
Foto: Irina Tischer
Berlin (kobinet) Verena Bentele erinnert anlässlich der Paralympischen Spiele in Paris daran, dass über 55 % der Menschen mit Behinderungen keinen Zugang zum Sport haben. "Die Paralympics sind aber auch ein Moment um innezuhalten und um darauf hinzuweisen, dass nicht nur die paralympische Karriere keine Selbstverständlichkeit ist. Noch immer ist es nicht die Regel, dass Menschen mit Behinderungen Sport treiben können. Zu oft fehlen die Möglichkeiten weil die Barrierefreiheit nicht gegeben ist, weil die Unterstützung oder die Hilfsmittel nicht vorhanden sind, weil der Sportverein nicht erreichbar ist oder weil das Geld für Ausrüstung, Mobilität und Vereinsbeitrag fehlt." So heißt es in einem aktuellen Bericht auf der Internetseite des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
„Über 55 % der Menschen mit Behinderungen haben keinen Zugang zum Sport, das ist ein Umstand, den wir nicht einfach so hinnehmen und erst in 4 Jahren zu den nächsten Paralympics im Sommer 2028 wieder thematisieren dürfen. Vielmehr ist jetzt die Zeit dafür, dass endlich Sport für alle möglich ist. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Barrieren abgebaut werden, bauliche und die in den Köpfen. Lasst uns für gemeinsamen Sport für Menschen mit und ohne Behinderungen eintreten, denn dieser Erfahrungsraum wird uns allen nutzen, im Alltag, in der Bildung, der Arbeit und im Sport. Schließlich kommen die nächsten Paralympics bald und wir sollten die Talente rechtzeitig finden und fördern, aber auch allen anderen Menschen den Spaß am Sport ermöglichen“, schreibt Verena Bentele in dem Beitrag weiter.
Link zum Beitrag von Verena Bentele
Diejenigen, die sich konkret für bessere gesetzliche Regelungen zur Barrierefreiheit einsetzen wollen, können am 10. September 2024 um 10:00 Uhr zur Kundgebung mit anschließender rollender Demonstration durch Berlin ans Brandenburger Tor kommen, heißt es vonseiten eines Bündnisses für die Reform des Behindertengleichstellungsgesetz und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.




