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Wandern mit Weitsicht

zwei Frauen sitzen an einem einfachen Tisch an einer Baknk. Dahinter stehen vier Männer. Sie alle tragen einfache Wanderkleidung. i, Hintergrund ist Wald zu sehen
Weitsicht auf Wanderung
Foto: Schwarzwaldverein Pfalz - Weitsicht e.V.

CARLSBERG-HERTLINGSHAUSEN (kobinet) Vereinsleben und gemeinsame Unternehmungen in Vereinen nehmen in Deutschland einen wichtigen Platz in der Gesellschaft ein. Das ist auch beim "Schwarzwaldverein Pfalz Weitsicht e.V." so. Dieser Verein ist ein Natursportverein, der sich auch für die Umwelt einsetzt. Neben den Natursportangeboten bietet auch dieser Verein alles rund um die Kultur, wie alte Stätten und neue Städte oder Museen. Dennoch ist dieser Verein etwas anders als viel weitere Vereine. Der Schwarzwaldverein Pfalz Weitsicht hat zu Beginn des Jahres 2025 auf der Mitgliederversammlung seinen Namen geändert sowie die Vorstand und den Vereinszweck ergänzt. Somit ist er vermutlich der erste Wanderverein mit einem Fachwart für Inklusion. Dieser ist seit seinem 40. Lebensjahr vollständig erblindet und kann mit seinen langjährigen Erfahrungen die Ideen und Ziele der Vereinsarbeit kompetent unterstützen.

Vision der Arbeit in diesem Verein ist, Natur für alle erlebbar machen. Und das gemeinsam, wertschätzend und auf Augenhöhe. Mit großer Begeisterung wurden so Wanderungen organisiert, bei denen blinde und sehbehinderte Menschen im Mittelpunkt stehen. Sie auf diesen Touren zu begleiten und ihnen besondere Naturerlebnisse zu ermöglichen, ist allen Mitgliedern des Vereins eine echte Herzensangelegenheit. So wurden bisher im Jahr 2025 zahlreiche inklusive Tagestouren durchgeführt. Die Tour am 9. August 2025 stand unter dem Motto „Stadt, Wald, Fluss“ und wurde vom Glöckner von Ettlingen. Gegenwärtig werden alle drei einwöchige Blindenwanderwochen, bei denen jeweils bis zu 25 Personen teilnehmen.

Auf die Arbeit dieses Vereines ist auch das Fernsehen bereits aufmerksam geworden. So ist unter diesen Link ein Bericht des Südwestrundfunks (SWR) über die Wanderung des Fachwartes des Vereins für Inklusion, Ralf Augsperger noch einmal zu sehen.

Als nächste wird es für die Deutsche Wanderjugend ein Seminar zum Inklusiven Wandern in Arensberg bei Westfalen.

Weitere Einzelheiten zu diesem Verein sind auf dieser Internetseite zu erfahren.