
Foto: Irina Tischer
Wien (kobinet) Auch in Österreich wird die Diskussion über die Entlohnung in Werkstätten für behinderte Menschen und die Inklusion in den allgemeinen Arbeitsmarkt intensiv geführt. Nun sollen in Österreich zusätzliche 36 Millionen Euro für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen eingesetzt werden, wie der österreichische Online-Nachrichtendienst BIZEPS berichtet. "Es ist wichtig, Menschen mit Behinderungen bestmöglich in die Gesellschaft sowie in das Arbeitsleben zu integrieren, um ihnen dadurch ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Menschen mit Behinderungen haben es bei der Arbeitssuche am ersten Arbeitsmarkt oft ungleich schwerer. Daher ist die Umsetzung der versprochenen zusätzlichen 36 Millionen Euro für die Arbeitsmarktintegration von Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Schritt“, wird die ÖVP-Sprecherin für Menschen mit Behinderungen und Inklusion Kira Grünberg in Bezug auf den von den Regierungsfraktionen eingebrachten Initiativantrag im BIZEPS-Bericht zitiert.
Darüber hinaus gibt es in Österreich weitere 14 Millionen Euro für die Umsetzung von Inklusionsprojekten. Damit werde praktisch ein Inklusionsfonds für Menschen mit Behinderungen geschaffen und einer jahrelangen Forderung entsprochen, so die Abgeordnete.
In Deutschland findet heute das zweite Online-Treffen des „Netzwerk behinderter Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt statt in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten (wollen)“ statt. Beim Austausch der Betroffenen geht es heute um die Möglichkeiten und Grenzen des Budget für Arbeit. Denn beim ersten Treffen wurde deutlich, dass es viel zu wenig Wissen über das Budget für Arbeit gibt.




