diese wieder durch Umbauten, Diebstähle oder fehlende Nachbeschaffung. Ihre Bilanz: Der privatwirtschaftliche Sektor wird noch viele Jahre brauchen, um Menschen mit Behinderungen als zahlende Zielgruppe zu erkennen, die umworben werden will - es sei denn, eine gesetzliche Regelung verpflichtet zu mehr Barrierefreiheit.
Einkaufswagen sind, auch für Kundinnen oder Kunden mit Rollstuhl schon eine feine Sache. Brigitte Sakrzewski sieht das so: „Statt die Artikel in mitgebrachten Beuteln zu verstauen, mich der Diebstahlwitterung auszusetzen, nach dem achten oder neunten Artikel im Beutel rumzuwühlen, ob der Kajalstift, den ich eigentlich kaufen wollte auch schon im Beutel liegt, die Eier nicht bereits vom Joghurtglas zerquetscht sind, ist dieser Rolli-Einkaufswagen eine unglaubliche Erleichterung. Alle Produkte auf Sichthöhe vor dem Rolli, der zusammen mit dem Einkaufswagen vorwärts geschoben wird. Nichts wird übersehen, alles kann selbstständig aufs Band gelegt und anschließend nach dem Bezahlen in Beutel und Taschen nach eigenen Erfordernissen verstaut werden.“
Nun gibt es Einkaufswagen in den Supermärkten ja in großer Zahl. Häufig ist der „halbe Parkplatz“ damit voll gestellt. Nur die helfen eben nicht, denn wer mit Rollstuhl zum Einkauf rollt, benötigt diesen „Rolli-Einkaufswagen, einen Einkaufswagen, der sich mit einem Rollstuhl verbinden lässt. Dazu passen eben nicht immer Einkaufswagen und Rollstuhl zueinander.
Unsere kobinet-Leserin hatte jedoch vor ein paar Jahren passende Einkaufswagen im Internet entdeckt, Fotokopien gemacht und alle Geschäfte in ihrer Umgebung in Schöneweide abgeklappert, welche sie so auf ihrer Einkaufstour hin und wieder, oder auch ständig ansteuere. In alphabetischer Reihenfolge sind das die großen Player: Bauhaus, dm, Edeka, Kaufland und Rewe. „Vollkommen abgewimmelt hat mich niemand“, erzählt Brigitte Sakrzewski und im darauffolgenden Jahr hatten alle genannten 1 bis 2 Wagen angeschafft“. Aber auch Brigitte Sakrzewski hatte was geschafft: „Ich war stolz wie Bolle, was ich doch im Alleingang so geschafft hatte.“ stellte sie damals zufrieden fest. Auch wenn einiges kurios blieb. Im Kaufland, erinnert sie sich, „da musste ich mir den Einkaufswagen immer an der damals noch händischen Pfandrückgabe abholen. Das Personal an der Pfandrückgabe war sehr hilfsbereit, trotzdem hatte ich regelmäßig ein schlechtes Gewissen, dass sie den Einkaufswagen jedes Mal umständlich aus einer Ecke mit großen Plastiksäcken voller Leergut hervorholen mussten.“
Dann kam die Zeit der investiven Umbauten, erfahren wir von Brigitte Sakrzewski weiter: „Die händische Pfandrückgabe mit Personal wurde durch Automaten ersetzt, mein Einkaufswagen wurde entsorgt. Edeka schaffte großen Easy Shopper an und der Platz für den kleinen, minimal Platzwegnehmenden Rolli-Einkaufs-Shopper fiel auch hier weg. Im Bauhaus ist er urplötzlich, aus welchen Gründen auch immer, auch nicht mehr da. Es blieben Rewe und dm auf der Schnellerstr. Eine Zeitlang lagen in den Straßen überall geklaute Einkaufswagen rum. Auch Rewe und dm waren von diesen Diebstählen betroffen. Der Rewe hat trotzdem 2 neue angeschafft und diese zunächst witzigerweise mit einem Zahlenschloss angekettet, was für das Personal sehr herausfordernd war. Das Schloss ist mittlerweile weg, aber die Einkaufswagen sind erfreulicherweise noch da.“
Das Resultat dieser ganzen Entwicklung ist letztlich recht unübersichtlich: In einigen Supermärkten, gibt es die speziellen Rolli-Einkaufswagen noch, andere haben keine mehr, und noch andere schaffen keine mehr an, weil „die doch wieder geklaut werden.“
Die Erkenntnis ihrer Bemühungen um bessere Einkaufsbedingungen fasst unserer Leserin so zusammen: „Bis der privatwirtschaftliche Sektor erkennt, dass auch Menschen mit Einschränkungen
eine zahlende Zielgruppe ist, die mit Service umworben werden will, wird es noch viele, viele Jahre vergehen.“
Über ähnliche Erfahrungen können wohl viele Berichten und auch die Erkenntnisse aus dem Erlebten dürften ähnlich ausfallen – es sei denn es gibt bald eine gesetzliche Regelung, welche alle Anbieter zu mehr Barrierefreiheit für den Einkauf verpflichtet.

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BERLIN (kobinet) Wer für seinen täglichen oder wöchentlichen Einkauf barrierefreie Bedingungen braucht, hat es nicht ganz leicht: Sehr hohe Regale, enge und häufig verstellte Wege, bunte aber nicht klar unterscheidbare Waren, Artikel mit nicht eindeutig lesbaren Namen, geschweige denn Informationen in Braille-Schrift - das alles und einiges mehr bringt nicht gerade Einkaufsfreuden. Hinzu kommt das "Problem mit den Einkaufswagen" auf das uns unserer Leserin Brigitte Sakrzewski aufmerksam gemacht hat.
Kurz gesagt ()
Eine Rollstuhlfahrerin kämpfte erfolgreich dafür, dass Supermärkte in ihrer Umgebung spezielle Rolli-Einkaufswagen anschafften - doch nach einigen Jahren verschwanden diese wieder durch Umbauten, Diebstähle oder fehlende Nachbeschaffung. Ihre Bilanz: Der privatwirtschaftliche Sektor wird noch viele Jahre brauchen, um Menschen mit Behinderungen als zahlende Zielgruppe zu erkennen, die umworben werden will - es sei denn, eine gesetzliche Regelung verpflichtet zu mehr Barrierefreiheit.
Einkaufswagen sind, auch für Kundinnen oder Kunden mit Rollstuhl schon eine feine Sache. Brigitte Sakrzewski sieht das so: „Statt die Artikel in mitgebrachten Beuteln zu verstauen, mich der Diebstahlwitterung auszusetzen, nach dem achten oder neunten Artikel im Beutel rumzuwühlen, ob der Kajalstift, den ich eigentlich kaufen wollte auch schon im Beutel liegt, die Eier nicht bereits vom Joghurtglas zerquetscht sind, ist dieser Rolli-Einkaufswagen eine unglaubliche Erleichterung. Alle Produkte auf Sichthöhe vor dem Rolli, der zusammen mit dem Einkaufswagen vorwärts geschoben wird. Nichts wird übersehen, alles kann selbstständig aufs Band gelegt und anschließend nach dem Bezahlen in Beutel und Taschen nach eigenen Erfordernissen verstaut werden.“
Nun gibt es Einkaufswagen in den Supermärkten ja in großer Zahl. Häufig ist der „halbe Parkplatz“ damit voll gestellt. Nur die helfen eben nicht, denn wer mit Rollstuhl zum Einkauf rollt, benötigt diesen „Rolli-Einkaufswagen, einen Einkaufswagen, der sich mit einem Rollstuhl verbinden lässt. Dazu passen eben nicht immer Einkaufswagen und Rollstuhl zueinander.
Unsere kobinet-Leserin hatte jedoch vor ein paar Jahren passende Einkaufswagen im Internet entdeckt, Fotokopien gemacht und alle Geschäfte in ihrer Umgebung in Schöneweide abgeklappert, welche sie so auf ihrer Einkaufstour hin und wieder, oder auch ständig ansteuere. In alphabetischer Reihenfolge sind das die großen Player: Bauhaus, dm, Edeka, Kaufland und Rewe. „Vollkommen abgewimmelt hat mich niemand“, erzählt Brigitte Sakrzewski und im darauffolgenden Jahr hatten alle genannten 1 bis 2 Wagen angeschafft“. Aber auch Brigitte Sakrzewski hatte was geschafft: „Ich war stolz wie Bolle, was ich doch im Alleingang so geschafft hatte.“ stellte sie damals zufrieden fest. Auch wenn einiges kurios blieb. Im Kaufland, erinnert sie sich, „da musste ich mir den Einkaufswagen immer an der damals noch händischen Pfandrückgabe abholen. Das Personal an der Pfandrückgabe war sehr hilfsbereit, trotzdem hatte ich regelmäßig ein schlechtes Gewissen, dass sie den Einkaufswagen jedes Mal umständlich aus einer Ecke mit großen Plastiksäcken voller Leergut hervorholen mussten.“
Dann kam die Zeit der investiven Umbauten, erfahren wir von Brigitte Sakrzewski weiter: „Die händische Pfandrückgabe mit Personal wurde durch Automaten ersetzt, mein Einkaufswagen wurde entsorgt. Edeka schaffte großen Easy Shopper an und der Platz für den kleinen, minimal Platzwegnehmenden Rolli-Einkaufs-Shopper fiel auch hier weg. Im Bauhaus ist er urplötzlich, aus welchen Gründen auch immer, auch nicht mehr da. Es blieben Rewe und dm auf der Schnellerstr. Eine Zeitlang lagen in den Straßen überall geklaute Einkaufswagen rum. Auch Rewe und dm waren von diesen Diebstählen betroffen. Der Rewe hat trotzdem 2 neue angeschafft und diese zunächst witzigerweise mit einem Zahlenschloss angekettet, was für das Personal sehr herausfordernd war. Das Schloss ist mittlerweile weg, aber die Einkaufswagen sind erfreulicherweise noch da.“
Das Resultat dieser ganzen Entwicklung ist letztlich recht unübersichtlich: In einigen Supermärkten, gibt es die speziellen Rolli-Einkaufswagen noch, andere haben keine mehr, und noch andere schaffen keine mehr an, weil „die doch wieder geklaut werden.“
Die Erkenntnis ihrer Bemühungen um bessere Einkaufsbedingungen fasst unserer Leserin so zusammen: „Bis der privatwirtschaftliche Sektor erkennt, dass auch Menschen mit Einschränkungen
eine zahlende Zielgruppe ist, die mit Service umworben werden will, wird es noch viele, viele Jahre vergehen.“
Über ähnliche Erfahrungen können wohl viele Berichten und auch die Erkenntnisse aus dem Erlebten dürften ähnlich ausfallen – es sei denn es gibt bald eine gesetzliche Regelung, welche alle Anbieter zu mehr Barrierefreiheit für den Einkauf verpflichtet.





Dieses Beispiel mit den speziellen Rollstuhl-Einkaufswagen zeigt ganz gut, wie das mit der Freiwilligkeit hinsichtlich der Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit funktioniert. Für eine Weile wird es nach einem Anlauf irgendwo in Deutschland kurzfristig mal in einem bestimmten Zusammenhang etwas besser für die Betroffenen dort, doch das hat eher keine langfristige Wirkung und verbreitet sich auch nicht im Sinne einer Vorbildfunktion von selbst. Von wegen „Best Practice„.
Schon deshalb sollte man als politisch Verantwortlicher auf ein solches Vorgehen setzen, wenn man Inklusion und Barrierefreiheit nicht wirklich voran bringen will. Nochmals das mit der Freiwilligkeit probieren, später evaluieren lassen, schon ist wieder reichlich Zeit vergangen. Man kann ja Referenten-Entwürfe zum BGG nicht auf Dauer in Schubladen schmoren lassen. Man kann sie auch veröffentlichen und nach etwas Kosmetik gar zu Gesetzen werden lassen, die nicht wirklich etwas für die auf Barrierefreiheit angewiesenen Menschen verbessern. Irgend jemand wird schon irgend etwas gut daran finden. Spielen auf Zeit im Sinne eines bösen Zeitgeistes, der Inklusion nicht will und schon deshalb Barrierefreiheit zu vermeiden trachtet.
Zugegeben, solche Ratschläge braucht es nicht, denn die werden ja aktuell schon ausprobiert. Man nennt es den Referenten-Entwurf, der nun in die Verbändebeteiligung gegeben wurde. Und die Reaktionen darauf sind, ich nenne es mal „zu freundlich“, auch wenn kein lobend Wort drin steckt.
Jedenfalls stimmt die gezogene Bilanz im Artikel: Der privatwirtschaftliche Sektor wird noch viele Jahre brauchen, um Menschen mit Behinderungen als zahlende Zielgruppe zu erkennen, die umworben werden will – es sei denn, eine gesetzliche Regelung verpflichtet zu mehr Barrierefreiheit. Auf einer solchen Zielgeraden sind wir hier im Deutschland des Jahres 2025 nicht.