
Foto: ISL Kiel e. V.
Kiel (kobinet) Uns wurde berichtet: Das Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V. hat am Montag, den 06. Mai, anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen in Kiel demonstriert.

Die rund 100 Demonstrierenden waren am Hauptbahnhof gestartet und sind von dort aus durch die Kieler Innenstadt gezogen. Mit einem Lautsprecherwagen vorneweg sowie dem Schlachtruf: „Wie wir leben, wo wir leben, habt ihr uns nicht vorzugeben“ haben die Teilnehmenden in der Stadt auf sich aufmerksam gemacht.
Der Demonstrations-Zug endete am Asmus-Bremer-Platz, wo in verschiedenen Reden auf die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen von Menschen mit Behinderungen hingewiesen wurde. Unter anderem wurden die vielen nicht barrierefreien Arztpraxen und die schwierige spontane Freizeitgestaltung für Menschen mit Behinderungen kritisiert.

Gesprochen hatte unteren anderem die schleswig-holsteinische Sozialministerin Aminata Touré sowie die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Schleswig-Holstein, Michaela Pries.
Geschäftsführerin des ZSL Nord e.V., Janine Kolbig, zieht ein positives Fazit: „Wir sind stolz, dass heute so viele Menschen mit Behinderungen unsere Forderungen an die Politik und Verwaltung zum Ausdruck gebracht haben“.
Zentrum für selbstbestimmtes Leben Norddeutschland e.V.
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