Berlin (kobinet)
Das Renten-System muss sich ändern.
Das ist ein System für Geld im Alter.
Du wirst alt und kannst nicht mehr arbeiten.
Dann bekommst du jeden Monat Geld.
Das Geld heißt Rente.
Das sagt die Partei Bündnis 90/Die Grünen.
Viele alte Menschen haben zu wenig Geld.
Das soll sich ändern.
Alle alten Menschen sollen gut leben können.
Es gibt einen Vorschlag für einen Boomer-Soli.
Das ist eine extra Steuer für Menschen zwischen 1946 und 1964 geboren.
Diese Menschen bekommen bald ihre Rente.
Armin Grau ist von den Grünen.
Er arbeitet im Deutschen Bundes-Tag.
Er sagt: Der Boomer-Soli ist falsch.
Die Renten-Finanzierung muss aber gerechter werden.
Das bedeutet: Woher kommt das Geld für Renten.
Menschen arbeiten heute und zahlen Geld ein.
Gute Renten sind wichtig für alle Menschen.
Das ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft.
Das sind alle Menschen zusammen.
Die gesetzliche Renten-Versicherung kann das nicht allein.
Das ist eine Pflicht-Versicherung in Deutschland.
Fast alle Menschen zahlen jeden Monat Geld ein.
Menschen mit viel Geld sollen mehr Steuern zahlen.
Menschen mit wenig Geld sollen weniger zahlen.
So werden die nächsten Alters-Gruppen nicht zu stark belastet.
Das sind Menschen nach dem Alter sortiert.
Armin Grau hat noch mehr Ideen.
Mehr Menschen sollen in die gesetzliche Rente einzahlen.
Das sind zum Beispiel: Selbst-ständige ohne Renten-Versicherung.
Das sind Menschen mit einem eigenen Geschäft.
Abgeordnete im Bundes-Tag sollen auch einzahlen.
Sie sprechen für die Bürger und arbeiten in der Politik.
Später auch Beamte und Beamtinnen.
Sie arbeiten für den Staat und haben besondere Rechte.
Die gesetzliche Rente bleibt wichtig.
Die private Alters-Vorsorge muss auch besser werden.
Das bedeutet: Du sparst selbst Geld für später.
Die Riester-Rente hat nicht gut funktioniert.
Das ist eine besondere Art zu sparen mit Hilfe vom Staat.
19 von 100 alten Menschen haben zu wenig Geld.
Das sind mehr als in anderen Alters-Gruppen.
Besonders Frauen sind betroffen.
Viele Menschen schämen sich.
Deshalb holen sie sich keine Hilfe vom Staat.
Die Grünen wollen das Renten-Niveau bei 48 Prozent halten.
Das bedeutet: Wie viel Rente du im Vergleich zum letzten Lohn bekommst.
Die Grünen haben auch die Garantie-Rente vorgeschlagen.
Das bedeutet: Menschen mit kleinen Renten bekommen mehr Geld.
Diese Menschen haben lange Jahre gearbeitet.
Sie sollen nicht arm werden.

Foto: Bündnis 90 DIE GRÜNEN
BERLIN (kobinet) Das Rentensystem muss reformiert werden, das wird auch von der Partei Bündnis 90/Die Grünen so eingeschätzt, um immer mehr Altersarmut zu verhindern, gute Renten und ein Leben in Würde für alle älteren Menschen zu garantieren. Der Vorschlag eines "Boomer-Solis" zur Finanzierung ist jedoch, wie Armin Grau, der Sprecher für Arbeit und Soziales dieser Partei im Deutschen Bundestag erklärt, der falsche Weg. Richtig ist aber, , so Armin Grau, dass die Finanzierung des Rentensystems gerechter werden muss.
Die Finanzierung guter Renten und Armutsvermeidung ist, so der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht nur isoliert in der gesetzlichen Rentenversicherung umgesetzt werden kann. Vor allem, betont Armin Grau, muss das Prinzip, dass starke Schultern mehr tragen können als schwächere, im Steuersystem ausgebaut werden, damit Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet werden können und kommende Generationen nicht übermäßig belastet werden.
Der Sozialpolitische Sprecher dieser Partei erklärt in diesem Zusammenhang: „Außerdem sollten schrittweise weitere Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, wie bisher nicht abgesicherte Selbstständige, Abgeordnete und perspektivisch auch Beamtinnen und Beamte. Die gesetzliche Rente wird auch in Zukunft der zentrale Anker bleiben, hinzu muss jedoch eine grundlegende Reform der privaten Altersvorsorge kommen. Riester ist gescheitert.“
Rund 19 Prozent der älteren Menschen in unserem Land sind von Altersarmut bedroht, das ist deutlich mehr als in anderen Altersgruppen. Altersarmut betrifft insbesondere Frauen. Aus Scham stellen viele Berechtigte keinen Antrag auf Grundsicherung im Alter. Um Altersarmut zu vermeiden, muss, so fordert Bündnis 90/Die Grünen, als erster Schritt das Rentenniveau bei 48 Prozent stabilisiert werden. Mit dem Konzept der Garantierente hat Bündnis 90/Die Grünen zudem einen Vorschlag gemacht, um ältere Menschen mit kleinen Renten gezielt zu unterstützen. So sollen Menschen, die jahrelang eingezahlt haben, vor dem Abrutschen in Altersarmut abgesichert werden.

Foto: Bündnis 90 DIE GRÜNEN
BERLIN (kobinet) Das Rentensystem muss reformiert werden, das wird auch von der Partei Bündnis 90/Die Grünen so eingeschätzt, um immer mehr Altersarmut zu verhindern, gute Renten und ein Leben in Würde für alle älteren Menschen zu garantieren. Der Vorschlag eines "Boomer-Solis" zur Finanzierung ist jedoch, wie Armin Grau, der Sprecher für Arbeit und Soziales dieser Partei im Deutschen Bundestag erklärt, der falsche Weg. Richtig ist aber, , so Armin Grau, dass die Finanzierung des Rentensystems gerechter werden muss.
Die Finanzierung guter Renten und Armutsvermeidung ist, so der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht nur isoliert in der gesetzlichen Rentenversicherung umgesetzt werden kann. Vor allem, betont Armin Grau, muss das Prinzip, dass starke Schultern mehr tragen können als schwächere, im Steuersystem ausgebaut werden, damit Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen entlastet werden können und kommende Generationen nicht übermäßig belastet werden.
Der Sozialpolitische Sprecher dieser Partei erklärt in diesem Zusammenhang: „Außerdem sollten schrittweise weitere Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, wie bisher nicht abgesicherte Selbstständige, Abgeordnete und perspektivisch auch Beamtinnen und Beamte. Die gesetzliche Rente wird auch in Zukunft der zentrale Anker bleiben, hinzu muss jedoch eine grundlegende Reform der privaten Altersvorsorge kommen. Riester ist gescheitert.“
Rund 19 Prozent der älteren Menschen in unserem Land sind von Altersarmut bedroht, das ist deutlich mehr als in anderen Altersgruppen. Altersarmut betrifft insbesondere Frauen. Aus Scham stellen viele Berechtigte keinen Antrag auf Grundsicherung im Alter. Um Altersarmut zu vermeiden, muss, so fordert Bündnis 90/Die Grünen, als erster Schritt das Rentenniveau bei 48 Prozent stabilisiert werden. Mit dem Konzept der Garantierente hat Bündnis 90/Die Grünen zudem einen Vorschlag gemacht, um ältere Menschen mit kleinen Renten gezielt zu unterstützen. So sollen Menschen, die jahrelang eingezahlt haben, vor dem Abrutschen in Altersarmut abgesichert werden.




