Heidelberg (kobinet)
Es geht um einen Podcast.
Der Podcast heißt IGEL.
Das bedeutet: Inklusion Ganz Einfach Leben.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Die Folge Nummer 290 ist neu.
Der Titel ist: Das Kurt-Lindemann-Haus.
Es geht um 3 wichtige Themen: Inklusion leben, Beruf finden und Zukunft gestalten.
Der Moderator heißt Sascha Lang.
Moderator bedeutet: Eine Person leitet ein Gespräch.
Die Person stellt Fragen.
Die Person sorgt für gute Stimmung.
Er spricht mit 2 Gästen.
Die Gäste heißen Jana Nichols und Osman Karcier.
Sie arbeiten im Kurt-Lindemann-Haus.
Das Kurt-Lindemann-Haus ist in Heidelberg-Schlierbach.
Das Thema ist wichtig.
Es geht um den Weg von der Schule in den Beruf.
Das Kurt-Lindemann-Haus hilft dabei.
Jana und Osman nutzen selbst einen Roll-Stuhl.
Osman sieht auch nicht gut.
Beide wissen genau, was Menschen mit Behinderung brauchen.
Osman arbeitet schon lange in der Rehabilitation.
Rehabilitation bedeutet: Etwas wieder-herstellen.
Zum Beispiel: Die Gesundheit von einem Menschen.
Das Kurt-Lindemann-Haus macht Ausbildungen.
Die Ausbildungen sind für Büro-Berufe.
Zum Beispiel: Büro-Praktiker oder Büro-Praktikerin, Kauf-Mann oder Kauf-Frau für Büro-Management und Kauf-Mann oder Kauf-Frau für Industrie.
Das Haus ist barriere-frei.
Barriere-frei bedeutet: Alle können sich gut bewegen.
Die Stimmung ist familiär.
Familiär bedeutet: Es ist gemütlich wie zu Hause.
Die Klassen sind klein.
Jeder Mensch bekommt eine Bezugs-Begleitung.
Die Bezugs-Begleitung hilft immer.
Es gibt auch einen Sozial-Dienst.
Es gibt einen psychologischen Fach-Dienst.
Psychologisch bedeutet: für die Seele.
Es gibt auch Job-Coaching.
Job-Coaching bedeutet: Hilfe beim Finden von Arbeit.
Du bekommst Hilfe bei Bewerbungen.
Du bekommst Hilfe bei Praktika.
Praktika sind Test-Zeiten in Firmen.
Du kannst im Inter-nat wohnen.
Inter-nat bedeutet: Wohn-Heim für Lernende.
Es gibt einen Pflege-Dienst.
Der Pflege-Dienst ist immer da.
Der Pflege-Dienst ist 24 Stunden erreichbar.
Auch Menschen mit viel Pflege-Bedarf können teilnehmen.
Es gibt eine Übungs-Firma.
In der Übungs-Firma lernst du echte Arbeit.
Zum Beispiel: Einkauf, Verkauf und Lohn-Abrechnung.
Lohn-Abrechnung bedeutet: Ein Papier zeigt dein Gehalt.
Darauf steht: So viel Geld hast du verdient.
Und: So viel Geld bekommst du ausgezahlt.
Du bekommst Hilfs-Mittel.
Zum Beispiel: höhen-verstellbare Tische und spezielle Tastaturen.
Das Kurt-Lindemann-Haus arbeitet mit Experten zusammen.
Zum Beispiel mit der Ergotherapie.
Ergotherapie ist eine Behandlung für kranke Menschen.
Sie hilft bei Problemen mit dem Körper.
Oder mit Sanitäts-Häusern.
Sanitäts-Häuser verkaufen Hilfs-Mittel.
Das Haus arbeitet auch mit dem Uni-Klinikum Heidelberg zusammen.
Uni-Klinikum bedeutet: großes Kranken-Haus.
Zusammen machen sie Ausbildungen in Orthopädie-Technik.
Orthopädie-Technik bedeutet: Hilfs-Mittel für den Körper bauen.
Du kannst vorher testen.
Du kannst Arbeits-Erprobungen machen.
Arbeits-Erprobung bedeutet: Arbeit ausprobieren.
Es gibt einen Reha-Vorbereitungs-Lehrgang.
Der Lehrgang dauert bis zu 6 Monate.
Man nennt ihn RVL.
Nach der Ausbildung gibt es weiter Hilfe.
Die Hilfe dauert bis zu einem halben Jahr.
60 bis 70 von 100 Menschen finden Arbeit.
Das ist eine gute Erfolgs-Quote.
Erfolgs-Quote bedeutet: So oft klappt etwas.
Zum Beispiel: Von 10 Versuchen klappen 8.
Dann ist die Erfolgs-Quote 8 von 10.
Verschiedene Stellen zahlen die Ausbildung.
Zum Beispiel: die Agentur für Arbeit, die Deutsche Renten-Versicherung und die Berufs-Genossenschaften.
Die Berufs-genossenschaft ist ein Amt.
Das Amt hilft bei Unfällen am Arbeits-platz.
Jana erzählt ihre Geschichte.
Sie hat im Inter-nat gewohnt.
Sie ist selbst-ständiger geworden.
Nach der Ausbildung arbeitet sie im Kurt-Lindemann-Haus.
Das Fazit ist gut.
Fazit bedeutet: Zusammen-Fassung.
Das Kurt-Lindemann-Haus ist gut erreichbar.
Das Kurt-Lindemann-Haus ist überschaubar.
Überschaubar bedeutet: nicht zu groß.
Das Haus bietet viel: feste Ordnung, Unterstützung und Praxis.
Du bekommst echte Chancen für Ausbildung.
Du bekommst echte Chancen für Um-Schulung.
Um-Schulung bedeutet: einen neuen Beruf lernen.

Foto: IGEL-Media
Heidelberg (kobinet) "Das Kurt-Lindemann-Haus – Inklusion leben, Beruf finden, Zukunft gestalten", so lautet der Titel der 290. Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dieses Mal geht es um den Übergang von der Schule in den Beruf und darüber, wie ein spezialisiertes Berufsförderungswerk diesen Weg ebnet. Zu Gast beim IGEL-Podcast-Moderator Sascha Lang sind Jana Nichols und Osman Karcier vom Kurt-Lindemann-Haus (KLH), dem Berufsförderungswerk Heidelberg-Schlierbach.
In Episode 290 sprechen wir über den Übergang von der Schule in den Beruf und darüber, wie ein spezialisiertes Berufsförderungswerk diesen Weg ebnet. Zu Gast sind Jana Nichols und Osman Karcier vom Kurt-Lindemann-Haus (KLH), dem Berufsförderungswerk Heidelberg-Schlierbach. Beide sind selbst betroffen und bringen ihre Perspektiven als Rollstuhlnutzende ein; Osman ist zudem sehbehindert und seit vielen Jahren in der Rehabilitation tätig. Das KLH bietet in einem familiären, barrierefreien Rahmen kaufmännische Ausbildungen (unter anderem Büropraktiker*in, Kauffrau/-mann für Büromanagement/Industrie) mit kleinen Klassen. Ein Bezugsbegleitungssystem mit Sozialdienst und psychologischem Fachdienst, Jobcoaching sowie Unterstützung bei Bewerbungen und Praktika sorgt für individuelle Förderung. Teilnehmende können im Internat wohnen; ein ambulanter Pflegedienst ist rund um die Uhr erreichbar, sodass auch Menschen mit höherem Pflegebedarf teilhaben können. Praxisnähe entsteht durch eine Übungsfirma, in der reale Abläufe wie Einkauf, Verkauf und Lohnabrechnung trainiert werden. Technische und ergonomische Anpassungen (zum Beispiel höhenverstellbare Tische, Spezialtastaturen) werden organisiert – in Kooperation mit Ergotherapie und Sanitätshäusern. Besonders ist die Anbindung an das Universitätsklinikum Heidelberg; gemeinsam wird unter anderem die Ausbildung in der Orthopädietechnik umgesetzt. Für Orientierung vorab gibt es Arbeitserprobungen sowie den Rehabilitationsvorbereitungslehrgang (RVL) bis zu sechs Monaten. Der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt wird bis zu einem halben Jahr nach Abschluss begleitet; die Erfolgsquote liegt bei etwa 60 bis 70 Prozent. Kostenträger sind je nach Fall die Agentur für Arbeit, die Deutsche Rentenversicherung oder die Berufsgenossenschaften. Jana berichtet, wie sie über das Internat selbstständiger wurde und nach der Ausbildung regulär im KLH eingestellt wurde. Fazit: Ein überschaubares, gut erreichbares Haus, das mit Struktur, Unterstützung und Praxis echte Chancen für Ausbildung und Umschulung bietet – so heißt es unter anderem in der Ankündigung der 290. Episode des IGEL-Podcasts.
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Foto: IGEL-Media
Heidelberg (kobinet) "Das Kurt-Lindemann-Haus – Inklusion leben, Beruf finden, Zukunft gestalten", so lautet der Titel der 290. Episode des Podcasts Inklusion Ganz Einfach Leben (IGEL). Dieses Mal geht es um den Übergang von der Schule in den Beruf und darüber, wie ein spezialisiertes Berufsförderungswerk diesen Weg ebnet. Zu Gast beim IGEL-Podcast-Moderator Sascha Lang sind Jana Nichols und Osman Karcier vom Kurt-Lindemann-Haus (KLH), dem Berufsförderungswerk Heidelberg-Schlierbach.
In Episode 290 sprechen wir über den Übergang von der Schule in den Beruf und darüber, wie ein spezialisiertes Berufsförderungswerk diesen Weg ebnet. Zu Gast sind Jana Nichols und Osman Karcier vom Kurt-Lindemann-Haus (KLH), dem Berufsförderungswerk Heidelberg-Schlierbach. Beide sind selbst betroffen und bringen ihre Perspektiven als Rollstuhlnutzende ein; Osman ist zudem sehbehindert und seit vielen Jahren in der Rehabilitation tätig. Das KLH bietet in einem familiären, barrierefreien Rahmen kaufmännische Ausbildungen (unter anderem Büropraktiker*in, Kauffrau/-mann für Büromanagement/Industrie) mit kleinen Klassen. Ein Bezugsbegleitungssystem mit Sozialdienst und psychologischem Fachdienst, Jobcoaching sowie Unterstützung bei Bewerbungen und Praktika sorgt für individuelle Förderung. Teilnehmende können im Internat wohnen; ein ambulanter Pflegedienst ist rund um die Uhr erreichbar, sodass auch Menschen mit höherem Pflegebedarf teilhaben können. Praxisnähe entsteht durch eine Übungsfirma, in der reale Abläufe wie Einkauf, Verkauf und Lohnabrechnung trainiert werden. Technische und ergonomische Anpassungen (zum Beispiel höhenverstellbare Tische, Spezialtastaturen) werden organisiert – in Kooperation mit Ergotherapie und Sanitätshäusern. Besonders ist die Anbindung an das Universitätsklinikum Heidelberg; gemeinsam wird unter anderem die Ausbildung in der Orthopädietechnik umgesetzt. Für Orientierung vorab gibt es Arbeitserprobungen sowie den Rehabilitationsvorbereitungslehrgang (RVL) bis zu sechs Monaten. Der Übergang in den ersten Arbeitsmarkt wird bis zu einem halben Jahr nach Abschluss begleitet; die Erfolgsquote liegt bei etwa 60 bis 70 Prozent. Kostenträger sind je nach Fall die Agentur für Arbeit, die Deutsche Rentenversicherung oder die Berufsgenossenschaften. Jana berichtet, wie sie über das Internat selbstständiger wurde und nach der Ausbildung regulär im KLH eingestellt wurde. Fazit: Ein überschaubares, gut erreichbares Haus, das mit Struktur, Unterstützung und Praxis echte Chancen für Ausbildung und Umschulung bietet – so heißt es unter anderem in der Ankündigung der 290. Episode des IGEL-Podcasts.
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