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STUTTGART (kobinet) Anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstags appelliert der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg an die Bundesregierung, keine Einsparungen in der Migrations- und Flüchtlingspolitik vorzunehmen. Kürzungen in der Migrationssozialarbeit seien völlig inakzeptabel und hätten fatale Folgen wie den Abbau oder gar Wegfall der Hilfs- und Unterstützungsangebote für geflüchtete Menschen, warnt der Verband.
Eine erfolgreiche Integration von Geflüchteten und ihren Familien hängt nach Einschätzung des Wohlfahrtsverbandes maßgeblich von flächendeckenden Angeboten ab, die auskömmlich finanziert sind. Auch mit Blick auf die aktuelle gesellschaftspolitische Situation und weiter steigende Flüchtlingszahlen müsse jetzt dringend in den Ausbau von integrations- und demokratiefördernden Angeboten sowie Maßnahmen zur Vermittlung in den Arbeitsmarkt investiert werden, so der Verband.
„Kürzungen in der Migrationssozialarbeit hätten nicht nur demokratiegefährdende Auswirkungen, sondern würden die bestehenden notwendigen Beratungs- und Unterstützungsangebote, die Menschen nach ihrer Ankunft in unserem Land dringend benötigen, gefährden. Eine nachhaltige Integrations- und Asylpolitik ist eine Investition in eine zukunftsfähige und solidarische Gesellschaft“, sagt Uta-Micaela Dürig, Vorständin Sozialpolitik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Die aktuellen Herausforderungen könnten nicht durch Einsparungen gelöst werden. „Das wäre das völlig falsche Signal und würde demokratiefeindlichen Strukturen in die Hände spielen“, so Dürig weiter.




