Hamburg (kobinet)
In Hamburg gibt es ein Zentrum.
Das Zentrum forscht über Menschen mit Behinderung.
Forschen bedeutet: Man sucht nach neuem Wissen.
Man will Dinge besser verstehen.
Das Zentrum heißt: Zentrum für Disability Studies.
Disability Studies spricht man so: Dis-ä-bi-li-ti Sta-dis.
Das ist Englisch.
Auf Deutsch heißt das: Behinderten-Forschung.
Die Abkürzung ist: ZeDiS plus.
Das Zentrum ist an einer Hoch-Schule.
Eine Hoch-Schule ist eine Schule für Erwachsene.
Dort lernen und arbeiten viele Menschen.
Das Zentrum soll geschlossen werden.
Das passiert Ende 2024.
Die kobinet-Nachrichten haben oft darüber berichtet.
2 Männer haben einen Text geschrieben.
Die Männer heißen: Jürgen Homann und Siegfried Saerberg.
Der Text steht in der Zeitung taz.
Der Titel ist: Behinderten-Forschung - Inklusion wird eingespart.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen machen mit.
Niemand wird ausgeschlossen.
Sie schreiben: Wichtiges Wissen geht verloren.
Der Senat von Hamburg gibt kein Geld mehr.
Der Senat ist eine wichtige Gruppe.
In der Gruppe sind Lehrer und Studenten.
Sie entscheiden über wichtige Dinge an der Hoch-Schule.
Deshalb muss das Zentrum schließen.
In Köln gibt es auch so ein Zentrum.
Das Zentrum heißt: Internationale Forschungs-Stelle für Disability Studies.
Die Abkürzung ist: iDIS.
Auch dieses Zentrum bekommt weniger Geld.
In ganz Deutschland gibt es nur 3 solche Zentren.
2 von diesen 3 Zentren sind in Gefahr.
Es gibt nur 3 Lehr-Stühle für dieses Thema.
Ein Lehr-Stuhl ist eine wichtige Stelle.
Ein Professor leitet den Lehr-Stuhl.
Der Professor unterrichtet Studenten.
Er forscht auch zu einem Thema.
Es gibt weniger als 10 Menschen.
Diese Menschen lehren und forschen zu diesem Thema.
Lehren bedeutet: Man bringt anderen etwas bei.
Das machen zum Beispiel Lehrer.
Das schreiben Jürgen Homann und Siegfried Saerberg.

Foto: campact
Hamburg (kobinet) Über die Pläne zur Schließung des Zentrums für Disability Studies in Hamburg haben die kobinet-nachrichten bereits mehrfach berichtet. Nun scheint es gewiss zu sein, dass dieses zum Jahresende geschlossen werden soll. "Damit geht Wissen betroffener Menschen verloren", schreiben Jürgen Homann und Siegfried Saerberg in einem aktuellen Gastkommentar in der taz mit dem Titel "Behindertenforschung: Inklusion wird eingespart".
„In Hamburg wird das Zentrum für Disability Studies (ZeDiSplus) nicht mehr durch den Senat gefördert – und zum Ende des Jahres geschlossen. In Köln ist die Internationale Forschungsstelle für Disability Studies (iDIS) von starken Kürzungen bedroht. Zwei von ohnehin nur drei solcher Institute in Deutschland sind damit gefährdet – mit insgesamt drei Lehrstühlen und weniger als zehn Lehrenden und Forschenden auf dieser Ebene“, schreiben die beiden Gastkommentatoren in der taz.

Foto: campact
Hamburg (kobinet) Über die Pläne zur Schließung des Zentrums für Disability Studies in Hamburg haben die kobinet-nachrichten bereits mehrfach berichtet. Nun scheint es gewiss zu sein, dass dieses zum Jahresende geschlossen werden soll. "Damit geht Wissen betroffener Menschen verloren", schreiben Jürgen Homann und Siegfried Saerberg in einem aktuellen Gastkommentar in der taz mit dem Titel "Behindertenforschung: Inklusion wird eingespart".
„In Hamburg wird das Zentrum für Disability Studies (ZeDiSplus) nicht mehr durch den Senat gefördert – und zum Ende des Jahres geschlossen. In Köln ist die Internationale Forschungsstelle für Disability Studies (iDIS) von starken Kürzungen bedroht. Zwei von ohnehin nur drei solcher Institute in Deutschland sind damit gefährdet – mit insgesamt drei Lehrstühlen und weniger als zehn Lehrenden und Forschenden auf dieser Ebene“, schreiben die beiden Gastkommentatoren in der taz.




