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Breites Bündnis warnt vor sozialen Kürzungen

Bild zeigt Rettngsring, der einer Hand im Wasser zugereicht wird
Hilfen müssen möglich sein
Foto: Pixabay/Mohamed_hassan

BERLIN (kobinet) In einem gemeinsamen Papier warnt ein breites Bündnis aus Sozial- und Wohlfahrtsverbänden sowie Campact und der Gewerkschaft Ver.di eindringlich vor den negativen Folgen drohender Kürzungen im Bundeshaushalt 2025. Die Unterzeichnenden weisen auf den Zusammenhang zwischen einem intakten Sozialstaat und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt hin.



Wie eine Umfrage der BAGFW unter Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Mittwoch ergab, mussten bereits zwei Drittel der Einrichtungen und Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege in den letzten beiden Jahren Angebote verknappen oder ganz einstellen. Dieser gefährliche Trend droht sich nun fortzusetzen.

“In Zeiten des Erstarkens rechter Kräfte und Parteien wirken Sozialkürzungen wie ein Brandbeschleuniger”, erklärte Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Gesamtverbandes. Von sozialer Infrastruktur über Gesundheitsversorgung bis hin zur Wohnraumversorgung sehe er bereits jetzt überall eklatante Versorgungslücken. “Die alarmierenden Umfrageergebnisse für die extrem rechten Parteien zeigen jetzt bereits, dass die Falschen vom Sozialabbau der letzten Jahrzehnte profitieren”, so Rosenbrock weiter.

Weitere Ein Einzelheiten dieser Umfrage können auf dieser Internetseite nachgelesen werden.