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Inklusion hautnah erleben

Mehrere Personen auf einer  grünen Streuobstwiese
Bei einer Exkursion werden die Angebote für Menschen mit Behinderung auf dem Campus Haus Weiher in Hersbruck erkundet
Foto: Marina Lang

HERSBRUCK (kobinet) Angehende Erzieherinnen und Erzieher der Rummelsberger Fachakademie für Sozialpädagogik hatten sich auf der inklusiven Streuobstwiese auf dem Campus Haus Weiher in Hersbruck eingefunden. Diese erste Exkursion wurde vom Fachbereich Autismus organisiert und zielte darauf ab, den Schülerinnen und Schülern die vielfältige, spannende und herausfordernde Arbeit mit Menschen mit einer Behinderung näherzubringen.



Der Tag hatte mit kurzweiligen Workshops begonnen. Diakon Christoph Karwath-Päge gab den angehenden Erziehern einen vertieften Einblick in das Autismus-Spektrum. Er erklärte die Herausforderungen und Besonderheiten im Umgang mit Autisten und betonte die Wichtigkeit von Verständnis und Empathie in der pädagogischen Arbeit.

Ergänzt wurde dies durch die Worte einer Bewohnerin vom Haus Weiher, die ihre Perspektive auf den Alltag und die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern teilte. Alina Stampfl erzählte von den positiven Effekten der Arbeit auf der Streuobstwiese, sowohl für die Autistinnen und Autisten als auch für die Inklusion in der Gemeinschaft. „Die Arbeit auf der Wiese fördert nicht nur die körperliche Aktivität, sondern auch das soziale Miteinander und das Selbstbewusstsein der Teilnehmer*innen“, sagte die Projektleiterin.

Während der abschließenden Feedbackrunde reflektierten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke. Einige äußerten die Sorge, emotionale Belastungen mit nach Hause zu nehmen. Ein Mitarbeiter des Fachbereichs Autismus betonte die starke Teamkultur und den gegenseitigen Support innerhalb der Einrichtungen.