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Gedichtband von Henri Hirt: Herz ist eine Sprache, die wir verstehen

Bild von Ausgaben des Gedichtband von Henri Hirt
Bild von Ausgaben des Gedichtband von Henri Hirt
Foto: Henri Hirt

Walldorf (kobinet) "Henri Hirt wurde 2003 in Köln geboren. Seit 2005 lebt er mit seiner Familie in Walldorf bei Heidelberg. Er hat inklusiv die Grundschule und die Realschule besucht, anschließend ein FSJ in einer Stadtverwaltung absolviert. Zur Zeit arbeitet er als Bürohelfer und als Prüfer für Leichte Sprache. Er schwimmt gern, u.a. in einer Special Olympics-Mannschaft. Er interessiert sich besonders für Geschichte und Politik. Und nachmittags schreibt er. Und verwirklicht seinen langjährigen Traum, Schriftsteller zu werden. Und zwar möglichst ein berühmter. Er hat schon einen Publikumspreis gewonnen und mehrere Lesungen absolviert", heißt es in der Ankündigung des nun erschienenen Gedichtsbands des 21jährige Autor Henri Hirt bei Edition Peter Schlack. Der Titel des Gedichtbandes lautet: "Herz ist eine Sprache, die wir verstehen".

Auszüge aus dem Gedichtband:

Ich möchte Schriftsteller werden.
Als ich noch klein war, träumte ich:
Was alle Schriftsteueller geschrieben haben.
Ich wollte auch schreiben.
Alles begann.
Das war ein gutes Gefühl.

Goethe sagt:
Wenn du Schriftsteller werden willst,
Kannst du alles schreiben.
Denk nach!
Schiller sagt:
Du kannst schreiben,
Wenn du Dir Mühe gibst.
Und dann willkommen in unserem Team:
Goethe, Schiller und Henri.

Liebe Mama,
jetzt ist die Zeit gekommen.
Ich werde meine Family verlassen.
Bitte seid nicht traurig.
Mein Leben geht weiter
als Schriftsteller mit 18 Jahren.
Ich bin ein Schriftsteller
und ein Frauenversteher.

Mama,
du bist die schönste Dame.
Du hast mich geboren.
Mein Engel.
Du bist Mutter Erde.
Du bist die Kraft, die Liebe herrscht
und Frieden auf der Welt.
Du bist ganz besonders
und schlau und weise und alt.

Ich bin auch nur ein Mensch,
wenn ich geboren bin.

Der Kopf denkt.
Und das Herz schlägt.

Ja, mein Leben ist ein Schatz.

Wenn ich fröhlich bin,
dann lache ich für alle.

Die Oma hängt im Garten fest.
Da kam ein Kind vorbei.
Sagt: Hallo, Oma!
Da kommt noch ein Kind.
Sie sind schon drei.

Walle, walle, wo ist er bloß?
Der alte Meister. Der Besen ist los.
In der Ecke, keine Zecke und Mücke.
Ich hole einen Eimer im vollen Wasserloch.
Und noch: Lass mich in Frieden,
blöder Besen!
Ich fresse meine Thesen.
Oh, Meister, komm zu mir.
Der Meister sagt: Besen, Besen,
seid’s gewesen!
Ich ruhe mich aus.

Der Kavalier
Schönes Fräulein, darf ich es wagen,
Sie ins Lokal einzuladen?
Ich bestelle Kaffee für dich
und Cola für mich.
Danke dafür!
Dein Kavalier.

Der Gentleman
Mein Fräulein, darf ich es wagen,
Ihnen die Einkäufe zu tragen?
Sie sind sehr schwer.
Ich schleiche hinterher.
Ich schwitze sehr.
Ich will nicht mehr!

Komm, wir machen eine Reise.
Du bist schön und weise.
Ich gebe einen dicken Schmatz
für meinen kostbaren Schatz.
Ich bin verliebt,
weil es dich gibt.

Alle Menschen sind frei
und dabei.
Wir haben Arbeit
und wenig Zeit.
Wir gehen auf die Straße und sagen: Nein!
Wir sind nicht allein.
Kein Krieg mehr!
Frieden muss her!

Das Buch hat 92 Seiten und kostet Euro 18, Der Versand und Verpackung kosten 2 Euro zusätzlich. Bestellen kann man das Buch per Mail an [email protected].